1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2017/2018

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10. In der Saison 2016/2017 klopfte RWE dann erstmals wieder in höhere Tabellenregionen an und beendte die Saison auf Platz 6.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2017/2018:

 

 

Name

Geburtsdatum

Einsätze
(Einsätze, Ein-. Auswechselungen)

Tore

Tor:

Kevin Krefeld

*06.07.1999

(10, 1, 0)

 

 

Daniel Jara Cortina

*08.04.1989 (14, 0, 1)  

 

Abwehr:

Nils Meyer

*17.01.1993

(21, 0, 1)

1

 

Malte Kriesche

*02.07.1993

(22, 0, 0)

1
 

Christian Matuschinski

*29.04.1998

(12, 3, 1)

 
  Christopher Luckey *16.12.1995

(10, 5, 2)

 
 

Dziugas Petrauskas

*05.01.1998

(11, 4, 4)

 

 

Mittelfeld:

Daniel Berlinski

*12.02.1986

(2, 1, 1)

1

Oliver Gutzeit

*17.06.1992

(22, 3, 8)

2

 

Anil Namik Ekinci

*12.07.1996

(23, 0, 0)

 

 

Frederik Schlüter

*01.10.1998

(19, 14, 5)

1

 

Marc Herkrath

*16.03.1987

(14, 7, 1)

 

 

Ümral Bahceci

*16.12.1993

(22, 0, 2)

9

 

Andre Watzke

*08.10.1994

(22, 0, 10)

 
  Bilal Akgüvercin *12.07.1992

(23, 0, 4)

9
  Calvin Lanza *29.04.1998 (7, 2, 4) 2
 

Andrej Cheberenchuk

*20.02.1994

(2, 1, 0)

 

 

Alessandro Busacca *07.12.1998

(18, 13, 4)

1
         

Sturm:

Hendrik Bestmann *27.03.1995

(17, 4, 5)

6
  Pascal Raulf *02.10.1990

(22, 1, 6)

19

 

 

 

 

Trainer:

Sven Willeke

 

 

 

Tel.: 0171 9970107

 

 

 

Betreuer:

Romeo Kandlen

 

 

 

Dirk Knaack

 

 

 

Teammanager:

Olcay Eryegin

 

 

 

Tel.: 0160 90257590

 

 

 

Sportlicher Leiter:

Stephan Schröder

 

 

Tel.: 02992 2829

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2017/2018 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2017 / 2018

 
So., 22.04.2018, 25. Spieltag:
RWE - FSV Werdohl 5:2 (2:2)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Busacca (75. Petrauskas), Bahceci (85. Cheberenchuk), Watzke, Gutzeit (80. Schlüter), Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:0/2:2/5:2 (4./45./71.) Raulf, 3:2 (71.) Akgüvercin, 4:2 (78., FE) Bahceci

Landesligist RW Erlinghausen gelang mit einem 5:2 (2:2) gegen den FSV Werdohl ein weiterer wichtiger Erfolg im Abstiegskampf der Landesliga.
Nach einem klaren Sieg sah es dabei zunächst nicht aus. Zwar erzielte Goalgetter Pascal Raulf schnell die Führung, doch die Gäste blieben cool und schlugen über Zekovic und Kissler noch vor der Halbzeit zurück. Gerade Zekovic bereitete der rot-weißen Abwehr über die linke Seite einige Probleme. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff der wie immer souveränen Schiedsrichterin Jana Claaßen traf erneut Raulf, als er eine präzise Vorarbeit von Ekinci zum Ausgleich nutzte.
Nach dem Wechsel steigerte sich die Elf von Sven Willeke noch einmal. So war das 3:2 durch Bilal Akgüvercin durchaus verdient. Mit der Führung im Rücken ergaben sich noch mehr Räume, die Bahceci mit einem klaren Foulfelfmeter (Pascal Raulf wurde am sicheren Torschuss gehindert) sowie nochmals Raulf nutzten, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben.
Nach dem Erfolg beträgt der Abstand auf die Abstiegsplätze zwar mindestens sieben Punkte, doch Durchatmen ist noch nicht angesagt, zu eng sind die Mannschaften beisammen. Am Donnerstag geht es mit einer langen Tour nach Erndtebrück weiter - ein Punkt wäre dort als Erfolg zu werten.
(M.S.)
Do., 19.04.2018, Nachholspiel:
RWE - SSV Hagen 5:1 (3:1)
Aufstellung:
Cortina, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Lanza (46. Busacca), Bahceci, Watzke, Gutzeit (65. Schlüter), Akgüvercin (77. Luckey), Raulf
Tore: 1:0/3:1/4:1 (10./43./62.) Akgüvercin, 2:0 (27.) Lanza, 5:1 (64.) Raulf

Nach zwei deutlichen Siegen des SSV Hagen war RW Erlinghausen für das Nachholspiel gegen den Tabellenneunten gewarnt, ging aber nach zuletzt zehn von 18 möglichen Punkten mit entsprechendem Selbstvertrauen in das 22. Saisonspiel. Allerdings trat Hagen im Hans-Watzke-Stadion nicht wie eine Mannschaft auf, der eine kleine Mini-Erfolgsserie anzumerken war, sodass Erlinghausen nicht brillieren musste, um das Spiel zu bestimmen.
In der zwölften Minute wurden die Rot-Weißen bereits mit dem Führungstreffer belohnt. Bilal Akgüvercin ließ SSV-Keeper Timo Reinhard keine Abwehrchance und stellte auf 1:0, was RWE Sicherheit gab, allerdings nicht dazu führte, dass Erlinghausen spielerisch eine Galavorstellung zeigte. Immer wieder verlor Erlinghausen die Bälle zu leichtfertig und machte sich so das Leben selbst schwer.
Hagen war letztlich aber einfach zu schwach, um für etwas Zählbares in Frage zu kommen. So erhöhte Calvin Lanza in der dreißigsten Minute auf 2:0 für die Gastgeber, die sich auch vom Anschlusstreffer nicht verunsichern ließen (38.) und noch vor der Pause durch das zweite Tor von Bilal Akgüvercin den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellten.
Im zweiten Spielabschnitt sorgte Erlinghausen dann für die schnelle Vorentscheidung. In der 62. Minute markierte Bilal Akgüvercin sein achtes Saisontor und machte mit seinem dritten Treffer zum 4:1 alles klar, woraufhin Pascal Raulf schnell gar das 5:1 folgen ließ (64.). In der letzten halben Stunde ließ RWE die Zügel dann aber doch zu sehr schleifen, um einen noch höheren Kantersieg herauszuschießen, baute aber durch den verdienten Heimsieg den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf sechs Zähler aus.
„Mit den drei Punkten und dem 5:1 sind wir zufrieden. Wir haben aber keine Glanzleistung vollbracht. Durch leichtere Konzentrationsmängel haben wir uns das Leben teilweise schwer gemacht und unsere Aktionen waren nicht ganz klar. Trotzdem war es eine solide Leistung von uns und der Blick geht jetzt natürlich schon auf das nächste Spiel gegen Werdohl. Der Sieg gegen einen schwächeren Gegner geht aber auch in der Höhe so in Ordnung“, sagte RWE-Coach Sven Willeke.
(www.match-day.de, 20.04.2018)
Sa., 14.04.2018, 24. Spieltag:
FC Borussia Dröschede - RWE 0:0
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Petrauskas (46. Lanza) Bahceci, Watzke,Gutzeit, Akgüvercin (61. Busacca), Raulf (90. Luckey)

