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| So., 13.05.2012, 29. Spieltag; | | RWE - TuS Oeventrop 7:0 (5:0) | | | Aufstellung:
Garibzada (46. Diekmann), Klaus, Busch, Rosenkranz, Kandlen (75. Lorenz), Röleke, Eryegin (61. Kodralija), Mulansky, Berlinski, Busacca, J. Kupitz
Tore: 1:0/2:0 (7./11.) Kupitz, 3:0 (19.) Eryegin, 4:0/5:0/6:0 (24./30./76.) Busacca, 7:0 (88., FE) Berlinski
Das Highlight in diesem Spiel war eindeutig der Schlusspfiff, die anschließenden Sektduschen und das Freibier. Beim Meisterstück von RWE waren die stark ersatzgeschwächt angetretenen Gäste nicht ansatzweise in der Lage, dem Meister Paroli zu bieten. In der ersten Hälfte sorgten aber zumindest die Tore der Rot-Weißen für die nötige Abwechselung bei den rund 100 Zuschauern. In der 30. Minute stand es bereits 5:0 für RWE. Gästetrainer Lars Rathke musste schon ein Debakel befürchten. Aber zum Glück für ihn und seine Elf schaltenen Berlinski & Co. anschließend 2-3 Gänge zurück. In der 2. Halbzeit standen die Gäste dann auch etwas kompakter in der Defensive, sodass lange Zeit sich keine nennenswerte Szenen mehr vor dem Oeventroper Gehäuse abspielten. Die RWE-Kicker machten es den Gästen in der 2. Hälfte aber auch einfach und waren gedanklich wohl auch schon mehr mit den wichtigeren Dingen an diesem "Meister"-Tag beschäftigt. Nachdem Roberto Busacca in der 70. Minute per Foulelfmeter nur die Latte traf, machte er es sechs Minuten später besser und erzielte den ersten Treffer nach der Pause. Den Schlusspunkt setzte Daniel Berlinski, der einen an Kenny Mulansky verursachten Foulelfmeter sicher verwandelte. Dann kam der lang ersehnte Schlusspfiff und die Feierlichkeiten konnten endlich starten. (S.W.) | | | | So., 06.05.2012, 28. Spieltag: | | TuS Warstein - RWE 1:3 (1:2) | | | Aufstellung:
Garibzada, Klaus, Busch, Rosenkranz, Kandlen, Röleke, Eryegin, Mulansky, Berlinski (87. Lorenz), Busacca, J. Kupitz (79. Kodralija)
Tore: 1:1 (32.) Busch, 1:2 (39.) Berlinski, 1:3 (63.) J. Kupitz
Ein Spiel mit Landesliga-Niveau sahen 200 Zuschauer auf dem verregneten Herrenberg. Am Ende waren sich (fast) alle 200 Zuschauer einig: Wir haben den neuen Meister der Fußball-Bezirksliga 5 gesehen. Verdient mit 3:1 (2:1) gewann Watzke-Klub RW Erlinghausen beim Zweiten TuS Warstein und kann am nächsten Spieltag alles klar machen. Gewinnt RWE gegen Oeventrop, ist der Titel perfekt. Erlinghausens sportlicher Leiter Stephan Schröder: „Das war endlich mal wieder ein richtig gutes Spiel von uns. Da gehören aber immer zwei Mannschaften dazu und die Warsteiner haben auch fußballerisch ihre große Klasse gezeigt.“ Die Männer aus der Bierstadt kassierten die erste Niederlage seit 13 Spielen (13. November 2011, 0:2 beim SV Oberschledorn). Schämen mussten sie sich nach dem Abpfiff des schwachen Schiedsrichters Kadir Yildiz (Bestwig) nicht. Sie hatten alles in die Waagschale geworfen. Das sah Co-Trainer Matthias Bigge, der Chef-Coach Werner Schröder (privat in den USA) vertrat, ein wenig anders: „RWE war abgezockter als wir und hat verdient gewonnen. Wir haben ein bisschen zu ängstlich gespielt.“ Teammanager Wolfgang Habich ergänzte: „Die bessere Mannschaft hat gewonnen.“ In der Tat zogen sich die Warsteiner zu weit zurück. Allerdings ließen die Gäste die Kugel auch gekonnt und vor allem schnell durch die eigenen Reihen laufen. Besonders Kapitän Roberto Busacca (33) machte ein herausragendes Spiel. Ebenso der Belecker Daniel Berlinski, der die Warsteiner Abwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ. Trotzdem gingen die Gastgeber in Führung. Nach einem Doppelpass mit Christian Barkschat wurde der Schuss von Ahmed Zein Al Dine abgefälscht. Unhaltbar für Erlinghausens fehlerfreien Keeper Jawed Garibzada landete der Ball im Netz. Doch der Jubel sollte nicht allzu lange andauern. Zu stark präsentierten sich die Erlinghäuser. Schon Kenny Mulansky (Pfosten) hätte wenig später den Ausgleich erzielen können. Danach hatte der starke Zein Al Dine zweimal die Chance auf 2:0 zu erhöhen. Doch zwei (eigentlich billige) Standards genügten den Gästen aus der Marsberger Peripherie, um die Partie zu drehen. Zunächst köpfte Jan Busch eine Ecke von Busacca ins kurze Eck, Warsteins Torwart Alexander Fegler kam zu spät. Kurz danach verlängerte Berlinski einen Busacca-Freistoß ein wenig mit dem Kopf. Allerdings mit großem Erfolg, wieder war Fegler geschlagen. Direkt nach der Pause hatte Torjäger Pascal Raulf eine Möglichkeit zum Ausgleich, doch Jan Kupitz machte alle Hoffnungen der Warsteiner zunichte, die Meisterschafts-Entscheidung um eine oder zwei Wochen zu vertagen. Kupitz setzte gegen den zögernden Hendrik Hengsbach seinen Körper ein und schoss ein. Stürmerfoul hätte der Referee auch pfeifen können, er tat es aber nicht. Das sah auch Matthias Bigge so: „Das muss Hendrik vorher klären, das weiß er auch.“ So oder so: Die Begegnung war in der 64. Minute entschieden. Erlinghausen war einfach zu stark für die Warsteiner, die aber keineswegs enttäuschten. Raulf und Zein Al Dine vergaben noch den Anschlusstreffer, ehe Erlinghausen in den Schlussminuten gegen resignierende Gastgeber einige Tore liegen ließ. (Westfalenpost Warstein, 07.05.2012) | | | | So., 29.04.2012, 27. Spieltag: | | RWE - SV Oberschledorn 2:2 (1:2) | | | Aufstellung:
Garibzada, Klaus, Kocak, Rosenkranz, Kandlen, Röleke, Eryegin, Mulansky, Kodralija, Berlinski, Busacca
Tore: 1:2/2:2 (30./85.) Eryegin
Bezirksligatabellenführer RW Erlinghausen schwächelt auf der Zielgeraden der Saison leicht: Gegen den SV Oberschledorn kamen die Rot-Weißen im heimischen Hudestadion nur zu einem 2-2 Unentschieden und hätten die Partie fast verloren. Die Zuschauer hatten sich noch nicht alle gesetzt, da lag RWE schon zurück. Jan Pfänder, der bei den Gästen im Abwehrzentrum aufgeboten war, platzierte einen Freistoß aus 25 Metern flach ins rot-weiße Tor. Der frühe Rückstand verunsicherte die Elf von Trainer Vaidas Petrauskas sichtlich. Immer wieder tauchten Marco Fitzenreuther und Sven Schneider gefährlich vor dem Tor von Said Garibzada auf. Letztlich war es Yücel Kocak, der mit einem Eigentor das zweite Oberschledorner Tor erzielte. Der Spitzenreiter tat sich gegen tief stehende und kämpferisch überzeugende Gäste schwer, zudem überzeugte Florian Hellwig im Oberschledorner Tor. Lediglich Oldie Olcay Eryegin gelang es per Flachschuß den Gästekeeper zu bezwingen. In der zweiten Hälfte berannte die Heimelf das Tor der Gäste, die nicht mehr ganz so gefährlich nach vorne spielten wie in Hälfte Eins. Zudem hatte die Gerbracht-Elf Glück, dass der Schiedsrichter augenscheinlich Probleme mit dem Notieren der gelben Karten hatte und Berlinski-Schatten Dessel zweimal den gelben Karton zeigte, ohne dass der Oberschledorner den Platz verlassen musste. Nachdem Kenny Mulansky eine 100%ige Chance in Robben-Manier versemmelt hatte, blieb es wiederum Eryegin vorbehalten, eine Busacca-Flanke zum Ausgleich einzuköpfen.
