1. Mannschaft 2. Mannschaft Alt-Senioren

1. Mannschaft 

Fußball- u. Leichtathletikverband Westfalen e.V.
Landesliga Staffel 2 Saison 2021/2022

 

Allgemeine Infos:
Im Jahr 2000 schaffte die 1. Mannschaft endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga, nachdem man zuvor ununterbrochen 18 Jahre in der Bezirksklasse Gr. 5, der "Bundesliga des Sauerlandes" überkreislich gespielt hatte. Als Aufsteiger erreichte man im ersten Landesligajahr gleich den 2. Tabellenplatz und etablierte sich in den darauffolgenden Spielzeiten in dieser Liga. In der Spielzeit 2003/2004 wurde der bis dahin größte  Erfolg der Vereinsgeschichte, der Aufstieg in die Verbandsliga, perfekt gemacht. Seit Spielzeit 2004/2005 war die 1. Mannschaft somit in der zweit- und nach Einführung der NRW-Liga mit Begin der Spielzeit 2008/2009 sogar in der höchsten Spielklasse des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalens vertreten. In den ersten beiden Spielzeiten konnte man sich in neuer Umgebung behaupten und belegte zum Abschluss die Plätze 5. und 4. Als heimstärkste Mannschaft der Liga lernte man vor allem zu Hause den namhaften Gegnern das Fürchten. In der Saison 2006/2007 lief es dann nicht mehr ganz so gut und beendete die Spielzeit dank einer tollen Rückrunde auf Platz 11. In der Saison 2007/2008 war der Klassenerhalt zu keiner Zeit gefährdet. Nach der sehr guten Hinrunde gab es in der Rückserie einen kleinen Einbruch, so dass RWE am Ende auf Platz 9 landete. In der neu geschaffenen Westfalenliga mit 18 Mannschaften musste RWE am Ende der Saison 2008/2009 sich dann aber mit Platz 16 doch aus der höchsten Liga im FLVW verabschieden. Auf eigenen Antrag wurde man in die Bezirksliga zurückgestuft und startet mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 einen Neuanfang in der Bundesliga des Sauerlands. In der ersten Spielzeit belegte man am Ende den 6. Tabellenplatz, die zweite Saison schloss man mit dem 10. Platz ab. Nach einer überragenden Saison mit am Ende 80 Punkten gewann RWE 2012 zum 2. Mal die Meisterschaft in der Bezirksliga Gr. 5 und kehrte damit nach 8 Jahren in die Landesliga zurück. Die ersten beiden Landesligaspielzeiten nach dem Aufstieg beendete man jeweils auf Platz 11, die dritte und vierte auf Platz 10. In der Saison 2016/2017 klopfte RWE dann erstmals wieder in höhere Tabellenregionen an und beendte die Saison auf Platz 6, ebenso nach einer grandiosen Rückrunde in der Spielzeit 2017/2018. Noch besser lief es in den Spielzeiten 2018/2019 und 2019/2020, die auf Platz 3 beendet wurden. In der Corona-Saison 2020/2021 lag man nach 7 Spielen beim Abbruch punktgleich mit dem SC Obersprockhövel auf Platz 1.

 

Der Kader der 1. Mannschaft 2021/2022:

 

 

Name

 

Einsätze
(Einsätze, Ein-, Auswechselungen)

Tore

Tor:

Kevin Krefeld

 

(26, 0, 0)

 

Moritz Varlemann

 

(0, 0, 0)

 
 

Alexander Rüther

 

(3, 0, 0)

 

 

 

Abwehr:

Nils Meyer

 

(27, 1, 4)

1

 

Jonas Schulte

 

12, 6, 0)

1

 

Marcel Salokat

 

(20, 3, 2)

1
 

Valton Kodra

 

(16, 1, 0)

 
  Malte Kriesche  

(22, 0, 1)

 
 

Dziugas Petrauskas

 

(3, 1, 1)

 

 

 

Mittelfeld:

Koray Akin

 

(1, 1, 0)

 

Eduardo Filipe Domingues

 

(19, 9, 2)

1

 

Valdrin Kodra

 

(16, 2, 1)

 

 