Die Drei-Tages-Rhythmus für RW Erlinghausen setzt sich weiter fort: Um 18:00 Uhr trat die Mannschaft von Trainer Sven Willeke zum Duell bei Borussia Dröschede an – keine drei Tage nach dem 2:0-Erfolg im Kreispokal-Halbfinale über den Bezirksligisten VfB Marsberg. Die im Diemelstadion zumindest für weite Teile der neunzig Minuten geschonten Daniel Jara Cortina, Nils Meyer, Bilal Akgüvercin und Christian Matuschinski kehrten gegen Dröschede allesamt in die Startelf zurück und boten der Borussia ein Duell auf Augenhöhe.
Mit etwas Glück wäre Erlinghausen im ESO-Stadion auf dem Emst auch früh in Führung gegangen. Oliver Gutzeit kam in der zwölften Minute zum Abschluss, brachte das Leder allerdings nicht im Kasten unter. Auf der anderen Seite hätte aber auch Dröschede das 1:0 erzielen können, ließ eine aussichtsreiche Gelegenheit in der 26. Minute jedoch ebenfalls ungenutzt. Kurz vor der Pause tauchte dann Pascal Raulf vor dem Dröscheder Kasten auf, kam aber nicht an Torwart Julian Schmahl vorbei (42.).
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiter spannend, wobei Dröschede es nun schaffte, das Heft in die Hand zu nehmen und RWE stärker unter Druck zu setzen. Bei den Gästen war der Kräfteverschleiß nach den letzten anstrengenden englischen Wochen zu erkennen, wobei es die Erlinghauser Defensive um Kapitän Malte Kriesche weiterhin ordentlich machte und zumindest keine richtig zwingende Gelegenheit der Borussia zuließ. Da allerdings auch von RW Erlinghausen offensiv im zweiten Spielabschnitt nicht mehr viel zu sehen war, war letztlich wenig überraschend, dass die Begegnung torlos endete. Allerdings hilft der Punkt auch beiden Mannschaften weiter, denn Dröschede hielt durch das 0:0 einen direkten Konkurrenten auf Distanz und festigte Platz sieben, während RWE den Vorsprung auf einen Abstiegsplatz zumindest für 24 Stunden auf drei Zähler ausgebaut und nur zwei von sieben Pflichtspielen im Jahr 2018 verloren hat.
„Wir haben uns mit einer sehr disziplinierten Leistung den Punkt absolut verdient. Zur Pause hätten wir mit etwas mehr Fortune führen können, wurden nach dem Seitenwechsel aber auch von Dröschede unter Druck gesetzt, dem wir allerdings auch standgehalten haben. Es war eine taktisch geprägte Partie. Ganz wichtig ist für uns, dass wir zu Null gespielt haben. Mit dem Punkt können wir gut leben, denn wir haben wieder ein Zeichen gesetzt, dass wir uns weiterentwickeln und somit auch den Klassenerhalt sichern können“, resümierte RWE-Trainer Sven Willeke.
(www.match-day.de, 14.04.2018)
Mi., 11.04.2018, Kreispokal-Halbfinale:
VfB Marsberg - RWE 0:2 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Schlüter (55. Akgüvercin), Luckey, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Bahceci, Watzke, Lanza (76. Busacca), Gutzeit, Raulf (89. Matuschinski)
Tore: 0:1 (73.) Bahceci, 0:2 (90.) Ekinci

Mit einem „schmutzigen“ 2:0 (0:0)-Erfolg beim VfB Marsberg zieht Landesligist RW Erlinghausen in das Finale des Kreispokals ein. Die Entscheidung in einem zähen Halbfinale fiel dabei erst in der letzten Minute, als Anil Ekinci den zweiten Treffer für die Rot-Weißen erzielte.
Beide Trainer stellten für diese Partie Ihre Mannschaften um: Während Sven Willeke zunächst freiwillig auf die Stammspieler Bilal Akgüvercin, Nils Meyer, Christian Matuschinski und Daniel Cortina verzichtete, musste Paul Bender die verletzten Marco und Kevin Kraemer ersetzen. In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine offene, aber keinesfalls hochklassige Partie. RWE agierte vielfach mit langen Bällen, der VfB hielt gut dagegen, konnte sich offensiv gegen die zweikampfstarken Luckey und Petrauskas nicht durchsetzen. Die beste Chance vereitelte Marsbergs Keeper Said Garibzada, als er einen präzisen Distanzschuss von Oliver Gutzeit über die Latte lenkte.
Nach der Pausenbratwurst setzte der VfB den ersten Stich: Alexander Picht scheiterte aber denkbar knapp an der Latte. RWE verstärkte die Offensive und brachte Akgüvercin in die Partie, die sich zunehmends in die Marsberger Hälfte verlagerte. Echte Chancen blieben allerdings so lange Mangelware, bis mit Bahceci der in den letzten Wochen mit Abstand beste Rot-Weiße aus 20 Metern per Flachschuss die Führung erzielte. Der VfB machte zwar noch einmal Druck, konnte aber bis auf eine von Julian Welzel vergebene Gelegenheit keine echte Gefahr mehr entfalten, so dass Ekinci in der 90. Minuten den berühmten Sack zu machte.
Überschattet wurde das Spiel von der schweren Verletzung von Mahmut Kocak, der nach einem Zweikampf liegen blieb und vom Krankenwagen abgeholt werden musste. Da im Pokal letztlich nur das Weiterkommen zählt, wartet RWE nun auf den Gegner im Finale, der sich in der Partie zwischen dem TuS Medebach und dem SV Brilon entscheiden wird.
(M.S.)
Fr., 06.04.2018, 23. Spieltag:
RWE -RSV Meinerzhagen 1:2 (0:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer (87. Schlüter), Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Bahceci, Watzke (83. Busacca), Lanza, Gutzeit, Akgüvercin, Raulf (79. Petrauskas)
Tor: 1:1 (65.) Raulf

Erlinghausen ging nach zwei Siegen in Folge mit Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen den Liga-Primus, der sich auf bestem Wege befindet, den Durchmarsch von der Bezirks- in die Landesliga zu schaffen. Gegen den mit erfahrenen Regional- und Oberligaspielern gespickten Kader der Gäste versuchte Erlinghausen nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch dagegen zu halten, was zunächst nicht gelingen sollte. Nach einer sehenswerten Kombination traf Alexander Horst schon in der 14. Minute zur Führung für den Spitzenreiter. Von dem frühen Gegentreffer ließen sich die Rot-Weißen aber nicht großartig beeindrucken. Nach zwanzig Minuten legten sie allmählich den Respekt ab und erspielten sich erste Möglichkeiten. Die dickste Chance hatte Ümral Bahceci, der in der 28. Minute das 1:1 hätte besorgen müssen, freistehend vor dem RSV-Gehäuse aber das Leder nicht über die Linie drücken konnte. So ging es nach 45 Minuten mit einer Führung für Meinerzhagen in die Pause, die aufgrund des couragierten Auftritts der Hausherren aber durchaus als glücklich einzustufen war.
Die stärkste Phase hatte Erlinghausen dann nach dem Seitenwechsel. RWE kam mit richtig Dampf aus der Kabine und zeigte mit viel Leidenschaft, aber auch Spielwitz, wie die Übermannschaft der Landesliga Staffel 2 in Gefahr zu bringen war. In den ersten Minuten nach Wiederbeginn wurde der Spitzenreiter regelrecht am eigenen Strafraum festgetackert und hielt defensiv schließlich nicht mehr stand: Pascal Raulf war zur Stelle und traf mit seinem 15. Saisontor zum verdienten 1:1-Ausgleich (65.). Warum der von BVB-Profi Nuri Sahin unterstützte Aufsteiger in der Tabelle ganz oben steht, zeigte der RSV aber nach dem Rückstand. Keine 120 Sekunden nach dem 1:1 wackelte das Gehäuse der Hausherren, die Glück hatten, dass ein Schuss nur am Pfosten landete. In der Schlussphase stand die Partie schließlich auf Messers Schneide, der entscheidende Treffer fiel aber für den Spitzenreiter. Der eingewechselte Andreas Spais bediente Yasin Aktas und der machte den 2:1-Erfolg für Meinerzhagen in der 83. Minute perfekt.
„Das war eine brettstarke Leistung von uns. Wir haben dem Top-Favoriten die Stirn geboten, uns aber leider für unseren Aufwand nicht belohnt. Das ist sehr schade. Aber wir gehen die nächsten Aufgaben mit der gleichen Intensität an und werden dann auch punkten“, sagte RWE-Coach Sven Willeke. Trotz der Niederlage kann RW Erlinghausen mit der gebotenen Leistung aber zufrieden sein. Der Vorsprung von zwei Punkten auf einen Abstiegsplatz bleibt durch die zeitgleiche 0:4-Niederlage des SV Hüsten 09 gegen den SV Hohenlimburg 1910 in jedem Fall bestehen.
(www.match-day.de, 07.04.2018)
Mo., 02.04.2018, Nachholspiel:
SV Hüsten 09 - RWE 2:3 (1:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Lanza (46. Petrauskas), Schlüter (46. Gutzeit), Akgüvercin, Raulf (90. Luckey)
Tore: 1:1 (45.) Akgüvercin, 1:2 (64.) Raulf, 1:3 (78.) Gutzeit