Insgesamt holte der SV Oberschledorn mit einer guten Leistung einen verdienten Bonuspunkt im Kampf gegen den Klassenerhalt. Besonders Schneider sowie Wolff und Pfänder in der Abwehr wussten zu gefallen. Mit der gezeigten Einstellung ist aus Altkreissicht zu hoffen, dass der SV die noch nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen kann. Die Rot-Weißen müssen dagegen insbesonders in der Defensive zulegen, um nächste Woche beim wiedererstarkten TuS Warstein bestehen zu können. Positiv anzumerken ist heute nur die gute Form und der vierte Frühling von Olcay Eryegin. Allerdings sollte man nicht zu kritisch mit der Truppe sein, denn nach dem 0-0 der beiden Verfolger Brilon und Warstein bleibt der Vorsprung der Petrauskas-Elf deutlich, und eine kleinere Schwächephase pro Saison ist nur zu normal.
(M.S.)
| | | | So., 22.04.2012, 26. Spieltag: | | SV Dorlar-Sellinghausen - RWE 2:2 (1:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Klaus, Kocak, Rosenkranz, Kandlen, Eryegin, Mulansky, Kodralija, Berlinski, J. Kupitz (84. T. Kupitz), Busacca Tore: 1:1 (75.) Mulansky, 1:2 (80.) J. Kupitz
Der SV Dorlar/Sellinghausen hat seine Erfolgsserie (15 Punkte aus den letzten sieben Spielen) weiter ausgebaut. Gegen Spitzenreiter RW Erlinghausen erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Markus Hermes ein verdientes 2:2 (1:0)-Unentschieden. Der Rückstand auf den rettenden 11. Platz beträgt aber immer noch sieben Punkte. Bereits nach vier Minuten ließ Sebastian Schauerte nach Pass von Manuel Niemietz eine sehr gute Möglichkeit aus. Dorlar gab auch weiter den Ton an und ging in der 43. Minute verdient in Führung. Manuel Niemietz erzielte den vielumjubelten Führungstreffer. Nach der Pause wurde Erlinghausen nicht nur stärker, der Spitzenreiter nahm jetzt das Heft in die Hand. Kenny Mulansky (75.) und Jan Kupitz (80.) drehten das Spiel. Dorlar ließ aber noch nicht nach und kam mit großem Einsatz durch Sebastian Schauerte noch zum vielumjubelten Ausgleich in der 90. Minute. " Es war ein gerechtes Unentschieden", erklärte Stephan Schröder, sportlicher Leiter von RW Erlinghausen, nach Spielende. (Westfalenpost, 23.04.2012)
| | | | Sa., 14.04.2012, 25. Spieltag: | | TuS GW Allagen - RWE 1:2 (1:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Klaus, Kocak, Busch (64. Lorenz), Kandlen, Eryegin, Mulansky, Kodralija, Berlinski, J. Kupitz, Busacca Tore: 0:1/1:2 (10./70. FE) Berlinski
Zwei geniale Momente von Daniel Berlinski dürften den Geburtstag von Allagens Alexei Schamne gründlich verdorben haben. Mit seinem Doppelpack war Berlinski der entscheidende Mann beim 2:1 (1:1)-Erfolg des Bezirksliga-Tabellenführers RW Erlinghausen im Waldstadion. Während der Klub von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (gehörte zu den ersten Gratulanten) an der Spitze weiter einsam seine Kreise zieht, kassierten die Allagener trotz couragierter Leistung über 90 Minuten die vierte Niederlage in Folge und müssen damit weiter um den Klassenerhalt zittern. Allagens Trainer Michael Bremser sah sein Team mit dem Spitzenreiter auf Augenhöhe, machte am Ende jedoch einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen beiden Mannschaften aus. „Erlinghausen war in den entscheidenden Momenten einfach den Tick cleverer als wir. Vor dem 0:1 hat Matti Kaiser die Riesenmöglichkeit zur Führung. Im Gegenzug müssen wir aus drei Metern das 0:1 schlucken. Auch beim 1:2 sind wir nicht wach. Berlinski führt den Freistoß schnell aus und der Abpraller kommt dann in die Füße des Gegners. An diesen Situationen sieht man, warum Erlinghausen oben steht und wir eben nicht. Dennoch mache ich meiner Mannschaft keinerlei Vorwürfe. Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten tapfer gewehrt.“ Trotz des frühen Rückstandes durch den überragenden Berlinski (9.) ließen die Gastgeber die Köpfe nicht hängen und kamen durch einen sehenswerten Schuss von Abwehrspieler Bastian Peck zum zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich (17.). Auch nach dem Pausentee sahen die Zuschauer (trotz des Derbys zwischen Schalke und dem BVB waren 100 gekommen) ein offenes, intensiv geführtes Bezirksliga-Spiel – mit den klareren Möglichkeiten für die Gäste aus dem Hochsauerland. Glück hatte Allagen bei einem Pfostentreffer (56.). Das Gegentor zum 1:2 müssen die Grün-Weißen dann unter der Rubrik „Lehrgeld bezahlt“ verbuchen. Daniel Berlinski führte einen Freistoß in der 71. Minute blitzschnell und direkt aus (die Allagener Mauer versuchte sich noch richtig zu positionieren), zwar hielt GW-Keeper Malte Schulze-Happe den Berlinski-Schuss, doch im Nachfassen war Thomas Kandlen den berühmten Schritt schneller als sein Gegenspieler und wurde elfmeterreif gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Berlinski, wenn auch mit etwas Glück, da Malte Schulze-Happe noch mit den Fingerspitzen am Ball war, zur erneuten Gäste-Führung. Erlinghausens Sportlicher Leiter Stephan Schröder: „Wir haben eines unserer schlechtesten Spiele in dieser Saison abgeliefert.“ (Westfalenpost Warstein, 16.04.2012) | | | | Mo., 09.04.2012, 24. Spieltag: | | RWE - SV Brilon 4:2 (2:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Klaus, Rosenkranz, Kocak, Busch, Kandlen, Eryegin, Mulansky (75. Kodralija), Berlinski, J. Kupitz, Busacca Tore: 1:0 (13.) Mulansky, 2:1/3:1/4:2 (39./49, FE/80.)
Bezirksligst RW Erlinghausen ist ein großer Schritt Richtung Meisterschaft gelungen. Mit 4:2 (2:1) bezwang Rot-Weiß den SV Brilon und distanzierte somit einen unmittelbaren Verfolger. Allerdings hielt das Spitzenspiel nicht immer, was es versprach.
Beide Trainer mussten im Duell "1" gegen "2" auf wichtige Leistungsträger verzichten. Bei RWE fielen Marc Ramspott und Jan Röleke aus, "Schorsch" Niglis musste auf Bücker, Ruhnau und B. Akgüvercin verzichten und bot mit Meikel Niederhoff einen Youngster im Sturm auf. Bereits nach wenigen Minuten ging der Favorit in Führung, als Kenny Mulansky den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Allerdings verlieh die frühe Führung den Rot-Weißen keine große Sicherheit, statt dessen neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die erste Briloner Chance nutzte Niederhoff zum Ausgleich - er profitierte dabei von einem groben Berlinski-Schnitzer. Doch kurz vor der Pause stellte Roberto Busacca per Direktabnahme wieder eine rot-weiße Führung sicher. Nach der Pause nahm die Partie mehr Fahrt auf. Zunächst verwandelte Busacca einen unumstrittenen Foulelfmeter zum 3:1, danach ergaben sich auf beiden Seiten weitere Chancen. Die meiste Gefahr für Said Garibzada stellten dabei mit Nils Rosenkranz und Jan Busch die rot-weißen Innenverteidiger dar, die beide ein Eigentor nur knapp verpassten. Schließlich war es wieder Niederhoff, der eine gute Koschka-Vorarbeit zum 3:2 nutzte. Auf der Gegenseite vergaben Jan Kupitz und Busacca weitere Chancen. Aufatmen konnten die rot-weißen Fans erst, als Roberto Busacca eine Ecke direkt zum 4:2 verwandelte und für die Vorentscheidung sorgte. Insgesamt sahen die ca. 250 Zuschauer kein hochklassiges Spiel. Zu viele Ballverluste ließen keinen richtigen Spielfluss aufkommen. Dennoch zeigten beide Teams, dass sie zu Recht an der Spitze der Bezirksliga stehen. Bei den Rot-Weißen überzeugte neben Busacca Nils Rosenkranz in der Innenverteidigung, auch Thomas Kandlen rief eine gute Leistung ab. Auf Briloner Seite merkte man das Fehlen dreier Stürmer deutlich, auch wenn Tobias Koschka immer wieder für Gefahr sorgte. Während die Rot-Weißen langsam deutlicher von der Meisterschaft träumen können, wird der SV in der nächsten Saison sicher erneut in den oberen Bezirksligaregionen mitspielen. (M.S.) | | | | So., 01.04.2012, 23. Spieltag: | | SV Schmallenberg-Fredeburg - RWE 3:0 (2:0) | | | Aufstellung: Diekmann, Rosenkranz, Kocak, Busch, Kandlen, Eryegin, Kodralija, Röleke (73. Klaus), Berlinski, J. Kupitz, Busacca
Am 23. Spieltag der Fußball-Bezirksliga 5 hat Spitzenreiter RW Erlinghausen seine weiße Weste eingebüßt. Nach zuvor 20 ungeschlagenen Spielen (18 Siege, 2 Unentschieden) in Folge unterlag Erlinghausen mit 0:3 (0:2) beim SV Schmallenberg/Fredeburg und kassierte die erste Niederlage. Schmallenberg zeigte dagegen seine bislang beste Saisonleistung. Matthias Hennecke hatte mit zwei Toren zum 1:0 (30.) und 3:0 (85.) großen Anteil am Schmallenberger Sieg. Zudem traf Birger Schneider in der 38. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0. Bei Schmallenberg überragte vor allem Maik Lira Muntowski, der Daniel Berlinski ausschaltete. "Ich habe Maik vor dem Spiel gesagt, er soll Daniel Berlinski nicht von der Seite weichen. Das hat er fantastisch umgesetzt", sagte SV-Trainer Fabian Göddeke. "Maik Lira Muntowski war heute der Schlüssel zum Schmallenberger Sieg", ergänzte Stephan Schröder, sportlicher Leiter von RW Erlinghausen. 30 Minuten lang hatte Erlinghausen mehr vorm Spiel. Aber Schmallenbergs Torwart Hendrik Feldmann wart trotz wütender Angriffe der Gäste nicht zu überwinden. (Westfalenpost, 02.04.2012) | | | | So., 25.03.2012, 22. Spieltag: | | RWE - BC Eslohe 5:2 (2:1) | | | Aufstellung: Diekmann, Klaus, Rosenkranz, Kocak, Busch, Kandlen (80. Eryegin), Kodralija (89. T. Kupitz), Röleke, Berlinski, Mulansky (73. J. Kupitz), Busacca Tore: 1:1 (14.) Röleke, 2:1/4:1 (26., 65.) Berlinski, 3:1/5:2 (50./85.) Busacca
Mit einem am Ende verdienten 5-2 gegen den BC Eslohe behält Tabellenführer RW Erlinghausen eine lupenreine Weste im heimischen Hudestadion. Dabei sah das das Endergebnis am Ende klarer aus als der Spielverlauf.