Anil Namik Ekinci

 

(27, 0, 1)

2

 

Frederik Schlüter

 

(29, 1, 16)

9

 

Julian Tilly

 

(9, 6, 2)

0

 

Ümral Bahceci

 

(28, 0, 8)

7

 

Kevin Kraemer

 

(18, 9, 3)

4
  Veton Topallaj  

(7, 7, 0)

 
  Sven Nartikoev  

(28, 2, 3)

3
         

Sturm:

Bilal Akgüvercin  

(28, 0, 1)

15
  Jannik Prior  

(6, 6, 0)

0
  Pascal Raulf  

(29, 1, 9)

22

 

Trainer:

Vaidas Petrauskas

   

 

Tel.: 0151 68421527

 

   

Co- und Torwarttrainer:

Benedikt Müller

   

Betreuer:

Romeo Kandlen

   

 

Dirk Knaack

 

   

Sportlicher Leiter:

Stephan Schröder

   

Tel.: 02992 2829

 

 

 

 

 

Trainingszeiten:

Dienstag, 19.00 Uhr
Donnerstag, 19.00 Uhr
Freitag, 19.00 Uhr

 

 

Die Ergebnisse und aktuelle Tabelle der Landesliga Gr. 2 Saison 2021/2022 gibt es bei: fussball.de


Aktuelles:




  Spielberichte Saison 2021 / 2022

 
So., 12.06.2022, Kreispokalendspiel:
SV Schmallenberg/Fredeburg - RWE 0:2 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Ekinci, Schulte (59. Nartikoev), Kriesche, Valton Kodra, Bahceci (90. Prior), Valdrin Kodra, Kraemer, Schlüter, Raulf
Tore: 0:1 (74.) Schlüter, 0:2 (85.) Raulf

Nach einer schweren Saison, die geprägt war von großen Corona-Problemen, bitteren Verletzungen und oftmals auch schwachen Leistungen hat Fußball-Landesligist RW Erlinghausen ein versöhnliches Ende der Spielzeit 2021/2022 gefeiert. Im Endspiel des Fußball-Kreispokals HSK setzte sich RWE im letzten Spiel von Chefcoach Vaidas Petrauskas gegen den künftigen Ligakontrahenten SV Schmallenberg/Fredeburg mit 2:0 (0:0) durch.Nach Tabellenplatz fünf in der Landesliga 2, den das Team einer starken zweiten Saisonphase zu verdanken hatte, gelang mit dem Sieg in Remblinghausen der vierte Titelgewinn im Kreispokal in Serie.
Vor einer stattlichen Kulisse von etwa 650 Zuschauern in der „Wildsau-Kampfbahn“ war es lange Zeit völlig offen gewesen, wer am Ende des Finals würde jubeln dürfen. Es war ein Geduldsspiel für beide Mannschaften, die zunächst stark darauf bedacht waren, nicht den ersten Fehler zu machen. So ergaben sich nur wenige Torraumszenen, da beide defensiv diszipliniert agierten.
Nach der Pause wagten beide Mannschaften etwas mehr – es wurde deutlich mehr Druck auf die Abwehrketten ausgeübt. Es ergaben sich bei Ballgewinn immer wieder Räume für schnelle Konterangriffe. Der SV Schmallenberg/Fredeburg war Mitte der zweiten Halbzeit näher am Führungstreffer, doch Luca Schörmann, und Suyan Jeyakumar scheiterten am stark reagierenden RWE-Torwart Kevin Krefeld. Auch Visar Rama schloss seine beiden aussichtsreichen Möglichkeiten zu ungenau ab. Nachdem RWE diese Phase unbeschadet überstanden hatte, wurde die Petrauskas-Elf deutlich zielstrebiger. Über die laufstarken Kevin Kraemer und Frederik Schlüter inszenierten die Rot-Weißen immer wieder gefährliche Angriffe. In der 74. Minute konnte das Team von Merso Mersovski einen RWE-Angriff über die rechte Seite nicht unterbinden und ließ Frederik Schlüter im eigenen Strafraum zu viel Raum – 1:0 für RWE. Der SV Schmallenberg stand nun noch höher, doch auf die Angriffsversuche hatte die rot-weiße Defensive immer die richtige Antwort. Die Entscheidung fiel fünf Minute vor dem Ende: Marco Gorges verspielte den Ball in der Vorwärtsbewegung, Schlüter schaltete am schnellsten, ließ Emil Mersovski aussteigen und bediente Pascal Raulf. Der Erlinghausener Kapitän markierte clever das entscheidende 2:0.
Entsprechend glücklich war RWE-Coach Vaidas Petrauskas: „Wenn man den Pokal gewinnt, ist es immer etwas Besonderes. Wir haben in einigen Phasen Glück gehabt, aber eben auch die zwei entscheidenden Tore geschossen.“ Von einem „Spiel auf Augenhöhe“ sprach Schmallenbergs Trainer Merso Mersovski: „Heute hat nicht unbedingt die bessere, sondern die clevere Mannschaft gewonnen“. Dieselbe Einschätzung teilte auch der künftige RWE-Chef-Trainer Benedikt Müller. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und taktisch hohem Niveau“, sagte er.
(Westfalenpost, 13.06.2022)
Mo., 06.06.2022, 34. Spieltag:
RWE - FC Arpe/Wormbach 2:2 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer (46. Salokat), Ekinci, Kriesche, Valton Kodra, Bahceci (73. Prior), Valdrin Kodra, Kraemer (59. Schulte), Akgüvercin, Schlüter, Raulf
Tore: 1:0 (12.) Raulf, 2:1 (54.) Schlüter