Nach fünf Pflichtspielniederlagen in Folge wollte der SV Hüsten 09 im HSK-Derby gegen RW Erlinghausen die Wende schaffen und Neu-Trainer Bernd Haumer einen Sieg zum Liga-Debüt schenken. Und obwohl Erlinghausen durch positive Ergebnisse in den letzten Wochen Selbstvertrauen getankt hatte, spielte im ersten Durchgang im Stadion Große Wiese nur eine Mannschaft – und das waren die Hausherren. Schon in der fünften Minute zappelte die Kugel im Netz, als RWE-Keeper Daniel Jara Cortina einen Kopfball von Mark Winkler noch an die Latte lenken konnte, Lukas Gebhardt aber zum frühen 1:0 für die Hüstener abstaubte.
Der Treffer gab den gebeutelten 09ern Sicherheit und Auftrieb, denn die Chancen im ersten Spielabschnitt reichten eigentlich schon, um die Partie zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Philipp Völker scheiterte in der achten Minute aber mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Erlinghausens Schlussmann, der am Ende bester Spieler auf dem Platz war. In der 21. Minute hatte der 28-Jährige Glück, dass Emre Yilmaz einen Freistoß aus 18 Metern nur an die Latte setzte, ehe er sich in der 32. Minute erneut auszeichnen konnte und im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Lukas Gebhardt der Sieger blieb (32.).
Von Erlinghausen war bis dahin offensiv fast nichts zu sehen. Einzig in der zwölften Minute wurde es einmal gefährlich, als die Gastgeber weit aufgerückt waren und in einen Konter liefen, den Anil Namik Ekinci aber nur mit einem Schuss ans Außennetz abschloss. Danach dauerte es bis zur 42. Minute, bis sich RWE wieder in der Hüstener Hälfte zeigte, Bilal Akgüvercin aber kein Vorbeikommen an 09-Keeper Marvin Baum fand. Das änderte sich allerdings mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit, denn freistehend vor dem Hüstener Schlussmann behielt der feinfüßige Mittelfeldspieler die Nerven und traf zum schmeichelhaften Ausgleich (45.+1).
Hüsten hätte längst auf Kurs sein können, scheiterte aber auch nach dem Seitenwechsel am eigenen Chancenwucher. Denn vor den Augen von Erlinghausens erstem Vorsitzenden Hans-Joachim Watzke parierte Daniel Jara Cortina einmal mehr stark gegen Philipp Völker (47.) und hatte im Anschluss wieder das Glück des Tüchtigen, dass Lukas Gebhardt zwei vorzügliche Gelegenheiten noch nicht einmal auf das Tor brachte (48. und 54.). So rächte sich schließlich die Hüstener Fahrlässigkeit, durch die Erlinghausen im Spiel blieb und nach einem Lattenschuss von Bilal Akgüvercin (62.) mit Hilfe eines sehenswerten Angriffs die kaum für möglich gehaltene Wende schaffte. Ümral Bahceci tanzte an der Grundlinie Denis Rodrigues Gomes aus und legte auf Pascal Raulf zurück, der mit seinem ersten Torschuss im Spiel ins lange Eck traf und in Manier von Juventus Turins Paulo Dybala das 2:1 bejubelte (64.).
Dieser Schlag hinterließ seine Spuren bei den Gastgebern, die zwar weiter kämpften, nun aber nicht mehr so häufig in Abschlusssituationen kamen, was auch daran lag, dass die Gäste die Löcher in der Defensive allmählich zu stopfen wussten. Stattdessen bürgte sich den Hüstenern eine noch große Hypothek auf, denn der eingewechselte Oliver Gutzeit traf in der 78. Minute mit einem ansatzlosen Schuss zum 3:1. Die Partie wurde allerdings nochmal spannend, da die Rot-Weißen den Sieg scheinbar gedanklich schon verbucht hatten und nur 43 Sekunden später durch Emre Yilmaz den Anschlusstreffer kassierten (79.). In der Schlussphase warf Hüsten schließlich alles nach vorne, brachte das RWE-Gehäuse aber auch in der dreiminütigen Nachspielzeit nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Stattdessen wäre Erlinghausen beinahe noch der vierte Streich geglückt, als Pascal Raulf auf Bilal Akgüvercin durchsteckte und dessen Versuch nur Millimeter am Außenpfosten vorbeitrudelte (88.). Wenig später stand der 3:2-Erfolg der Rot-Weißen aber fest, die in der Tabelle damit am SV Hüsten 09 vorbeizogen, während die Grün-Weißen auf den ersten Abstiegsplatz abrutschten.
„Wir hatten klarste Chancen, mit denen wir drei Spiele hätten entscheiden können. Normalerweise müssen wir die Partie mit 7:3 oder 8:3 gewinnen. Die Jungs haben ein sehr gutes Spiel gemacht, konnten sich aber einfach nicht belohnen. Mit dieser Leistung schaffen wir in den kommenden Partien aber die Wende“, sagte 09-Coach Bernd Haumer, während Erlinghausens Coach Sven Willeke erklärte: „Unser Sieg ist glücklich, weil die Jungs viele Dinge nicht so umgesetzt haben, wie wir es vorgegeben hatten. Ausschlaggebend für den dreckigen Sieg war einzig unsere individuelle Klasse, die den Unterschied gemacht hat. Daniel Jara Cortina war unser bester Mann, dem ein ganz dickes Lob gebührt.“
(www.match-day.de, 02.04.2018)
Do., 29.03.2018, Nachholspiel:
RWE - BSV Menden 3:0 (1:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Petrauskas (53. Raulf), Bahceci, Watzke, Lanza (77. Busacca), Schlüter (82. Luckey), Akgüvercin
Tore: 1:0 (30.) Lanza, 2:0 (58.) Raulf, 3:0 (72.) Schlüter

Im heimischen Hans-Watzke-Stadion holte RW Erlinghausen an Gründonnerstag das Kellerduell gegen den BSV Menden nach und stand im dritten Spiel unter der Leitung von Trainer Sven Willeke unter Druck, da der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur einen Punkt betrug und sich zur gleichen Zeit die Kellerkinder FSV Gerlingen und SC Hennen im direkten Duell gegenüber standen. Der Druck war für RWE aber keine Belastung, sondern wandelte sich in Energie um, auch wenn Torchancen zunächst noch Mangelware waren.
Nachdem sich beide Teams in den ersten zwanzig Minuten meist zwischen beiden Strafräumen begegneten, wurde Erlinghausen allmählich die spielerisch dominierende Mannschaft, die in der 31. Minute gleich mit der ersten nennenswerten Möglichkeit durch Winterzugang Calvin Lanza in Führung ging. Der Treffer wirkte wie eine Befreiung für die Gastgeber, die nun Sicherheit gewannen und vor der Pause schon auf 2:0 hätten stellen müssen, allerdings zwei Mal am überragend reagierenden BSV-Keeper Sebastian Plust scheiterten.
Im zweiten Spielabschnitt bog Erlinghausen dann aber verdientermaßen auf die Siegerstraße ein. Denn nach dem 2:0 durch Pascal Raulf in der 58. Minute war die Vorentscheidung zu Gunsten der Rot-Weißen gefallen. Auch wenn Menden zuletzt drei Mal in Folge ungeschlagen blieb, zeigte der BSV im Hans-Watzke-Stadion letztlich nicht die Klasse, um den Zwei-Tore-Rückstand noch einmal umbiegen zu können. So setzte in der 72. Minute schließlich Frederik Schlüter den Schlusspunkt.
„Das Team hat wieder ehrgeizig und mit Elan gespielt. Unseren Matchplan haben wir sehr gut umgesetzt. Dafür haben sich die Jungs ein Kompliment verdient. Der Sieg war enorm wichtig. Das genießen wir, aber ab morgen gilt die Blickrichtung dem Spiel in Hüsten. Dort wartet am Ostermontag die nächste große Herausforderung auf uns“, erklärte RWE-Coach Sven Willeke, der im dritten Spiel den zweiten Sieg feierte.br>Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin erklärte gegenüber match-day.de: „Ein großes Lob an die Mannschaft. Es war wichtig, dass wir das Spiel gewinnen – egal wie. Wir sind auf einem guten Weg und wollen in Hüsten auf die Leistung aufbauen.“
(www.match-day.de, 30.03.2018)
So., 25.03.2018, 22. Spieltag:
RW Hünsborn - RWE 2:1 (0:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Luckey (85. Schlüter), Kriesche, Ekinci, Matuschinski, Bahceci, Watzke, Gutzeit, Akgüvercin, Bestmann (75. Lanza)
Tor: 0:1 (52.) Kriesche