Bereits nach 11 Minuten erzielte Gästestürmer Michael Müller das erste Tor für die Gäste. Dabei wirkte die rot-weiße Abwehr in Gestalt von Nils Rosenrkanz alles andere als souverän. Glücklicherweise erholte sich die Elf von Vaidas Petrauskas schnell, und Jan Röleke, der den angeschlagenen Olcay Eryegin auf der "6" ersetzte, erzielte schnell den Ausgleich für die Heimmannschaft. Als Wirbelwind Daniel Berlinski noch vor der Halbzeit per schöner Direktabnahme das 2-1 erzielte, beruhigten sich die Gemüter auf der Tribüne im Hudestadion. Nach dem Wechsel sorgte Roberto Busacca mit einem Traumvolley vom Strafraumeck für ein schnelles 3-1. Auch wenn die Gäste aus Eslohe munter weiterspielten, blieb den Zuschauern genügend Zeit, über Sinn und Zweck des Anbaus italienischer Sommerweizensorten zu sinnieren. Lediglich "Berle" Berlinski konnte mit einem traumhaften Solo zum 4-1 die Fans aus landwirtschaftlichen Fachdiskussionen lösen. Der BC bot allerdings auch in der zweiten Hälfte ein gute Leistung und erzielte via Benjamin Bresser nach einem indirekten Freistoß den zweiten Treffer. In der Schlussphase erhöhte Roberto Busacca auf 5-2 und ließ einen sechsten Treffer liegen, als er den Ball mit Vehemenz gegen das Aluminium knallte, anstatt den besser besser positionierten Jan Kupitz mit einem Anspiel zu bedienen.
Letztendlich bot der Tabellenführer eine gute Leistung, ohne finalen Glanz auszustrahlen. Nach längerer Verletztungspause überzeugte Yücel Kocak mit einer fehlerfreien Partie auf der linken Außenbahn, auch Dardan Kodralia konnte mit Lauffreudigkeit glänzen. Den Gästen aus Eslohe ist mit der gezeigten Einstellung eine gute Chance auf den Klassenerhalt der Bezirksliga einzuräumen.
(M.S.) | | | | So., 18.03.2012, 21. Spieltag: | | TuS Sundern - RWE 2:5 (1:3) | | | Aufstellung: Garibzada, Klaus, Rosenkranz, Kocak, Busch, Eryegin, Kodralija, Röleke, Berlinski, Mulansky, Busacca Tore: 1:1/1:2/1:3 (14. FE, 29., 45.) Busacca, 1:4 (56.) Mulansky, 2:5 (88.) Berlinski
Der Mann des Spiels gab sich bescheiden: "Ich habe einen gnaz guten Tag erwischt", sagte Stürmer Roberto Busacca vom Fußball-Bezirksligisten RW Erlinghausen nach dem 5:2 (3:2)-Sieg beim TuS Sundern. Busacca hatte sogar einen sehr guten Tag erwischt. Er erzielte in der ersten Halbzeit drei Tore für den Spitzenreiter und ebnete mit seinem Hattrick den Weg zum Sieg. Erlinghausem war kalt erwischt worden. Keeper Garibzada foulte Christian Grüterich und der TuS-Stürmer verwandelte den Elfmeter zum 1:0 in der 4. Minute. Dann schlug die Stunde von Roberto Busacca. Ein Schuss aus 20 Metern segelte in der 13. Minute zum 1:1 in den Winkel. Beim 2:1 (30.) verwandelte Busacca einen an Jan Röleke verursachten Foulelfmeter. Das 3:1 erzielte Busacca mit einem Traumtor aus 18 Metern (45.). Mit dem 4:1 sorgte Kenny Mulansky in der 57. Minute für die Entscheidung. Sebastian Grüterich verkürzte mit einem Elfmeter zum 2:4 für Sundern (80.) und Daniel Berlinski traf per Lupfer zum 5:2-Endstand (88.). "Erlinghausen spielt in einer anderen Liga", sagte Sunderns Trainer Heiko Hofmann nach Spielschluss. (Westfalenpost, 19.03.2012) | | | | So., 04.03.2012, 19. Spieltag: | | FC Assingh.-Wiem.-Wulm. - RWE 1:1 (0:0) | | | Aufstellung: Diekmann, Klaus, Rosenkranz, Busch, Kandlen, Kodralija, Röleke, Berlinski, Mulansky, Busacca, Kupitz Tor: 0:1 (62.) Kupitz
Für die Überraschung des Spieltages sorgte der FC Assinghausen/Wiemeringhausen/Wulmeringhausen. Der Aufsteiger erkämpfte sich gegen Tabellenführer RW Erlinghausen ein verdientes 1:1 (0:0)-Unentschieden. Für RW Erlinghausen war es nach 18 Spielen mit 16 Siegen und dem 1:1 gegen den FC Cobbenrode erst die zweite Punkteteilung in dieser Saison. Angeführt vom überragenden Libero Frederic Will ließ der FC Assinghausen/Wiemeringhausen/Wulmeringhausen nur wenige Chancen zu. Erst in der 62. Minute brachte Jan Kupitz den Spitzenreiter in Führung. Die mustergültige Vorarbeit hatte Nils Rosenkranz geleistet. Die Kicker von Spielertrainer Patrick Grosser gaben aber nicht auf und kamen neun Minuten später zum Ausgleich. Michael Schweizer traf, nachdem die RWE-Abwehr aufgerückt war, aus abseitsverdächtiger Position zum 1:1-Endstand. (Westfalenpost, 05.03.2012) | | | | So., 25.02.2012, 18. Spieltag: | | RWE - TuS Bödefeld 8:1 (5:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Busch, Rosenkranz, Ramspott, Kandlen, Eryegin (40. Kodralija), Röleke, Berlinski (72. Lorenz), Mulansky (82. Gültekin), Busacca, Kupitz Tore: 1:1/5:1/7:1 (12./44./70.) Berlinski, 2:1 (20.) Rosenkranz, 3:1/6:1/8:1 (28./50./85.) Busacca, 4:1 (42.) Ramspott
Mit einem 8-1 gegen das Schlusslicht Tus Bödefeld startete Tabellenführer RW Erlinghausen standesgemäß in das Bezirksligajahr 2012. Dabei fiel das erste Tor des Jahres im Hudestadion etwas überrasched für die Gäste: Pinheiro nutzte eine Unachtsamkeit von Nils Rosenkranz bereits nach 10 Minuten eiskalt zum 0-1 aus. Schon vorher ließen Kenny Mulansky und Jan Röleke zwei Riesenchancen zur Führung für die Rot-Weißen aus. Allerdings gelang der Truppe von Vaidas Petrauskas schnell der Ausgleich, den Daniel Berlinski erzielte. Als dann Nils Rosenkranz und Roberto Busacca die Tore 2 und 3 nachlegten, war die Partie für den Tabellenführer entschieden. Noch vor der Pause legten Berlinski und Marc Ramspott zum 5-1 nach. Nach der Pause schalteten die Rot-Weißen einen Gang zurück. Dennoch erzielten Roberto Busacca (2) und Daniel Berlinski drei weitere Treffer. Besonders die letzten beiden Treffer der B&Bs waren Extraklasse: Berlinski netzte einen Schuss aus der Drehung ein, während Busacca sowohl seinen Gegenspieler per Beinschuss als auch den Torwart per Hacke "vernaschte". Lobend zu erwähnen ist die faire Gangart der Gäste, die gerade in den ersten zwanzig Minuten durchaus mithalten konnten. Am Ende setzte sich dann aber die Klasse des Tabellenführers durch. In den kommenden heißen Auswärtspartien in Assinghausen und Sundern werden Berlinski und Co. sicher stärker gefordert sein. Heute überzeugten neben den beiden Dreifachtorschützen Jan Busch in der Innenverteidigung und Jan Röleke, der ab Mitte der ersten Halbzeit den verletzten Olcay Eryegin auf der "6" vertrat. (M.S.) | | | | So., 11.12.2011, 17. Spieltag: | | FC Nuhnetal - RWE 0:2 (0:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Klaus (80. T. Kupitz), Kandlen, Lorenz, Röleke, Berlinski, Busacca, Kupitz Tore: 1:0 (9.) Busacca, 2:0 (63.) Lorenz