Mit einem 2:2 (1:1) gegen den FC Arpe/Wormbach beendete RW Erlinghausen die Landesligasaison. Nach dem Remis bleibt RWE auf Platz 5 der Tabelle, insgesamt sind wohl alle froh, dass diese von Corona und vielen Auf und Abs geprägte Saison vorüber ist.
RWE ging schnell durch Pascal Raulf in Führung, doch wie aus dem Nichts fiel mit dem Halbzeitpfiff der Ausgleich für die Elf von Jens Richter.
Nach der Pause gelang Freddy Schlüter die erneute Führung, doch der Gast glich durch einen Distanzschuss erneut aus. Als sich die meisten Zuschauer bereits mit der Punkteteilung abgefunden hatten, ergab sich für RWE die Riesenchance zum Sieg, doch Pascal Raulf setzte zwei Minuten vor dem Ende einen Foulelfmeter über das Tor.
Auch mit dem Remis können beide Seiten leben, die Gäste aus dem Schmallenberger Land freuten sich über eine gelungene Saison, RWE über den starken Schlussspurt in der Liga. Am nächsten Sonntag steht für die Rot-Weißen noch das Kreispokalfinale in Remblinghausen an. Ein Erfolg gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg vor sicherlich vielen Zuschauern wäre gerade für Trainer Vaidas Petrauskas, der zur neuen Saison von Benedikt Müller abgelöst wird, ein perfektes Ende seiner Amtszeit.
(M.S.)
Do., 26.05.2022, Nachholspiel:
SV 04 Attendorn - RWE 5:6 (2:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Schulte, Salokat, Ekinci, Kriesche, Bahceci (65. Kraemer), Nartikoev, Akgüvercin, Schlüter, Raulf (90. Topallaj)
Tore: 1:1 (20.) Ekinci, 1:2 (26. Akgüvercin), 2:3 (32.) Salokat, 2:4 (47.) Raulf, 2:5 (51.) Bahceci, 3:6 (62.) Schlüter