Zwei Wochen nach dem 2:1-Erfolg beim SV Hohenlimburg 1910 ging es für RW Erlinghausen erneut auf Reisen. Die Aufgabe beim Spitzenteam RW Hünsborn war aber mindestens ebenso schwer wie die im Kreuzbergstadion, der sich die Rot-Weißen aber leidenschaftlich stellten und eine engagierte Leistung zeigten. RWE trat gut auf und spielte keineswegs wie eine Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft. Nur eines blieb einer Mannschaft wie Erlinghausen, die in der unteren Tabellenhälfte rangiert, hold: Das Pech. Denn mit ein bisschen mehr Fortuna wären die Gäste schon im ersten Durchgang in Hünsborn in Führung gegangen, doch ein Kopfball von Hendrik Bestmann tickte von der Unterkante der Latte auf bzw. vielleicht auch knapp hinter die Linie. Doch Schiedsrichter Inan Bulut pfiff nicht und ließ die Partie zum Leidwesen der Gäste weiterlaufen.
RW Erlinghausen steckte aber nach dem nicht gegebenen Treffer nicht auf und belohnte sich schließlich in der 52. Minute für den couragierten Auftritt. Malte Kriesche war zur Stelle und erzielte mit seinem ersten Saisontor das wichtige 1:0 für RWE, das durch den Treffer noch mehr Selbstvertrauen gewann. Doch auch Hünsborn zeigte, warum die Mannschaft in der laufenden Saison ganz oben angreift, und erzielte mit der ersten gefährlichen Möglichkeit im zweiten Spielabschnitt den Ausgleich durch Kevin Becker (64.), der allerdings aus leicht abseitsverdächtiger Position erfolgreich war. Auch mit dem 1:1 konnte Erlinghausen bei einem Meisterschaftsanwärter aber leben. Dabei sollte es nur nicht bleiben, denn in der 82. Minute bogen die Hausherren die Partie noch um und drehten das Spiel durch den Siegtreffer von Luca Künchen, der aus dem Gewühl heraus traf, noch zu ihren Gunsten. Bitter für RW Erlinghausen, das bis insgesamt eine gute Partie abgeliefert hatte, aber ertragslos die Heimreise antreten musste.
„Das ist eine extrem unglückliche Niederlage. Das Quäntchen Glück war definitiv nicht auf unserer Seite. Daher fühlt sich das 1:2 bitter an, aber wir waren gegen ein Top-Team der Liga mindestens ebenbürtig und haben uns mehr als ordentlich präsentiert. Wir werden uns aufrichten und am Donnerstag, den 29. März, im Nachholspiel gegen den BSV Menden wieder mit vollem Elan ans Werk gehen“, erklärte RWE-Coach Sven Willeke.
(www.match-day.de, 25.03.2018)
So., 11.03.2018, 20. Spieltag:
SV Hohenlimburg - RWE 1:2 (1:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Luckey, Kriesche, Lanza (75. Schlüter), Ekinci, Bahceci, Watzke, Gutzeit (65. Petrauskas), Akgüvercin, Raulf (60. Bestmann)
Tore: 1:1 (25.) Raulf, 1:2 (FE, 87.) Bahceci

108 Tage dauerte es bis zum Pflichtspieldebüt von Sven Willeke als Trainer von RW Erlinghausen, doch das lange Warten hat sich gelohnt.
Allerdings erwischte Erlinghausen beim SV Hohenlimburg 1910, wo es für die Rot-Weißen noch nie etwas zu holen gab, einen alles andere als guten Start ins Spiel und geriet schon in der achten Minute in Rückstand. Letztlich war es ein Eigentor von Christoph Luckey, was die Zehner in Führung brachte. Doch RWE, das zuletzt gute Testspielergebnisse erzielt hatte und daher mit Selbstvertrauen in das erste Punktspiel des Jahres 2018 ging, ließ sich von dem frühen 0:1 nicht beeindrucken und legte vielmehr kämpferisch noch eine Schüppe drauf. Auch wenn spielerisch bei den Gästen sicherlich nicht alles Gold war, was glänzte, so war Erlinghausen der Wille nicht abzusprechen. Und genau dafür wurde die Willeke-Elf in der 25. Minute dann auch belohnt: Pascal Raulf kam zum Abschluss und traf zum nicht unverdienten 1:1-Ausgleich, sodass die Uhren im Kreuzbergstadion wieder auf Null gestellt waren. Hohenlimburg fiel gegen ordentlich auftretende Gäste nicht viel ein, während Erlinghausen offensiv immer wieder Lücken fand. Nach 45 Minuten ging es schließlich beim Stand von 1:1 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nicht unbedingt besser, aber von RW Erlinghausen war eine spielerische Höchstleistung nach der langen Winterpause und der schwachen Hinrunde nicht zu erwarten. Dafür nahm die Partie aus Sicht der Gäste am Ende noch einen optimalen Verlauf: In der 87. Minute bot sich RWE nämlich nach einem Strafstoßpfiff die große Chance zum Siegtreffer, die Ümral Bahceci nutzte, Erlinghausen drei ganz wichtige Punkte verschaffte und Trainer Sven Willeke einen Traum-Einstand bescherte.
"Das war ein absolut leidenschaftlicher Erfolg. Wir haben uns durch den frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir haben ehrgeizig und willensstark Fußball gespielt und damit das späte Siegtor auch erzwungen. Das war eine sehr gute Teamleistung. Spielerisch waren wir zwar nicht hochklassig unterwegs, aber in unserer Situation sind auch erst einmal andere Dinge gefragt“, erklärte ein zufriedener RWE-Coach.
(www.match-day.de, 11.03.2018)
So., 19.11.2017, 15. Spieltag:
SC Hennen - RWE 4:2 (3:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke (73. Luckey), Busacca (46. Bestmann), Gutzeit (60. Schlüter), Akgüvercin, Raulf
Tore: 0:1/3:2 (3./56.) Raulf

Das 0:2 gegen Schlusslicht FC Altenhof sollte eine Warnung sein, doch sie wurde nicht ernst genug genommen: RW Erlinghausen hat am 15. Spieltag der Landesliga Staffel 2 das zweite Sechs-Punkte-Spiel in Folge verloren und auch beim Tabellenvorletzten SC Hennen eine Niederlage kassiert. Trotz zwei Toren von Pascal Raulf unterlag RWE mit 2:4 (1:3) und steckt damit nun tief im Abstiegskampf.
Gegen Altenhof war RW Erlinghausen schon nach 46 Sekunden in Rückstand geraten. In Hennen sollte es besser laufen, denn nach 165 Sekunden zappelte der Ball dieses Mal im richtigen Netz. Pascal Raulf hatte den Blitzstart für die Rot-Weißen hingelegt, schon in der dritten Minute die Führung für die Gäste erzielt und seinen Farben damit Selbstvertrauen eingehaucht.
Allerdings hielt dies nur genau elf Minuten. Dann unterlief Marc Herkrath ein Eigentor, was den Tabellenvorletzten schnell zurück ins Spiel brachte (14.). Erlinghausen wirkte in der Folge verunsichert, machte immer wieder vermeidbare Fehler und wurde schließlich in der 24. Minute für die mangelnde Konzentration bestraft: Lukasz Zorawik nutzte ein Geschenk der Gäste zur Wende – 2:1 für Hennen.
RWE präsentierte sich in der Folge alles andere als gefestigt und fand vor der Pause nicht zurück in die Partie. Der SC Hennen war nach dem Führungstreffer spielbestimmend und legte kurz vor der Pause sogar das 3:1 durch Kemal Sentürk nach (41.). Im zweiten Spielabschnitt aber raffte sich Erlinghausen noch einmal auf und konnte sich auf die Dienste von Torjäger Pascal Raulf verlassen, der in der 56. Minute auf 2:3 verkürzte.
Letztlich aber agierte RW Erlinghausen im Naturstadion Hennen nicht stark genug, um den Rückstand wettzumachen. Stattdessen machte Benedikt Szameitat in der 69. Minute mit dem 4:2 alles klar und stürzte RWE damit noch tiefer in den Abstiegskampf.
„Wir laden den Gegner zum Toreschießen ein. Das war leider nicht das erste Mal, sondern das zieht sich bei uns wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Insgesamt sind defensiv viel zu wackelig und werden bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen. Wer das jetzt immer noch nicht verstanden hat, dem ist nicht mehr zu helfen“, sagte Olcay Eryegin nach seinem letzten Spiel als RWE-Coach und ergänzte: „Wir werden nun einen neuen Trainer präsentieren und hoffen, dass dies der Mannschaft noch einmal neue Impulse gibt.“
(www.match-day.de)
So., 12.11.2017, 14. Spieltag:
RWE - FC Altenhof 0:2 (0:1)
Aufstellung:
Cortina, Matuschinski (59. Busacca), Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann(75. Schlüter), Gutzeit, Akgüvercin, Raulf