Am letzten Spieltag der Hinrunde war der RW Erlinghausen zu Gast. Das Spiel wurde kurzfristig aufgrund von Witterungsbedingungen von Liesen nach Hallenberg verlegt. Personell musste der FCN neben den beiden Langzeitverletzten Verteidiger Schnorbus und Sauerwald auch auf Steffen Guntermann verzichten. Dafür stand Alexander Ante In der Anfangsformation. Der offensivere Philipp Harbecke musste für den eher defensive orientierteren Matthias Reichl weichen und Niklaas Westermann rückte auch wieder in die Startformation. Nun zum Spiel: Der FC Nuhnetal legte gut los und hatte in den ersten zehn Minuten sehr gute Chancen leider wurden diese ausgelassen. Nach etwa zehn Minuten fand auch der Gast ins Spiel und kam zu seinen Tormöglichkeiten. Wie auch beim FCN endeten die Angriffe des Gastes meist in der gut stehenden Abwehr um Libero Samir Shala und den beiden Verteidigern Alexander Ante und Marc Groß. Es gab zwar Chancen hüben wie drüben, doch bis zur 23 Minute passierte nix. Nach einer Ecke vom FCN und einem Kopfball von Todt neben das Tor gab es Abstoß. Diesen führte der Gästetorhüter weit aus, zwei FCN-Spieler sprangen unter den Ball her und so war Busacca auf und davon und drosch den Ball aus 18 Metern unhaltbar ins Eck. Wer nun dachte, der Gast würde nachlegen, der hatte sich geirrt, fortan spielte fast nur noch der Gastgeber. Natürlich gab es ab und zu Szenen, wo Busacca oder Berlinski ihr Können aufblitzen ließen, aber diese wurde meist im Keim erstickt. Der FC Nuhnetal erarbeitete sich viele Chance, leider wurden diese alle nicht genutzt und so ging es mit einem 0:1 in die Pause. Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der Gastgeber kämpfte und wollte mit aller Macht die erste Niederlage in einem Meisterschaftsspiel auf dem Kunstrasen verhindern. Nun kam es, wie es kommen musste. Der Gastgeber machte das Spiel und der Gast die Tore. Nach einem individuellen Fehler im defensiven Mittelfeld Stand Busacca allein vor Libero Samir Shala, düpierte diesen und legte von der Torauslinie zurück auf Lorenz, der an der Strafraumgrenze lauerte. Dieser nahm den Schuss direkt und traf flach ins Eck. Bei diesem Schuss sah Torhüter Robin Todt nicht gut aus und so stand es 0:2. Doch der FCN gab nicht auf, sie kämpften und erarbeiteten sich weiter Chancen. Doch die Abwehr um Rosenkranz stand einfach zu gut und falls etwas durch kam, war Torhüter Garibzada zur Stelle. In der 84. Minute schwächte sich der Gast noch einmal selbst. Nach einer hämischen Geste gegen die Fans durfte Busacca duschen gehen, doch das alles brachte nix mehr. Den Abschluss wollte Berlinski setzen, doch er konnte Torhüter Robin Todt im Eins gegen Eins nicht bezwingen. Dann war Schluss und nach 1,5 Jahren verliert der FC Nuhnetal erstmals auf dem heimischen Kunstrasenplatz ein Meisterschaftsspiel. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre ein Punkt möglich gewesen. Besonders erwähnenswert ist, dass Alexander Ante neben Niklaas Westermann der beste Mann auf den Platz war. Er ließ Jan Kupitz (15 Saisontore) nicht den Hauch einer Chance. Leider wurde zum Abschluss der Hinrunde zwei Mal verloren, aber insgesamt kann man mit dem Verlauf der Hinserie sehr zufrieden sein. Der FC Nuhnetal holte immerhin 29 Punkte und steht auf dem dritten Tabellenplatz. (Homepage FC Nuhnetal) | | | | So., 04.12.2011, 16. Spieltag: | | RWE - FC Arpe-Wormbach 5:1 (2:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Eryegin (46. Busch), Kandlen (83. Lorenz), Röleke, Berlinski, Mulansky (79. Klaus), Busacca, Kupitz Tore: 1:0 (9.) Röleke, 2:0/3:0/5:1 (35./59./78.) Kupitz, 4:0 (66.) Busacca
Ohne große Mühe kam RWE heute im 15. Spiel zum 14. Saisonsieg. Gegen den FC Arpe-Wormbach hieß es am Ende 5:1 (2:0) für die Rot-Weißen, die gegen die Elf aus dem Schmallenberger Sauerland erstmals drei Punke im Hudestadion einfahren konnte. Mit einem schönen Schuss ins lange Eck brachte Jan Röleke die Rot-Weißen bereits in der 9. Spielminute in Führung. In der Folge hatte der gut aufgelegte Thomas Kandlen gleich zweimal die Chance, die Führung auszubauen, scheiterte aber jeweils knapp. Die Gäste brachten in der Offensive nicht allzu viel zu Stande, was aber auch an der RWE-Viererkette lag, die, wie fast immer in dieser Saison, nichts anbrennen ließ. In der Offensive ließen Berlinski und Co. vor allem am und im gegnerischen 16er die nötige Zielstrebigkeit vermissen, um frühzeitig den Sack zu zumachen. In der 35. Minute war Goalgetter Jan Kupitz nach schöner Hereingabe seines Freundes Jan Röleke dann aber doch zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Nach dem Wechsel hatten die Gäste dann ihre beste Phase. Ihre Hoffnungen zunichte machte aber in der 59. Minute Jan Kupitz mit dem Treffer zum 3:0. Danach war das Spiel gelaufen. Roberto Busacca erhöhte nur sieben Minuten später auf 4:0. Für Arpes Ehrentreffer sorgte Stephan Kotthof. Jan Kupitz stellte schließlich mit seinem 15. Saisontreffer den Endstand her und krönte damit seine gute Leistung, die man auch Jan Röleke und Daniel Berlinski im Mittelfeld bescheinigen konnte. Frohen Mutes kann man jetzt der schweren Auswärtspartie am nächsten Wochenende beim FC Nuhnetal entgegenblicken, ehe es dann in die verdiente Winterpause geht. (S.W.)