Für die Zuschauer unterhaltsam, für die Trainer zum Haareraufen - Im Hansastadion gab es ein hemmungsloses Offensivspektakel.
Wenn es sportlich um Nichts mehr geht, dann fallen auf dem Sportplatz alle Hemmungen und die Zuschauer bekommen wilde Spiele zu sehen. Was sich die Fußball-Landesligisten SV 04 Attendorn und Rot-Weiß Erlinghausen am Vatertag geleistet haben, fällt zweifellos in diese Kategorie. „So ein Ergebnis finde ich eigentlich zum Kotzen“, ärgerte sich Attendorns Trainer Ralf Sonnenberg. „Wenn die Leute das lesen, denken sie doch, das sei ein Druckfehler“, schüttelte der SV04er den Kopf. 5:6 (2:3) unterliegen die Hansestädter den Gästen aus dem Hochsauerlandkreis in einem für den neutralen Zuschauer äußerst unterhaltsamen Spiel.
Bereits nach wenigen Sekunden verzieht Lejf Kaden nach feiner Einzelleistung leicht. Zehn Minuten später läuft es besser, als Kaden wieder über die linke Seite marschierte, den Ball quer legt und Vedat Vural zur Attendorner Führung trifft, die ganze fünf Minuten Bestand haben sollte. Dann kommt Anil Ekinci im Strafraum zum Abschluss, trifft im ersten Versuch noch Attendorns Torhüter Marius Klose, bekommt aber die zweite Chance, die dann im Netz landet. Wieder fünf Minuten später dann der große Auftritt von Bilan Akgüvercin. Der Mittelfeldstratege erobert kurz hinter der Mittellinie den Ball, nimmt Tempo auf, hebt den Ball zunächst über die Attendorner Abwehrspieler, dann noch über Marius Klose und schiebt lässig ins leere Tor ein. 2:1 für Erlinghausen. Und es ging munter weiter: Dieses Mal ist es Dustin Langenberg, der sich für die Hausherren über die anfällige rechte Abwehrseite der Gäste durchsetzt, wieder der Querpass und wieder ist der Ball im Tor. Dieses Mal jubelt Picazio Leilo nach dem 2:2. Danach gab es eine Schrecksekunde für die Attendorner: Bei einem Zweikampf im Mittelfeld verletzt sich Jannik Lenninger und muss ausgewechselt werden. Zuvor musste bereits Eren Ucar beim SV 04 runter. Kaum ist Lenninger vom Feld, zappelt der Ball schon wieder im Netz Dieses Mal dank Marcel Salokat.
In der zweiten Halbzeit geht es munter weiter. Zunächst sind die Gäste wieder dran: Pascal Raulf wird am Strafraum von Akgüvercin in Szene gesetzt und zieht zum 2:4 aus Attendorner Sicht ab. Der fünfte Treffer folgt vier Minuten später als Marius Klose einen langen Ball mit dem Kopf außerhalb des Strafraums klären will. Das Spielgerät landet jedoch vor den Füßen von Ümral Bahceci, der sehenswert aus 35 Metern zum fünften Mal für die Gäste trifft. Die Vorentscheidung? Weit gefehlt. Die Hausherren haben zahlreiche Chancen durch Vural Selter, Kaden und Co. Zu diesem Zeitpunkt hätte es bereits 6:6 oder noch höher stehen müssen. So fällt der dritte Attendorner Treffer zwangsläufig. Natürlich wieder über die linke Seite, auf der sich nun Nick Heimes bis zum Fünfmeterraum durchdribbelt, quer legt auf Leilo, der auf 3:4 verkürzt.
Fast im Gegenzug der Dämpfer als Frederik Schlüters Schuss von einem Attendorner ins eigene Tor abgefälscht wird. Die Schlusspunkte setzen die Hausherren: Nick Heimes schnürt den Doppelpack zum 5:6. Zunächst trifft er aus 16 Metern und kurz vor Schluss per Freistoß.
„Wenn du fünf Tore zuhause schießt, dann musst du das Spiel auch gewinnen. Es ist schade, weil wir unseren treuen Zuschauern, die uns über die gesamte Saison so super unterstützt haben, gerne einen Sieg geschenkt hätten. Aber es sollte nicht sein“, resümiert Ralf Sonnenberg.
(Westfalenpost Olpe, 27.05.2022)
So., 15.05.2022, 31. Spieltag:
WE - Rot-Weiß Hünsborn 4:1 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer (54. Domingues), Valton Kodra, Salokat, Kriesche, Valdrin Kodra, Bahceci (87. Prior), Nartikoev (66. Kraemer), Akgüvercin (89. Schulte), Schlüter, Raulf
Tore: 1:0 (9.) Akgüvercin, 2:0/4:1 (50./79.) Raulf, 3:1 (69.) Bahceci