Eine bittere 0:2 (0:1)-Heimniederlage hat RW Erlinghausen am 14. Spieltag der Landesliga Staffel 2 gegen Schlusslicht FC Altenhof kassiert. Statt fünf Punkten hat RWE nun nur noch zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Yannis Freiberg brachte den Tabellenletzten im Hans-Watzke-Stadion schon nach 43 Sekunden mit 1:0 in Führung (1.). In der Schlussminute sorgte Robin Wiesemann mit dem 2:0 dann für die Entscheidung (90.).
Erlinghausens Interimstrainer Olcay Eryegin warnte vor der Partie ausdrücklich vor dem Tabellenletzten, der in den letzten drei Spielen mindestens zwei Treffer erzielt hatte. Doch seine Mannschaft wurde vor heimischer Kulisse bei ohnehin schon Temperaturen um den Gefrierpunkt eiskalt erwischt und lag nach exakt 43 Sekunden bereits mit 0:1 in Rückstand. Ein schlecht geklärten Ball schlenzte Yannis Freiberg unhaltbar ins lange Eck und brachte den Außenseiter in Führung.
Nach diesem Schock brauchte RWE 25 Minuten, um langsam ins Spiel zu finden. Altenhof stand sehr tief in der eigenen Hälfte, schaltete nach Ballgewinn aber schnell um und versuchte über die Außenbahnen zum Erfolg zu kommen. Erlinghausen erarbeitete sich erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit erste Möglichkeiten, konnte den Rückstand vor der Pause aber nicht mehr egalisieren.
Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer im Hans-Watzke-Stadion dann Einbahnstraßenfußball. RWE war gegen das Schlusslicht drückend überlegen und hatte Torchancen, mit denen man auch drei Spiele für sich hätte entscheiden können. Unter anderem scheiterte Ümral Bahceci in der 55. Minute mit einem Freistoß an FC-Keeper Sebastian Stevens und Pascal Raulf schoss aus kürzester Distanz über das Tor (56.).
Alleine Ümral Bahceci hätte die Partie im Alleingang zu Gunsten der Hausherren noch drehen können, fand aber auch in der 74. Minute freistehend kein Vorbeikommen am gegnerischen Schlussmann und hatte in der 85. Minute Pech, dass die Latte das längst überfällige 1:1 verhinderte. Die beste Chance der Gastgeber hatte aber der eingewechselte Frederik Schlüter, dessen Schuss noch auf der Linie geklärt wurde (81.). So aber nahm Altenhof am Ende die Punkte mit auf die Heimreise, denn Robin Wiesemann schloss mit dem Schlusspfiff einen Konter zum 2:0-Endstand ab (90.).
„Ich bin unheimlich enttäuscht. Wir hatten die Punkte gegen Altenhof fest eingeplant und stehen am Ende mit leeren Händen da. Wir haben es verpasst, uns im Abstiegskampf ein wenig Luft zu verschaffen. So stehen wir nun da, wo wir vor drei Wochen schon einmal waren. Selbst wenn wir noch eine Stunde gespielt hätten, hätten wir wahrscheinlich kein Tor erzielt. Der Fußballgott war einfach nicht auf unserer Seite“, sagte ein niedergeschlagener Olcay Eryegin.
(www.match-day.de)
So., 05.11.2017, 13. Spieltag:
FSV Gerlingen - RWE 3:3 (1:2)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann (92. Matuschinski), Gutzeit (46. Busacca), Akgüvercin (90. Schlüter), Raulf
Tore: 0:1/2:3 (15., FE/70.) Bahceci, 0:2 (44.) Bestmann

RW Erlinghausen musste sich nach zuletzt zwei Siegen am 13. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 im Kellerduell beim Tabellendrittletzten FSV Gerlingen mit einem 3:3 (2:1) zufriedengeben.
Aufgrund einer 2:0- und 3:2-Führung war für die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg, die weiter drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben, allerdings mehr möglich. „Wenn man mir vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir mit einem Punkt wieder nach Hause fahren, hätte ich das sofort unterschrieben. Aufgrund des Spielverlaufs bin ich natürlich vom Ergebnis her enttäuscht“, teilte Olcay Eryegin mit.
RWE-Interimscoach Eryegin sah seine Mannschaft zunächst in Spiellaune. Es dauerte allerdings bis zur 25. Minute, ehe die Rot-Weißen aus der spielerischen Überlegenheit Kapital schlagen konnten. Der überragende Ümral Bahceci verwandelte einen an Hendrik Bestmann verursachten Elfmeter zum 1:0. In der 45. Minute legte Bestmann nach einem Eckball von Bahceci per Kopf den zweiten Treffer nach. Doch anstatt mit dem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit zu gehen, nutzte Gerlingens Hardenack im Gegenzug einen groben Fehler in der RWE-Abwehr zum 1:2-Anschlusstreffer.
Dadurch kamen die Hausherren nach der Pause wesentlich besser ins Spiel und schafften in der 66. Minute durch Florian Brüser den Ausgleich. Die Antwort von Erlinghausen folgte aber nur vier Minuten später. Eine Flanke von Pascal Raulf köpfte Bahceci zum 3:2 ins Netz. Gerlingen bekam anschließend einen Elfmeter zugesprochen, den RWE-Torhüter Daniel Cortina zunächst abwehren konnte. Gegen den Nachschusss von Florian Brüser war er machtlos.
(Westfalenpost, 06.11.2017)
So., 29.10.2017, 12. Spieltag;
SV 04 Attendorn - RWE 0:4 (0:0)
Aufstellung:
Cortina (54. Krefeld), Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann (62. Busacca), Gutzeit, Akgüvercin (87. Matuschinski), Raulf
Tore: 0:1 (73.) Akgüvercin, 0:2 (84.) Meyer, 0:3 (92.) Raulf, 0:4 (93.) Busacca

RW Erlinghausen bleibt unter Interimscoach Olcay Eryegin auf der Siegerstraße. Nach dem 5:1-Erfolg zuletzt gegen den VfL Bad Berleburg waren die Rot-Weißen auch am 12. Spieltag der Fußball-Landesliga 2 beim SV 04 Attendorn mit 4:0 (0:0) siegreich. Durch den vierten Saisonsieg haben sich die Kicker aus dem Stadtgebiet Marsberg vom 13. auf den 10. Tabellenplatz vorgeschoben.
Die Mannschaft um RWE-Spielführer Malte Kriesche stand sehr kompakt und ließ gegen den Tabellenviertletzten aus Attendorn, der mit neun erzielten Treffern den schwächsten Angriff der Liga stellt, nur wenige Möglichkeiten zu.
„Mein Matchplan ist voll aufgegangen. Mir war klar, dass wir, je länger das Spiel dauert, irgendwann ein Tor machen werden“, teilte Interims-Coach und Team-Manager Olcay Eryegin mit.
Zuvor musste RW Erlinghausen aber erst einmal einen Rückschlag verdauen. Der erst vor drei Wochen neu verpflichtete Torhüter Daniel Cortina musste in der 54. Minute verletzt ausgewechselt werden. Für Cortina ging Kevin Krefeld zwischen die Pfosten. Der Nachwuchstorhüter machte seine Sache sehr gut und hielt seinen Kasten bis zum Schlusspfiff sauber.
Die RWE-Tore fielen in der letzten Viertelstunde. Zunächst traf Bilal Akgüvercin mit einem Freistoß aus 20 Metern. Anschließend erhöhte Nils Meyer per Kopf auf 2:0, bevor Pascal Raulf und Alessandro Busacca in der 90. und 92. Minute den Sieg endgültig perfekt machten.
(Westfalenpost, 30.10.2017)
So., 22.10.2017, 11. Spieltag:
RWE - VfL Bad Berleburg 5:1 (2:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Kriesche, Herkrath, Ekinci, Bahceci, Watzke, Bestmann, Gutzeit (78. Busacca), Akgüvercin (81. Schlüter), Raulf
Tore: 1:0 (12.) Eigentor, 2:0 (23.) Akgüvercin, 3:0/5:0 (53./62.) Bestmann, 4:0 (54.) Raulf