| | | | So., 27.11.2011, 15. Spieltag: | | FC Cobbenrode - RWE 1:1 (1:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Busch, Kandlen, Röleke, Berlinski, Mulansky (67. Eryegin), Busacca, Kupitz Tor: 1:1 (33.) Kupitz
Der FC Cobbenrode hat die Siegesserie von Spitzenreiter RW Erlinghausen gestoppt. Nach zuletzt 13 Siegen in Serie musste sich RWE mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden begnügen. "Wir haben uns den Punkt völlig verdient erkämpft", sagte Cobbenrodes Trainer Edgar Vielhaber. Cobbenrode ging in der 8. Minute durch einen 18-Meter-Schuss von David Hufnagel in Führung. Auch der Ausgleich für Erlinghausen fiel durch einen Weitschuss. Jan Kupitz traf in der 32. Minute aus 16 Metern in die lange Ecke. "Irgendwann musste es ja mal sein, dass wir gegen einen kämpferisch starken Gegner nicht gewinnen", sagte Stephan Schröder, sportlicher Leiter von RW Erlinghausen. Nach der Pause hatten die Gäste zwar mehr Spielanteile, aber der FC Cobbenrode verteidigte vielbeinig das Unentschieden. "Es war ein verdienter Punktgewinn in einem spannenden Spiel", fasste Cobbenrodes 1. Vorsitzender Udo Willeke die Partie kurz und knapp zusammen. (Westfalenpost, 28.11.2011) | | | | Sa., 19.11.2011, 14. Spieltag: | | RWE - VfB Marsberg 3:0 (2:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Busch, Kandlen, Röleke, Berlinski, Mulansky, Busacca, Kupitz Tore: 1:0 (14.) Kupitz, 2:0 (41.) Busch, 3:0 (74.) Busacca
RW Erlinghausen bleibt in der Erfolgsspur. Allerdings verlief das 3-0 beim Heimsieg gegen den Lokalrivalen VfB Marsberg über weite Strecken unspektakulär. Zu Beginn zeigte sich der Respekt, den beide Teams voreinander hatten, deutlich. Lediglich mit Weitschüssen konnten Roberto Busacca und Christian Nolte die gegnerischen Tore in Gefahr bringen. Das Top-Duell im Mittelfeld fiel aus, da Ali Güllü nicht im Kader der gelb-weißen stand und Daniel Berlinski sich zu oft in Scharmützeln aufrieb. Statt dessen sorgte Jan Röleke mit gutem Zweikampfverhalten und klarem Spielaufbau für ein rot-weißes Übergewicht in der Zentrale. Die Tore in der ersten Halbzeit kamen aber jeweils nach Standardsitutationen zu Stande: Zunächst köpfte Jan Kupitz eine Ecke zum 1-0 ein, dann traf Jan Busch ebenfalls per Kopf nach Busacca-Freistoß zur Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte sahen die ca. 350 Zuschauer eine äußerst zerfahrene Partie. Lediglich Roberto Busacca, der bereits vorher einen Freistoß an die Latte geschossen hatte, erzielte nach einem Lüdkte-Fehler das 3-0.
Der VfB brachte in den kompletten 90 Minuten keine zwingende Chance zustande. Zwar zeigte man sich kämpferisch gewillt, war aber spielerisch deutlich zu limitiert, um den Erlinghauser Defensivverbund um Kocak und Rosenkranz ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Rot-Weißen konnten aber ebenfalls nicht an die spielerischen Glanzleistungen gegen Warstein und Müschede anknüpfen, allerdings reichte an diesem Tag auch eine durchschnittliche Leistung, um den VfB klar auf Distanz zu bringen. (M.S.)
| | | | So., 13.11.2011, 13. Sieltag: | | RWE - TuS Müschede 3:0 (0:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Klaus, Kandlen, Röleke, Berlinski, Mulansky, Busacca, Kupitz Tore: 1:0/3:0 (55./90.) Busacca, 2:0 (72.) Berlinski
Die Erfolgsserie von Rot-Weiß Erlinghausen mutet mittlerweile fast unheimlich an. Im 12. Spiel erzielte man mit einem 3-0 gegen den TuS Müschede den 12. Sieg. Dabei hätte die Partie in der Anfangsphase fast einen anderen Verlauf genommen. Die Rot-Weißen Fans hatten sich noch nicht gesetzt, als ein Freistoß von Vento abgefälscht knapp am Erlinghäuser Tor vorbeisegelte. Damit hatten die Spieler von Marco Szczygiel ihr Offensivpulver für die erste Halbzeit aber bereits verschossen. Zudem mussten die Gäste früh wechseln, als Jannis Sommer sich in einem fairen Zweikampf mit Yücel Kocak unglücklich verletzte - gute Besserung von dieser Stelle. Die Heimelf übernahm nach und nach das Kommando, hatte aber Probleme mit der gut stehenden Innenverteidigung der Gäste. Nur wenn es schnell über die Außen ging, kam man zu Chancen. Dass es zur Halbzeit 0-0 stand, lag aber allein an Daniel Berlinski. Der Edeltechniker, dem man ansonsten seine Verletzung aus dem Oeventropspiel nicht anmerkte, jagte das Leder zweimal aus bester Position über die Latte.
Nach dem Wechsel zeigte sich das gleiche Bild - dennoch war auf der Tribüne ein kollektives Aufatmen zu hören, als Roberto Busacca eine gute Vorarbeit von Kupitz zur Führung über die Linie drückte. Den sich nun bietenden Raum nutzte Berlinski mit einem Sololauf zum 2-0. Die Petrauskas-Elf verpasste in der Folge eine höhere Führung, als der gut aufspielende Thomas Kandlen eine 100%ige Chance vergab. Das kurzfristige Fehlen des unpässlichen Olcay Eryegins merkte man der Heimelf nun nicht mehr an, zumal Jan Röleke auf der "6" eine gute Partie ablieferte. Kurz vor dem Ende setzte Thomas Hommel einen Freistoß ans Lattenkreutz und sorgte damit für das einzige offensive Ausrufezeichen der Gäste in Hälfte zwei. Mit dem Schlusspfiff erzielte Busacca seinen zweiten Treffer und profitierte dabei von der Uneigennützigkeit seines Sturmpartners Jan Kupitz. Neben den gewohnt agilen Offensivstrategen überzeugte bei den Rot-Weißen erneut die zentrale Defensive. Yücel Kocak könnte in der momentanen Form wohl auch der türkischen Nationalmannschaft Stabilität verleihen, und Nils Rosenkranz zeigte gegen Hommel erneut, dass er der Defensivdominator der Liga ist. Da rechtzeitig zum "Classico" gegen den VfB Marsberg auch Jan Busch wieder spielberechtigt ist, besitzt Vaidas Petrauskas in diesem Mannschaftsteil die Qual der Wahl. Es gibt sicher schlechtere Ausgangssitutation vor dem Lokalderby! (M.S.)
| | | | So., 06.11.2011, 12. Spieltag: | | TuS Oeventrop - RWE 1:2 (1:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Klaus, Kandlen, Eryegin, Röleke, Berlinski (78. Lorenz), Mulansky, Busacca Tore: 0:1 (4.) Mulansky, 1:2 (50.) Kandlen
Die Überraschung ist ausgeblieben. Der TuS Oeventrop unterlag mit 1:2 (1:1) gegen den Spitzenreiter RW Erlinghausen und ist auf den drittletzten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga 5 abgerutscht. Bereits nach vier Minuten ging der souveräne Tabellenführer in Führung. Kenny Mulansky traf per Nachschuss zum 1:0. "Wir waren noch gar nicht auf dem Platz und lagen schon 0:1 zurück", sagte TuS-Coach Lars Rathke. "Das war bitter". Mitte der ersten Hälfte wurden die Hausherren besser und gestalteten die Partie phasenweise ausgeglichen. Kurz vor dem Wechsel wurden die TuS-Bemühungen belohnt, als Markus Kutnar zum 1:1-Ausgleich traf. Nach der Pause waren die Rot-Weißen wieder tonangebend. In der 50. Minute war Thomas Kandlen zum 2:1 für die Elf von Vaidas Petrauskas zur Stelle. TuS-Trainer Lars Rathke: "Wir waren heute nah dran, doch insgesamt spielen wir nicht mutig genug nach vorne. Insgesamt fehlen uns zurzeit durch viele Verletzungsausfälle die Alternativen, um auch so einem Gegner Paroli bieten zu können. (Westfalenpost, 07.11.2011)
| | | | So., 30.10.2011, 11. Spieltag: | | RWE - TuS Warstein 5:1 (1:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Kandlen, Eryegin (85. Klaus), Röleke, Berlinski, Mulansky, Busacca, J. Kupitz Tore: 1:0/5:0 (42./85) Busacca, 2:0/4:0 (55./76.) Berlinski, 3:0 (68.) J. Kupitz Rote-Karte: Jan Busch
Das Daumendrücken der restlichen Liga für den TuS Warstein hat nichts genutzt. Mit einer Demonstration der Stärke hat Bezirksligist RW Erlinghausen auch das Heimspiel gegen die Bierstädter mit 5-1 gewonnen und die Tabellenführung gefestigt. Dabei begann die Partie erst einmal ausgeglichen. Die Elf von Trainer Schröder machte die Räume eng und bekämpfte die Rot-Weißen Schaltzentralen effektiv. Aber auch Nils Rosenkranz und Yücel Kocak hatten die Warsteiner Offensive gut im Griff. Erst gegen Ende der ersten Hälfte nahm das antizipierte Offensivspektakel seinen Lauf. Zunächst war es Pascal Raulf, der nach einem Berlinski-Fehler frei auf das rot-weiße Tor zulief, aber am glänzend reagierenden Garibzada scheiterte. Kurz darauf hätten sich die Rot-Weißen über einen Strafstoßpfiff von Schiedsrichter Dennis Magne nicht beschweren können, doch die Pfeife blieb stumm. So fiel das 1-0 auf der Gegenseite, als der formverbesserte Roberto Busacca einen schönen Angriff über Jan Röleke und Daniel Berlinski abschloss. In der zweiten Halbzeit sahen die ca. 250 Zuschauer einen wie entfesselt aufspielenden Tabellenführer. Nach einem Lattentreffer von Marc Ramspott erzielte Daniel Berlinksi bei einem perfekten Konter das 2-0. Als Jan Kupitz kurz darauf das 3-0 markierte, war die Partie entschieden. Erneut Berlinski und Busacca nach traumhafter Vorarbeit von Kupitz konnten mit zwei weiteren exzellent herausgespielten Treffern die Sahnehäubchen der Partie setzen. Einzige Wermutstropfen für die Elf von Vaidas Petrauskas waren der Warsteiner Ehrentreffer durch Philipp Grafe in der letzten Minute und die rote Karte für Auswechselspieler Jan Busch, der beim Warmmachen einen Gegner als Paarhufer bezeichnete, dafür von der Außenline flog und RWE nun für zwei Spiele fehlen wird. Allerdings überwog nach Spielende klar die Begeisterung über den Sieg gegen einen guten Gegner. Überragend bei Rot-Weiß waren neben Daniel Berlinski die Abwehrstrategen Yücel Kocak und Nils Rosenkranz, die Pascal Raulf und Sebastian Siepe fast komplett aus der Partie nahmen. Auch Jan Röleke überzeugte mit gutem Zweikampfverhalten in der Offensive. Mit 30 Punkten aus 10 Partien kann RWE nun beruhigt in die nächsten Wochen gehen. Nach der Partie in Oeventrop kommen dabei mit dem TuS Müschede und dem VfB Marsberg zwei weitere Highlights auf das Hudestadion zu.