Kollektives Aufatmen im Hans-Watzke-Stadion: Mit einem nie gefährdeten 5:1 (2:0) Erfolg gegen den VfL Bad Berleburg beendete RW Erlinghausen die Negativserie der letzten Wochen.
Dabei präsentierte sich die Heimelf von Beginn an lauf- und einsatzstark und agierte im Vergleich zu den Vorwochen verstärkt mit langen Bällen aus der Abwehr. Folge waren zwei Treffer in der ersten Halbzeit. Zunächst bugsierte ein Berleburger eine scharfe Hereingabe von Malte Kriesche ins eigene Tor. Nach einem Lehrbuchangriff über die rechte Seite drückte Bilal Akgüvercin das Leder zum 2-0 über die Linie.
Nach dem Wechsel war es Hendrik Bestmann, der nach gutem Einsatz das vorentscheidende 3-0 erzielte. Pascal Raulf per Flugkopfball sowie erneut Bestmann nach mustergültiger Vorarbeit von Bilal Akgüvercin schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Sieben Minuten vor Schluss erzielten die ansonsten harmlosen Gäste per Foulfemeter den Ehrentreffer.
Neutrainer Olcay Eryegin kann mit der Leistung seiner Mannschaft nach den ereignisreichen letzten Wochen mehr als zufrieden sein. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Erfolgserlebnis Aufwind für die kommenden Wochen geben wird.
(M.S.)
So., 15.10.2017, 10. Spieltag:
FSV Werdohl - RWE 8:1 (2:1)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Matuschinski, Kriesche, Busacca, Ekinci, Watzke (55. Schlüter), Bestmann (57. Herkrath), Gutzeit, Akgüvercin, Raulf
Tor: 1:1 (11.) Raulf

RW Erlinghausen bleibt mit 36 Gegentoren in zehn Spielen die Schießbude der Fußball-Landesliga 2. Am 10. Spieltag kamen die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg mit 1:8 (1:2) beim Tabellendritten FSV Werdohl unter die Räder. Der Tabellenviertletzte ist jetzt mittlerweile seit acht Spielen sieglos.
In der ersten Halbzeit war die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Bis auf die Anfangsphase waren die Rot-Weißen gut im Spiel und steckten auch den frühen Rückstand durch Lukas Kessler (4.) gut weg. Pascal Raulf gelang nur sieben Minuten später nach Vorlage von Bilal Akgüvercin der Ausgleich. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gastgeber nutzen dann einen Fehler der RWE-Defensive durch Faruk Cakmak zur 2:1-Halbzeit-Führung.
Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von vier Minuten bauten Topcu und Lukas Kessler die Führung auf 4:1 aus. Anschließend trafen Faruk Cakmak (65.), Rejhan Zekovic (60.), Marcus Brüll (86.) und Michael Hines (89.) zum 8:1-Endstand.
„Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht“, sagte RWE-Trainer Daniel Berlinski und fügte hinzu: „Wir haben es dem Gegner zu einfach gemacht, Tore zu schießen.“
(Westfalenpost, 16.10.2017)
So., 08.10.2017, 9. Spieltag:
RWE - FC Borussia Dröschede 1:1 (0:0)
Aufstellung:
Cortina, Meyer, Herkrath, Kriesche, Busacca (64. Schlüter), Ekinci, Watzke (69. Bestmann), Gutzeit, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tor: 1:1 (90., FE) Raulf
Gelb-Rot: Bahceci (77.)

RW Erlinghausen kann in der Fußball-Landesliga 2 einfach nicht mehr gewinnen. Am 9. Spieltag mussten sich die Rot-Weißen aus dem Stadtgebiet Marsberg vor 70 Besuchern im Hans-Watzke-Stadion mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen Borussia Dröschede zufrieden geben. Damit hat RWE aus den vergangenen sieben Begegnungen nur zwei Punkte geholt. Nicht viel besser ergeht es momentan der kleinen Borussia aus dem Märkischen Kreis, die seit sechs Spielen keinen „Dreier“ mehr eingefahren hat und wie Erlinghausen mit acht Punkten in der unteren Tabellenhälfte rangiert.
Beiden Mannschaften merkte man aufgrund der Negativserien die Nervosität an. Sowohl RWE als auch der Gast waren zunächst auf Torsicherung aus. Die wenigen Höhepunkte passierten in den letzten 20 Minuten der Partie. Die klarste Chance im Spiel hatte RWE in der 73. Minute. Der eingewechselte Frederik Schlüter hat freie Schussbahn und scheiterte aus 14 Metern an Gästetorhüter Julian Schmahl. Nur vier Minuten später sah RWE-Kicker Ümral Bahceci die Gelbrote Karte. Der Spielmacher hatte den Schiedsrichter gefragt, ob er das Vergehen eines Gästespielers „nicht mal pfeifen wolle“. Nach dem Platzverweis kam es noch schlimmer für Erlinghausen. In der 85. Minute ging Dröschede in Führung. Nach einem Eckball stocherte Patrick Eick das Leder über die Linie von Torhüter Daniel Jara Cortina, der bei seinem Meisterschaftsdebüt im RWE-Tor insgesamt einen ruhigen Tag hatte. RW Erlinghausen zeigte anschließend aber Moral und schaffte in der Schlussminute noch den Ausgleich. Nachdem Schiedsrichter Matthias Kiene schon vorher zwei mögliche Elfmeter an Pascal Raulf und Bilal Akgüvercin nicht gepfiffen hatte, zeigte der Unparteiische kurz vor Schluss, nachdem Raulf von Tekin Kubilay festgehalten worden war, auf den Punkt. Kubilay sah die Gelbrote Karte und Raulf verwandelte den Elfmeter zum 1:1. Fast wäre sogar noch der Siegtreffer für RWE gefallen, aber Oliver Gutzeit vergab.
(Westfalenpost, 09.10.2017)
So., 01.10.2017, 8. Spieltag:
RSV Meinerzhagen - RWE 5:0 (4:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Luckey, Kriesche, Schlüter (67. Busacca), Ekinci, Watzke (46. Gutzeit), Bestmann, Bahceci, Akgüvercin, Raulf (44. Herkrath)

Die Talfahrt geht weiter. RW Erlinghausen hat in der Fußball-Landesliga 2 bei Aufsteiger RSV Meinerzhagen deutlich mit 0:5 (0:4) verloren und damit die fünfte Niederlage im sechsten Spiel kassiert. In der Tabelle rangieren die Rot-Weißen weiter auf Platz zwölf mit zwei Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
„In den Spielen zuvor haben wir fast immer gut mitgespielt. Das war dieses Mal überhaupt nicht der Fall. Meinerzhagen war einfach nicht unsere Kragenweite“, berichtete ein enttäuschter RWE-Coach Daniel Berlinski nach der Partie. Besonders die Defensive der Rot-Weißen war wieder einmal nicht auf dem Posten. In Meinerzhagen gab es die Gegentore 23 bis 27. Damit hat Erlinghausen nach Altenhof (32 Gegentore) die zweitschlechteste Abwehr in der Landesliga 2.
Bereits in der 10. Minute ging der RSV Meinerzghagen durch Andreas Spais in Führung. Damit waren alle guten Vorsätze, möglichst lange die Null zu halten, bei RWE über den Haufen geworfen. Fisnik Zejnullahu erhöhte in der 23. Minute auf 2:0. Nach einem Doppelschlag von Ewald Platt zum 4:0 (43. und 44. Minute) war dann mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen.
Nach dem Wechsel hielt RWE mehr dagegen und minimierte die Fehler in der Defensive. Das hatte zur Folge, dass der Tabellenfünfte aus dem Märkischen Kreis nur noch zu einem Treffer kam. Für den 5:0-Endstand sorgte Hakan Aktas in der 76. Minute. Die Rot-Weißen aus Erlinghausen konnten sich dagegen während der 90 Minuten keine richtige Torchance erarbeiten.
(Westfalenpost, 02.10.2017)
So., 24.09.2017, 7. Spieltag:
RWE - RW Hünsborn 4:5 (1:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Luckey (61. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Watzke (61. Schlüter), Gutzeit, Bestmann, Bahceci (81. Berlinski), Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1 (27.) Bahceci, 2:4/3:4 (71./75.) Bestmann, 4:4 (80.) Raulf