(M.S.)
| | | | Sa., 22.10.2011, 10. Spieltag: | | SV Oberschledorn - RWE 0:4 (0:3) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Röleke, Klaus, Kandlen, Eryegin (70. Ramspott), Berlinski (85. Lorenz), Mulansky, Busacca, J. Kupitz Tore: 0:1 (28.) Kandlen, 0:2 (38.) Eryegin, 0:3 (43.) J. Kupitz, 0:4 (89.) Röleke
Es gab in den neunzig Minuten zwischen dem SV Oberschledorn und RW Erlinghausen nur eine einzige Sekunde, in der sich das Spielgeschehen hätte ändern können: Yücel Kocak verlor beim Stand von 0-1 (Torschütze Thomas Kandlen) nach 35 Minuten den Ball in der eigenen Hälfte, Sven Schneider marschierte unbedrängt Richtung Erlinghäuser Tor und setzte das Leder hoch über den Fangzaun. Fast im Gegenzug köpfte Olcay Eryegin nach einem Eckball das 0-2 und sorgte dafür, dass sich die ca. 80 Zuschauer um alles andere als um Fußball kümmern mussten. Während der gesamten Partie war zu keinem Zeitpunkt zu erkennen, dass die Gerbacht-Elf das Heimspiel gegen den Tabellenführer gewinnen wollte. Auf dem großen Platz in Oberschledorn dominierte RWE das Geschehen, ohne dabei spielerisch zu glänzen. Lediglich Nils Rosenkranz, Olcay Eryegin und Jan Röleke konnten vollständig überzeugen. Noch vor der Pause stocherte Jan Kupitz den 3. Treffer über die Linie. So konnten die Gäste in den zweiten 45 Minuten das Tempo noch einmal zurücknehmen, nur Jan Röleke sorgte mit seinem ersten Treffer im rot-weißen Dress noch einmal für Emotion auf den Rängen. Ansonsten beschäftigte man sich dort primär mit den großen Currywursttellern und dem Austauschen von Anekdoten. Die weiblichen Zuschauer schafften es sogar, während der gesamten Spielzeit nicht einmal aufs Spielfeld zu schauen - vielleicht war das aus Oberschledorner Sicht sogar besser so. Zu harmlos präsentierte man sich bei herrlichster Oktobersonne. Als Fazit dieses Samstagsnachmittags bleiben somit drei Dinge: RW Erlinghausen stellt weiterhin die dominante Mannschaft in der Bezirksliga, im Herbst ist das Medebacher Land immer eine Reise Wert und bei Auswärtsfahrten glänzen vor allem die älteren RWE-Fans als Kommunikatoren und Motivatoren. (M.S.) | | | | So., 16.10.2011, 9. Spieltag: | | RWE - SV Dorlar/Sellinghausen 8:1 (5:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Röleke, Klaus (82. Gerlach), Kandlen (78. T. Kupitz), Eryegin (68. Lorenz), Berlinski, Mulansky, Busacca, J. Kupitz Tore: 1:0/2:0/4:1/6:1/8:1 (3./20./39./51./64.) J. Kupitz, 3:1/7:1 (26./59.) Mulansky, 5:1 (43.) Eigentor
Ein wahres Torfestival sahen heute die leider nur 70 Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein im Hudestadion.
Gegen die ersatzgeschwächt angetretene und völlig überforderte Gästeelf nutzten die Rot-Weißen die Gelegenheit, das Torverhältnis für einen Tabellenführer angemessen zu gestalten. Bei den bisherigen Siegen war RWE mit dem Toreschießen ja eher zurückhaltend. Mit fünf Treffern war Jan Kupitz der Mann des Tages. Sein erstes Tor erzielte er bereits nach drei Minuten. Nach einem Eckball und Kopfballvorlage von Olcay Eryegin köpfte er aus kurzer Distanz zum 1:0 ein.
In der Folgezeit hatte die Elf von Markus Hermes ihre beste Phase und konnte in dieser Zeit zumindest ein wenig für Entlastung sorgen. Der Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite. Olcay Eryegin, Lenker und Denker im Spiel der Rot-Weißen am heutigen Tag, passte direkt in den Lauf von Jan Kupitz, der mit einem präzisen Schuss ins lange Eck zum 2:0 traf (20. Minute). Der etwas überraschende Anschlusstreffer für die Gäste fiel drei Minuten später, als Dorlars bester Stefan Schauerte die RWE-Abwehr alt aussehen ließ. Markus Nagel hatte wenig Mühe, den Ball zum 2:1 über die Linie zu bugsieren. Doch die Hoffnung für die Gäste währte nur drei Minuten. Nach schönem Pass von Roberto Busacca erhöhte Kenny Mulansky auf 3:1. Dann war wieder Kupitz-Time: Ein langer Ball von Nils Rosenkranz landete genau vor den Füßen von Daniel Berlinski. Dieser vernaschte zunächst mehrere Gästespieler an der Strafraumgrenze und passte anschließend auf Jan Kupitz, der im Stile eines Goalgetters zum 4:1 einschob. Die Gegenwehr der Gäste war damit endgültig gebrochen. Zu allem Überfluss lenkte Matthias Hellermann noch vor der Pause den Ball zum 5:1 ins eigene Tor. Nach dem Wechsel machten die Rot-Weißen mit dem Torschießen zunächst munter weiter. In der 49. Minute nutze Jan Kupitz einen Fehlpass in Dorlars Hintermannschaft eiskalt aus und erzielte das 6:1. 10 Minuten später durfte auch Neuzugang Kenny Mulansky noch mal ran und traf nach schönem Zuspiel von Daniel Berlinski zum 7:1.
Bereits in der 64. Minute war es dann erneut Jan Kupitz, der seine Leistung mit dem Treffer zum 8:1 krönte. In der Folgezeit schaltete RWE einen Gang zurück und verpasste ein zweistelliges Ergebnis, was aber vielleicht des Guten auch zu viel gewesen wäre. Die Gäste aus dem Schmallenberger Sauerland hatten heute einfach kein Bezirksliganiveau. Daher sollte der auch in der Höhe verdiente Sieg nicht zu hoch bewertet werden. Bereits in der nächsten Woche beim Kreisderby in Oberschledorn dürfte ein ganz anderer Gegner auf Erlinghausen warten.