Die Elf vom Löffelberg hat die Euphorie aus dem Derby vom letzten Sonntag gegen den SV 04 Attendorn mit übernommen, denn es lief für die für RW Hünsborn von Beginn gut an. Die von Trainer Andreas Waffenschmidt gewählte offensive Taktik mit drei Sturmspitzen war erfolgreich und zeigte auch Wirkung. Daniel Jung brachte seine Farben in der 22. Minute mit in Führung. Ümeral Bakcecic (27.) konnte für die Gastgeber vorerst zum 1:1 ausgleichen. In der Folgezeit schaltete RW Hünsborn einen Gang höher und Jan-Peter Stein (29.) brachte fast im Gegenzug sein Team mit 1:2 in Front.
Nach dem Seitenwechsel war es erneut Daniel Jung (48.), der sogar auf 3:1 erhöhte und Marius Uebach (67.) sorgte mit dem 4:1 für eine vermeindliche Vorentscheidung. Doch nun zeigten die Gastgeber Moral und versuchten mit der Brechstange eine Ergebnisverbesserung. Hendrik Bestermann (71. und 75.) sorgte mit seinem Doppelpack zum 3:4 für Spannung. Pascal Raulf (80.) der Torjäger vom Dienst erzielte sogar den 4:4-Ausgleich für die Gastgeber.In der Nachspielzeit war es der Hünsborner Jan-Peter Stein, der mit dem 4:5 noch den Siegtreffer für seine Mannen erzielte.
„Wir waren heute trotz der personellen Probleme dies glücklichere Mannschaft“, befand Hünsborns Trainer Andreas Waffenschmidt, der in Erlinghausen vom Schiedsrichter noch selbst einen Platzverweis erhielt, „dennoch muss man Rot-Weiß Erlinghausen ein großes Kompliment machen, denn sie haben nie aufgegeben und alles gegeben“.
(Westfalenpost, 25.09.2017)
So., 17.09.2017, 6. Spieltag:
SSV Hagen - RWE 5:5 (2:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Luckey, Berlinski (62. Gutzeit), Kriesche, Ekinci, Watzke (46. Herkrath), Bestmann, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:1/3:3/3:4 (30./52./56.) Bahceci, 3:2 (50.) Berlinski, 4:5 (67.) Akgüvercin

RW Erlinghausen musste im Vergleich zur Vorwoche auch auf Dziugas Petrauskas verzichten, der sich einen Mittelfußbruch zugezogen hat und bereits operiert worden ist. Daher plante RWE-Coach Daniel Berlinski schon in der gesamten Trainingswoche, beim SSV Hagen erstmals selbst aufzulaufen. In der Innenverteidigung machte der 31-Jährige auch ein gutes Spiel, ließ sich in der 17. Minute aber den Ball von SSV-Spielertrainer Giovanni Federico abnehmen, der freistehend vor Torwart Kevin Krefeld nur noch einschieben musste. Den Rückstand steckten die Gäste aber trotz der drei Niederlagen in Folge gut weg und erzielten nach einer halben Stunde den Ausgleich durch Ümral Bahceci (30.). Die Freude über das 1:1 währte aber nur kurz, denn nur 180 Sekunden später brachte der Ex-BVB-Profi Giovanni Federico seine Farben mit einem sehenswerten Solo erneut in Front. Mit einem Lupfer über Daniel Berlinski und einer anschließenden Direktabnahme ließ er die Zuschauer staunen und bescherte seiner Mannschaft zugleich die 2:1-Pausenführung (33.).
Im zweiten Spielabschnitt nahm die Partie aber erst so richtig Fahrt auf. Dabei war es in der 49. Minute einmal mehr Giovanni Federico, der zum Abschluss kam und mit seinem dritten Treffer schon auf 3:1 stellte. Doch Erlinghausen, bei denen Daniel Berlinski im zweiten Durchgang auf der Acht spielte, ging nun mehr Risiko und konnte die Partie innerhalb von nur sechs Minuten drehen. Daniel Berlinski gelang in der fünfzigsten Minute das 2:3 und Ümral Bahceci mit dem 3:3 (52.) und dem 4:3 (56.) schließlich die Wende. Schon allein bis dahin war die Partie unglaublich spektakulär, doch der Höhepunkt war noch nicht erreicht. Denn Giovanni Federico hatte seinen persönlichen Torhunger noch nicht gestillt und traf in der 65. Minute zum vierten Mal – 4:4. Doch dieses Mal ließ Erlinghausens Antwort nicht lange auf sich warten, denn fast im Gegenzug besorgte Bilal Akgüvercin das 5:4 (67.). Und nachdem Giovanni Federico das 5:5 durch Jasmin Smajlovic vorbereitet hatte (69.), waren immer noch 21 Minuten zu gehen, in denen beide Mannschaften noch weitere hochkarätige Möglichkeiten hatte, es am Ende aber beim irren 5:5-Unentschieden blieb.
„So ein Spiel habe ich noch nie erlebt. Das war der absolute Wahnsinn. Man kann eigentlich jedem anwesenden Zuschauer gratulieren, dieses Spiel gesehen zu haben. Das war Werbung für den Amateurfußball“, sagte Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin, während Trainer Daniel Berlinski erklärte: „Die Punkteteilung ist vollkommen gerecht. Hätte eine Mannschaft den Platz als Sieger verlassen, wäre das nicht verdient gewesen. Wir müssen uns vorwerfen, zu pomadig verteidigt zu haben, sind aber froh, nach drei Niederlagen wieder gepunktet zu haben.“
(www.match-day.de)
So., 10.09.2017, 5. Spieltag:
RWE - SV Hohenlimburg 2:4 (1:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas (60. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Watzke, Busacca (46. Bestmann), Gutzeit, Bahceci, Akgüvercin, Raulf
Tore: 1:0 (25.) Raulf, 2:2 (46.) Akgüvercin

Die Rot-Weißen aus Erlinghausen befinden sich in der Fußball-Landesliga 2 im freien Fall. Am 5. Spieltag kassierte die Mannschaft von Trainer Daniel Berlinski mit 2:4 (1:2) gegen den SV Hohenlimburg 10 bereits die dritte Niederlage in Serie.
Die Rot-Weißen aus Erlinghausen befinden sich in der Fußball-Landesliga 2 im freien Fall. Am 5. Spieltag kassierte die Mannschaft von Trainer Daniel Berlinski mit 2:4 (1:2) gegen den SV Hohenlimburg 10 bereits die dritte Niederlage in Serie.
„Wir bekommen in drei Spielen elf Gegentore. Da müssen wir ja schon zwölf schießen, um zu gewinnen. Da brauchte ich kein Fußball-Fachmann zu sein, um nach den Ursachen für die Niederlagen zu suchen“, berichtete Daniel Berlinski nach der Partie.
Dabei fing, wie auch schon bei der 1:2-Heimniederlage zuletzt gegen den TuS Erndtebrück II, alles richtig gut für die Rot-Weißen an. Pascal Raulf wurde in der 25. Minute von Anil Ekinci mustergültig bedient und erzielte mit seinem vierten Saisontreffer die 1:0-Führung. Die Freude der Rot-Weißen dauerte nur sechs Minuten, denn Vinzenco Porrello gelang der Ausgleich für die Zehner. Es kam aber noch schlimmer. Nach einem Abwehrfehler gelang Hohenlimburgs Spielführer Nik Kunkel mit einem Heber über Torhüter Krefeld, der beim Spielstand von 0:0 noch einen Elfmeter mustergültig abgewehrt hatte und bei einer 1:1-Situation ebenfalls auf dem Posten war, der 2:1-Führungstreffer.
Direkt nach der Pause gelang Bilal Akgüvercin der 2:2-Ausgleich. Doch auch dieser Treffer brachte nicht die erhoffte Sicherheit in das RWE-Spiel. Das wussten die „Zehner“ zu nutzen und machten durch Tore von Porrello und Sinan Hajra den 4:2-Sieg perfekt.
„Es ist im Moment für jeden Gegner zu einfach, gegen uns Tore zu schießen. Wenn wir das nicht schnell in den Griff bekommen, sehe ich schlimme Wochen auf uns zu kommen“, erklärte RWE-Coach Daniel Berlinski. Hohenlimburgs Trainer Marco Slupek fügte hinzu: „Wir hatten mehr vom Spiel und die klareren Torchancen. Somit war der Sieg auch völlig verdient.“
(Westfalenpost, 11.09.2017)
Fr., 01.09.2017, 4. Spieltag
FC Lennestadt - RWE 5:0 (5:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas, Kriesche, Ekinci, Watzke (46. Busacca), Gutzeit, Bahceci, Akgüvercin, Bestmann, Raulf (46. Schlüter)

In der Fußball-Landesliga 2 ist RW Erlinghausen gestern Abend im vorgezogenen Punktspiel beim FC Lennestadt vor 170 Zuschauern mit 0:5 (0:5) unter die Räder gekommen.
In der Fußball-Landesliga 2 ist RW Erlinghausen gestern Abend im vorgezogenen Punktspiel beim FC Lennestadt vor 170 Zuschauern mit 0:5 (0:5) unter die Räder gekommen.
Der FC Lennestadt hat nach dem klaren Heimerfolg zumindest bis zum Sonntag die Tabellenführung (10 Punkte aus vier Spielen) vor Aufsteiger RSV Meinerzhagen (9 Punkte aus drei Spielen) übernommen. RW Erlinghausen rangiert nach der zweiten Niederlage in Serie mit sechs Zählern im Tabellenmittelfeld.
Bis zur 20. Minute war die Partie ausgeglichen. RW Erlinghausen spielte mutig nach vorne und verteidigte sehr hoch. Nach dem 0:1 brachen jedoch bei den Gästen aus dem Stadtgebiet Marsberg alle Dämme und der FC Lennestadt schlug innerhalb von 13 Minuten fünfmal eiskalt zu. Die Tore für die Hausherren in der ersten Halbzeit erzielten Christian Schmidt (26.), Florian Friedrichs (28./37.), Marvin Gouranis (35.) und Venhar Bivolaku (39.). Nach dem Seitenwechsel betrieb RW Erlinghausen erfolgreich Schadensbegrenzung.
(Westfalenpost, 02.09.2017)
So., 27.08.2017, 3. Spieltag:
RWE - TuS Erndtebrück II 1:2 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas (65. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Watzke (46. Schlüter), Gutzeit (79. Busacca), Bahceci, Akgüvercin, Bestmann, Raulf
Tor: 1:0 (9.) Raulf

Die Bäume wachsen für Landesligist RW Erlinghausen nicht in den Himmel. Im Heimspiel gegen den TUuS Erndtebrück II kassierte das Team von Daniel Berlinski mit 1.2 die erste Niederlage der Saison.
Dabei begann die Partie für die Rot-Weißen nach Maß. Pascal Raulf brachte RWE mit seinem dritten Saisontreffer mit 1:0 in Front, als er den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Doch schnell wurde klar, dass der Gast aus Erndtebrück nicht zu unterschätzen sein würde. Besonders Offensivakteure wie Eren Biglici oder Cedric Heller sorgten immer wieder für Gefahr im rot-weißen Strafraum. Biglici gelang folgerichtig noch vor der Halbzeit der 1:1 Ausgleich.
Nach dem Wechsel besaßen zunächst die Rot-Weißen in Gestalt von Akgüvercin und Bestmann die besseren Chancen, doch erneut der schnelle und technisch starke Biglici erzielte für die Gäste die 1:2 Führung. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams noch Großchancen vergaben. So scheiterte erneut Raulf an der Latte, auf der anderen Seite verpasste Biglici zwei mal freistehend die Entscheidung.
Am Ende konnten die Gäste nicht unverdient jubeln, auch wenn für die Heimelf bei besserer Chancenauswertung ein Unentschieden im Bereich des Möglichen gelegen hätte. Bei RWE überzeugte Anil Ekinci mit enormen Laufpensum. Auch Bilal Akgüvercin strahlte viel Gefahr aus, wurde aber vom Gast fast immer mit zwei bis drei Gegenspielern attackiert.
(M.S.)
So., 20.08.2017, 2. Spieltag:
BSV Menden - RWE 0:1 (0:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Schlüter (88. Herkrath), Kriesche, Ekinci, Gutzeit (90. Busacca), Petrauskas, Bahceci, Akgüvercin, Bestmann, Raulf
Tor: 0:1 (29.) Raulf

Der Traumstart ist perfekt. RW Erlinghausen hat in der Fußball-Landesliga 2 mit 1:0 (1:0) beim BSV Menden den zweiten Dreier in Serie eingefahren. Saisonübergreifend war es bereits der achte Sieg in Folge. In der Tabelle liegen die Rot-Weißen punktgleich mit Aufsteiger und Spitzenreiter RSV Meinerzhagen auf Platz zwei.
Vor allem in der ersten Halbzeit boten die Gäste aus dem Stadtgebiet Marsberg im Mendener Huckenstadion Fußball vom Feinsten. „Ich bin selten zufrieden. Dieses Mal kann ich aber überhaupt nicht meckern. Die erste Halbzeit war sensationell. Das war spielerisch allererste Sahne“, teilte ein hochzufriedener RWE-Trainer Daniel Berlinski im Gespräch mit.
Die Rot-Weißen hatten einen sehr guten Spielaufbau und arbeiteten zudem hervorragend gegen den Ball. Dadurch wurde der BSV Menden immer wieder zu Fehlern gezwungen. So auch beim Tor des Tages in der 28. Minute, bei der Torjäger Pascal Raulf hellwach war, als er eine zu kurze Rückgabe erlief und den Ball einschob. Weitere gute Möglichkeiten vergaben Hendrik Bestmann und Pascal Raulf. Dazu gab es zahlreiche Situationen, bei denen der letzte Ball nicht gespielt wurde. Vom BSV Menden war in den ersten 45 Minuten wenig zu sehen. Die Gastgeber konnten sich nicht eine richtige Chance erspielen.
Nach dem Wechsel war die Partie dann offener. Die Gastgeber kamen jetzt besser ins Spiel. RWE hatte ein wenig den Zugriff verloren. Dennoch gab es weiter zahlreiche Möglichkeiten. So vergaben Bilal Akgüvercin, Oliver Gutzeit, Frederik Schlüter, Pascal Raulf und Hendrik Bestmann den zweiten Treffer.
„Wenn ich heute etwas zu bemängeln habe, dann ist es die Chancenverwertung. Wir haben es versäumt, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. So war die Partie auf dem glitschigen Rasen bis zum Schluss offen. Ich habe aber gesehen, dass wir auf einem richtig guten Weg sind. Das stimmt mich sehr positiv“, lautete das Fazit von RWE-Trainer Daniel Berlinski.
(Westfalenpost, 21.08.2017)
So., 13.08.2017, 1. Spieltag:
RWE - SV Hüsten 09 4:1 (2:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Herkrath (59. Schlüter), Kriesche, Ekinci, Gutzeit, Watzke (59. Matuschinski), Bahceci, Akgüvercin (90. Busacca), Bestmann, Raulf
Tore: 1:0 (5.) Bestmann, 2:0 (43., FE) Bahceci, 3:0 (61.) Gutzeit, 4:1 (83.) Raulf

RW Erlinghausen erwischte gegen Hüsten einen Traumstart. Nach fünf Minuten verlor 09-Abwehrspieler Kastriot Veseli den Ball im Aufbauspiel, was die Rot-Weißen eiskalt ausnutzten und ihren Neuzugang Hendrik Bestmann im Strafraum fanden, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und die 1:0-Führung für RWE erzielte. Besser hätte es für die Berlinski-Elf zum Auftakt gar nicht laufen können, zeigte der frühe Gegentreffer doch Wirkung bei den Hüstenern, die im ersten Durchgang überhaupt nicht in die Partie fanden. So war Erlinghausen nach dem schnellen 1:0 im eigenen Stadion klar spielbestimmend. Immer wieder kombinierte sich RWE vor den Augen von BVB-Geschäftsführer und dem ersten Vorsitzenden Hans-Joachim Watzke vor das Tor des SV Hüsten 09, doch der zweite Treffer ließ bis zur vierzigsten Minute auf sich warten. Dann entschied Schiedsrichterin Jana Klaaßen nach einem vermeintlichen Foul auf Elfmeter für die Gastgeber, de Ümral Bahceci zum 2:0-Pausenstand versenkte (40.).
Erst im zweiten Spielabschnitt fand dann auch Hüsten langsam in die Partie, doch zur schwachen ersten Halbzeit gesellte sich dann auch noch das Pech, den ein Treffer von Bilal Yavuz in der 54. Minute wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt. Wie es besser geht, zeigte auf der gegenüberliegenden Seite wieder Erlinghausen, das durch Oliver Gutzeit in der 61. Minute auf 3:0 erhöhte. Hüsten gab sich aber auch trotz des klaren Rückstands nicht geschlagen und verkürzte in der 72. Minute durch Nick Kwiotek auf 1:3. Anschließend warfen die Grün-Weißen dann alles nach vorne, sodass ein von Pascal Raulf abgeschlossener Konter in der 83. Minute schließlich zur endgültigen Entscheidung führte und damit der 4:1-Auftaktsieg von RW Erlinghausen perfekt war.
„Es ist ein verdienter Sieg, der auch hätte höher ausfallen können. Hendrik Bestmann und Bilal Akgüvercin haben ein gutes Spiel gemacht und Frederik Schlüter und Kevin Krefeld ein gutes Debüt gefeiert. Auf diesem Sieg kann man sehr gut aufbauen“, sagte ein zufriedener RWE-Coach Daniel Berlinski, während 09-Trainer Torsten Garbe erklärte: „Wir haben das Spiel aufgrund der ersten Halbzeit verdient verloren. Das 1:4 ist etwas zu hoch, da wir auch sehr gute Möglichkeiten hatten. In der zweiten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch mit vielen Torchancen. Erst das vierte RWE-Tor hat das Spiel entschieden.“
(www.match-day.de, 13.08.2017)

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