(S.W.)
| | | | So., 09.10.2011, 8. Spieltag: | | RWE - TuS GW Allagen 1:0 (1:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Klaus (46. Busch), Kandlen (81. Röleke), Eryegin, Berlinski, Mulansky, Busacca, J. Kupitz Tor: 1:0 (9.) Berlinski
Auch gegen den "Angstgegner" hielt die Siegesserie von RW Erlinghausen in der Bezirksliga Gr. 5. 1:0 wurde der TuS GW Allagen im heimischen Hudestadion bezwungen. Nach einer Traumkombination mit Roberto Busacca erzielte Daniel Berlinski bereits in der 9. Spielminute das Tor des Tages. Nur zwei Minuten später landete ein Kopfball von Kenny Mulansky knapp über dem Gehäuse von Allagens regionalligeerfahrenen Keeper Malte Schulze-Happe. In der Folge diktierten die Rot-Weißen das Spielgeschehen, hatten aber in der Vorwärtsbewegung zu viele unnötige Ballverluste, um sich zwingende Torchancen zu erspielen. Die beste Gelegenheit vereitelte in der 41. Minute Allagens Keeper, der einen Distanzschuss von Berlinski noch soeben über die Latte lenken konnte. Von Allagen war bis zur Pause nach vorne so gut wie nichts zu sehen. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Erneut stand zunächst Allagens Schulze-Happe im Mittelpunkt, der einen Kopfball von Eryegin gekonnt parierte (53.). Im Anschluss verhinderte die Torlatte nach einem Schuss von Roberto Busacca die Vorentscheidung (57.). In der Folgezeit bekamen die Gäste ein wenig Oberwasser. In der 75. Minute verhinderte Erlinghausens Keeper Garibzada mit einer Glanzparade den Ausgleichstreffer durch Andre Lenze. So blieb es bis zum Ende bei der knappen, aber verdienten 1:0-Führung für RWE. (S.W.) | | | | Sa., 01.10.2011, 7. Spieltag: | | SV Brilon - RWE 0:1 (0:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Busch (46. Röleke), Kocak, Rosenkranz, Ramspott, Kandlen, Mulansky (82. Klaus), Eryegin, Berlinski, Busacca, J. Kupitz Tor: 0:1 (10.) Berlinski
Im ersten von zwei Vergleichen an diesem Wochenende ging es an der Jakobuslinde gegen den SV Brilon für Rot-Weiß bei herrlichstem Fußballwetter um Bezirksligapunkte. Bis auf die angeschlagenen Kicker Jan Röleke und Andreas Klaus waren alle Spieler auf RWE-Seite fit. Etwas anders sah es da bei der vor der Saison als absoluter Topfavorit auf die Meisterschaft gehandelten Mannschaft von Trainer Urgestein Georg Niglis aus, der doch besonders im Sturm einige Leute ersetzen musste. Aufgrund des großen Kaders konnte er aber trotzallem ein schlagfertiges Team auf den Platz schicken.
Die erste sehenswerte Aktion des Spiels führte dann auch gleich zum 1:0 für Erlinghausen. Daniel Berlinski nutzte einen kapitalen Abwehrschnitzer der Briloner eiskalt aus. Danach hatte RWE wiederum durch Daniel Berlinski, der sich auf der rechten Seite durchdribbelte und gleich mehrere Spieler vernaschte, die dicke Chance auf das 2:0. Berlinski scheiterte am Ende aber dann an Torhüter Padberg. Der SV Brilon hatte in Hälfte eins eine nennenswerte Möglichkeit. Der Schuss aus 20 Metern strich aber knapp am rechten Pfosten vorbei.
In der zweiten Halbzeit kam dann Jan Röleke für den verletzten Jan Busch ins Spiel.
Auch wie ausgewechselt kam das Briloner Team aus der Kabine und schien den Respekt vor dem Namen Rot-Weiß Erlinghausen abgelegt zu haben. Der Gastgeber nahm das Heft in die Hand, spielte jetzt mutiger nach vorne und erhöhte den Druck auf das Tor von Garibzada. In einigen Situationen stand RWE das Glück eines Spitzenreiters jetzt zur Seite. Auf der anderen Seite wurden Kontermöglichkeiten zum vorentscheidenden 2:0 in Gestalt von Busacca und Kupitz vergeben.
Am Ende gingen die drei Punkte sicher etwas glücklich, aber anhand der klareren Chancen auch nicht ganz unverdient mit nach Erlinghausen.
(R.D.)
| | | | So., 25.09.2011, 6. Spieltag: | | RWE - SV Schmallenberg/Fredeburg 4:2 (2:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Busch, Kocak, Klaus, Ramspott, Kandlen, Mulansky (89. T. Kupitz), Eryegin (80. Lorenz), Berlinski, Busacca, J. Kupitz Tore: 1:0 (14.) Kandlen, 2:0 (44.) Berlinski, 3:0 (50.) Eigentor, 4:0 (65.) J. Kupitz
Bei besten äußeren Bedingungen zeigten sich wie das Wetter auch die Spieler im rot-weißen Trikot heute gut 80 Minuten von ihrer besten Seite. Von Beginn an merkte man der Petrauskas-Elf an, dass für sie trotz der Ausfälle von Nils Rosenkranz (Urlaub) und Jan Röleke (verletzt) nur ein Sieg gegen den Landesligaabsteiger zählte. Die Gäste machten vor allem in der Hintermannschaft einen unsicheren Eindruck. In der 14. Spielminute nutzte dies Thomas Kandlen eiskalt aus, als ein verunglückter Befreiungsschlag von Keeper Peter Heite direkt vor seinen Füßen landete und er aus gut 25 Metern ins leere Tor traf. In der 25. Minute hatte Jan Kupitz nach einer schönen Kombination bereits das 2:0 auf den Fuß, doch sein Schuss landete knapp neben den Kasten von Heite. Die Gäste aus Schmallenberg versuchten ihrerseits, mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken. Bis auf zwei, drei Ausnahmen wurde es vor dem Tor von Garibzada aber nicht wirklich gefährlich. Wenn doch, war der RWE-Keeper stets zur Stelle. Erlinghausen versuchte mit schnellem und direktem Spiel in die Spitze, zum Erfolg zu kommen. In der 40. Minute tauchte Kenny Mulansky alleine vor dem Gästekeeper auf, wurde beim Abschluss aber noch von einem Abwehrspieler der Gäste im letzten Moment gestört. Nur zwei Minuten später hatten die RWE-Fans den Torschrei erneut auf den Lippen, aber ein fulminanter Distanzschuss von Roberto Busacca strich knapp am Dreieck vorbei. Aber dann war es doch soweit: Nach schönem Zuspiel von Roberto Busacca schoss Daniel Berlinski aus 14 Metern gekonnt zur 2:0-Halbzeitführung ein. Nach der Pause machten die RWE-Kicker da weiter, wo sie aufgehört hatten. Roberto Busacca vernatzte in der 50. Minute gleich mehrere Gästespieler. Der völlig freistehende Jan Kupitz verpassste zwar seine Flanke, doch Thomas Kandlen stand zum Glück noch am langen Pfosten. Seine Direktabnahme lenkte Schmallenbergs Schneider zum 3:0 ins eigene Tor. Wer jetzt dachte, die RWE-Kicker ziehen sich zurück und ruhen sich für das kommende Wochenende mit zwei Spielen gegen den SV Brilon ein wenig aus, sah sich getäuscht. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Schmallenberger, die ihrerseits kaum noch über die Mittellinie kamen. Wenn doch, war meistens ein RWE-Abwehrspieler eher am Ball und konnte die Situation klären. Vor allem Yücel Kocak zeigte eine bärenstarke Leistung in der Viererkette und konnte so gut wie alle Zweikämpfe für sich entscheiden. In der 65. Minute schickte Roberto Busacca seinen Sturmkollegen Jan Kupitz auf die Reise. Dieser umdribbelte gekonnt Schmallenbergs Torwart und schoss zum 4:0 ein. In der Folgezeit verpassten es die Rot-Weißen, weitere Treffer nachzulegen. Mit der ersten Chance für Schmallenberg in der 2. Halbzeit konnte Matthias Hennecke nach einer gewissen Desorientierung in der Erlinghäuser Hintermannschaft in der 85. Minute auf 4:1 verkürzen. Der Gegentreffer sorgte für noch mehr Verwirrung in der RWE-Abwehr, so dass Fisnik Lekaj in der 90. Minute sogar noch einen zweiten Treffer für die Strumpfstädter erzielen konnte. Die beiden Gegentreffer in der Schlussphase waren mehr als ärgerlich, denn das Endergebnis spiegelt das Kräfteverhältnis am Ende dann doch nicht so ganz wieder. Ein 4:0 oder noch höher hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Mit dem Saisonstart kann man in Erlinghausen dennoch mehr als zufrieden sein. Jetzt geht es nach Brilon, wo ein sicher hoch motivierter Gegner am Samstag den Tabellenführer stürzen möchte. Nicht unerwähnt sollte auch die sehr gute Schiedsrichterleistung am heutigen Tag bleiben. (S.W.) | | | | So., 18.09.2011, 5. Spieltag: | | BC Eslohe - RWE 2:3 (1:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Busch, Rosenkranz, Kocak, Ramspott, Kandlen, Mulansky, Eryegin, Berlinski, Busacca, J. Kupitz (89. Klaus) Tore: 1:1/1:2 (40./55. FE) Busacca, 2:3 (89.) Berlinski
RW Erlinghausen hat die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga 5 übernommen. Die Mannschaft von Trainer Vaidas Petrauskas gewann mit 3:2 (1:1) beim BC Eslohe. "Die clevere Mannschaft hat das Spiel für sich entschieden", sagte Eslohes Trainer Carsten Krämer. Philip Bürger brachte den BC Eslohe in der 10. Minute mit 1:0 in Führung. RWE glich durch Roberto Busacca aus. Busacca erzielte auch das 2:1 per Foulelfmeter. Berlinski war im Sechzehnmeterraum gefoult worden. Philipp Bürger traf zum 2:2. "Wir waren mit Erlinghausen zumindest auf Augenhöhe und hätten sogar in Führung gehen können", sagte Roland Keggenhoff, sportlicher Leiter des BC Eslohe. Benni Bresser hatte das 3:2 auf dem Fuß. Sein Schuss fälschte Busch noch ab und der Ball landete am Pfosten. Das Siegtor für Erlinghausen erzielte Berlinski (89.). (Westfalenpost, 19.09.2011)
| | | | So., 11.09.2011, 4. Spieltag: | | RWE - TuS Sundern 1:0 (1:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Busch, Rosenkranz, Kocak, Ramspott, Kandlen, Röleke, Eryegin, Berlinski, Busacca, J. Kupitz (97. T. Kupitz) Tor: 1:0 (15.) J. Kupitz Gelb-Rot: Busacca (55.)
Um 17.30 Uhr war ein kollektives Durchpusten auf der gut besuchten Tribüne des Hudestadions zu hören. Zu intensiv waren die fast 100 Minuten Fußball, die die Fans von RW Erlinghausen und des TuS Sundern in Erlinghausen gesehen hatten. Das glücklichere Ende hatten dabei die Rot-Weißen für sich, die mit 10 Mann einen knappen 1:0-Erfolg über die Zeit retten konnten. Die Partie begann mit 30 Minuten Verspätung. Zunächst hatten die Gäste aus dem Röhrtal Probleme mit ihren Navis und trudelten erst um 14.45 Uhr in Erlinghausen ein. Allerdings stellte sich pünktlich um 15.00 Uhr ein Gewitter über der Hude ein, so dass sich die Spieler von Trainer Heiko Hoffmann bis zum Spielbeginn hinreichend akklimatisieren konnten. Tatsächlich begann der Gast hellwach und übernahm in der Anfangsviertelstunde klar das Kommando. Mit dem ersten zielgerichteten Angriff erzielte aber die Heimelf die Führung. Auf Pass von Busacca versenkte Stürmer Jan Kupitz frei vor dem Tor die Kugel eiskalt. Im Anschluss entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel, in dem sich besonders im Mittelfeld Grüterich, Busacca und Berlinski nichts schenkten und schnell gelbe Karte kassierten. Dabei zeigte sich besonders Daniel Berlinski extrem präsent und gewann das Duell gegen Christian Grüterich klar nach Punkten. Die beste Chance der Rot-Weißen vergab Busacca, dessen Schuss an die Latte prallte. Auf der Gegenseite parierte Garibzada einen Schuss von Majka glänzend. Auch nach der Pause ging die Partie munter weiter. Nils Rosenkranz, der mit Yücel Kocack ein ganz starkes Spiel in der Defensive ablieferte, verpasste mit seinem Kopfball nur knapp die Vorentscheidung. In der 55. Partie passierte dann das, was die Rot-Weißen Fans in der Pause bereits befürchtet hatten: Heißsporn Busacca konnte sich nach einem Pressschlag nicht zurückhalten und kassierte für seinen Schubser mitten im frisch gebildeten Rudel zu Recht die zweite gelbe Karte. Andere Schiedsrichter hätten wohl auch direkt den roten Karton gezückt. In Überzahl übernahm nun der Gast das Kommando, die Rot-Weißen verteidigten die Führung aber in Gestalt von Rosenkranz, Kocak und Jan Busch geschickt. Erst in der siebenminütigen Nachspielzeit ergaben sich die Chancen der Sunderaner. Zunächst rettete Kocak auf der Linie, unmittelbar danach landete ein Schuss am rot-weißen Pfosten. Als Schiedsrichter Müller aus Warburg, dessen konsistent kleinliche Regelauslegung beide Seiten gleichermaßen betraf, abpfiff, war die Rot-Weiße Erleichterung groß. Mit nunmehr neun Punkten hat die Elf von Vaidas Petrauskas einen perfekten Saisonstart abgeliefert und kann sich zuversichtlich den nächsten Aufgaben widmen. Der Gast aus Sundern wird sich mit Leistungen wie dieser aber ebenfalls auf Dauer in den oberen Tabellensphären aufhalten. (M.S.) | | | | So., 28.08.2011, 2. Spieltag: | | RWE - FC Assingh.-Wiem.-Wulm. 3:1 (1:0) | | | Aufstellung: Garibzada, Busch, Rosenkranz, Kocak, Kandlen, Röleke, Eryegin, Berlinski, Busacca, Mulansky (87. T. Kupitz), J. Kupitz Tore: 1:0 (26.) Busch, 2:1 (77.) Berlinski, 3:1 (82.) Mulansky
Nach dem Auftakterfolg beim TuS Bödefeld konnte Bezirksligist RW Erlinghausen auch das erste Heimspiel der Saison 2011/2012 positiv gestalten. Gegen den Aufsteiger FC Assinghausen/Wiemeringhausen/Wulmeringhausen gewannen die Rot-Weißen am Ende verdient mit 3-1. Vor ca. 150 Zuschauern begannen beide Mannschaften zunächst abwartend. Gästetrainer Sommer versuchte Roberto Busacca durch Lars Ratz aus dem Spiel zu nehmen, zudem spielte Manuel Kiehsler als zentraler Mann in der Defensive. So war es eine Standardsituation, die die Rot-Weißen in Führung brachte: Abwehrspieler Jan Busch, der auf der für ihn ungewohnten rechten Seite der Viererkette verteidigte, köpfte eine Ecke zur Führung ein. Die erste und einzige Chance der Gäste vergab Patrick Grosser kurz vor der Halbzeit, als er einen Kopfball knapp am rot-weißen Tor vorbeisetzte. Nach der Pause entwickelte sich die Partie zunehmend kämpferischer. Die Gäste erwiesen sich dabei als sperriger Gegner mit einer agressiven Zweikampführung. Die Elf von Vaidas Petrauskas ließ sich nun eher auf Zweikämpfe ein, als auf spielerische Elemente zu setzen. Dennoch ergaben sich vereinzelte Chancen, die beste vergab Roberto Busacca, der frei vor dem Tor scheiterte. Eine Viertelstunde vor Ende der Partie nutzten die Gäste die einzige Unsicherheit der ansonsten guten Erlinghäuser Innenverteidigung um Yücel Kocak und Nils Rosenkranz: Patrick Grosser schob den Ball ins Tor und sorgte für großen Jubel beim Gästeanhang. Doch fast im Gegenzug netzte Daniel Berlinski einen schönen Pass von Roberto Busacca zur erneuten Führung ein. Als Neuzugang Kenny Mulansky nach einem Freistoß den dritten Treffer erzielte, gaben sich die Gäste geschlagen. Insgesamt merkte man den Rot-Weißen an, dass mit Jan Röleke und Jan Busch zwei Leistungsträger auf ungewohnten Positionen spielen mussten, da Marc Ramspott und Andreas Klaus nicht zur Verfügung standen. Aber auch die Gäste, die auf Oliver Niglis verzichten mussten, sorgten mit ihrer Spielweise dafür, dass die Rot-Weißen lange Zeit Mühe hatten, die Punkte 4,5 und 6 der laufenden Saison einzufahren. (M.S.) | | | | So., 21.08.2011, 1. Spieltag: | | TuS Bödefeld - RWE 0:2 (0:1) | | | Aufstellung: Garibzada, Busch, Rosenkranz, Kocak, Ramspott, Kandlen, Röleke, Eryegin, Berlinski, Busacca, J. Kupitz (90. T. Kupitz) Tore: 0:1 (33.) J. Kupitz, 0:2 (90.) Busacca Gelb-Rot: Busch (53.)
Bezirksliga-Aufsteiger TuS Bödefeld zeigte trotz der 0:2 (0:1)-Niederlage gegen RW Erlinghausen eine gute Leistung. "Nach dem Wechsel waren wir gleichwertig", berichtete TuS-Trainer Andre Peters. "Wir haben aber vor dem gegnerischen Tor zu kompliziert gespielt". RW Erlinghausen ging in der 17. Minute nach schöner Kombination durch einen Kopfball von Kupitz in Führung. TuS-Coach Andre Pteres: "In der ersten Halbzeit war Erlinghausen besser und lag auch verdient in Führung." Ausgeglichener wurde die Partie nach der Halbzeit, nicht zuletzt durch die Matchstrafe von RWE-Abwehrchef Jan Busch (56. Minute). "Diese Undiszipliniertheit war völlig überflüssig", schimpfte RWE-Trainer Vaidas Petrauskas nach der Partie. Die beste Möglichkeit des TuS Bödefeld zum Ausgleich hatte Dirk Tillmann in der 89. Minute. Tillmann vergab jedoch aus fünf Metern. Im Gegenzug narrte Roberto Busacca fast die komplette TuS-Hintermannschaft und vollendete zum 2:0-Endstand. (Westfalenpost, 22.08.2011) | | | |