Landesligist RW Erlinghausen hat sich aller Abstiegssorgen entledigt. Nach einem 4:1 (1:0) gegen Rot-Weiß Hünsborn steht die Elf von Vaidas Petrauskas vor dem versöhnlichen Ende einer Achterbahnsaison.
Zu Beginn des Spiels sah es erst einmal nicht nach einem Heimerfolg aus. Der Gast aus dem Kreis Olpe zeigte sich kombinationssicher und versteckte sich nicht. Nur mit ein wenig Glück gelang RWE die Führung als ein Abpraller den Weg von Bilal Akgüvercins Oberschenkel ins Tor fand. Sven Nartikoev hatte im Anschluss Pech, sein Bernd-Schuster-Gedächtnis-Fernschuss traf nur die Latte.
Nach dem Wechsel erhöhte Pascal Raulf nach schöner Vorarbeit von Akgüvercin auf 2:0. Die Hünsborner gaben nicht auf und kamen durch einen Linksschuss von Steffen Hatzfeld zum Anschluss. Doch RWE stand an diesem Nachmittag das Glück zur Seite, nach einer Ecke kullerte der Ball vom Fuß eines Gästespielers zur 3:1 Vorentscheidung ins Netz. Pascal Raulf machte dann mit einem Kopfball zum 4:1 den Deckel auf die Partie.
Insgesamt zeigte RWE am Ende von zwei englischen Wochen Moral und präsentierte sich trotz sommerlicher Temperaturen von seiner guten Seite. Am nächsten spielfreien Wochenende kann man die Seele und die Füße erst einmal baumeln lassen.
(M.S.)
So., 08.05.2022, 30. Spieltag:
RW Lüdenscheid - RWE 2:2 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Valton Kodra, Schulte, Ekinci, Valdrin Kodra, Bahceci, Nartikoev, Akgüvercin, Schlüter, Raulf (80. Domingues)
Tore: 1:1 (45.+2) Nartikoev, 2:2 (67.) Raulf

Mit einem am Ende leistungsgerechten 2:2 (1:1)-Remis im Heimspiel gegen Rot-Weiß Erlinghausen baute die RWL-Erste den Vorsprung auf die Abstiegszone vorerst auf zehn Punkte aus und machte wieder einen Schritt in Richtung endgültiger Klassenerhalt. Entsprechend zufrieden war Co-Trainer Ümit Dilmen, der den privat verhinderten Coach Bayram Celik vertrat, nach dem Schlusspfiff: „Die Jungs haben unser taktisches Konzept hervorragend umgesetzt. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“ Ömer Yilmaz (31.) mit seinem 13. Saisontreffer und Semir Tuz (64.) hatten die Nattenberger Rot-Weißen zweimal in Führung gebracht. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+2, Sven Nartikoev) und mit einer direkten Reaktion auf den erneuten Rückstand (67., Pascal Raulf) glichen die Gäste aus dem Hochsauerland jeweils aus. Marvin Bonevski (13., Pfosten, und 79., Latte) sowie Jannik Benger (59., Außenpfosten) hatten darüber hinaus kein Abschlussglück bei ihren Möglichkeiten. Auf der anderen Seite verhinderte Jonas Brackmann mit einer reaktionsschnellen Fußabwehr gegen Nartikoev (15.) den Rückstand. Das rot-weiße-Trainerteam war aufgrund von einigen Ausfällen erneut gezwungen die Mannschaft umzubauen. Julian Kroll organisierte die Abwehr, da die Stamm-Defensive mit Gürkan Besirlioglu und Marc Linneboden nicht einsatzbereit war. „Wir haben sehr gut verschoben, mal im 3:5:2, dann wieder im 3:6:1“, analysierte Dilmen, der in seiner gewohnt ruhigen Art von der Seitenlinie immer wieder mit kurzen und knappen Kommandos eingriff. „Ich bin zufrieden mit dem Punkt, ich kann mit dem 2:2 sehr gut leben.“
(Homepage RW Lüdenscheid, 09.05.2022)
Do., 05.05.2022, Nachholspiel:
VSV Wenden - RWE 2:7 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Valton Kodra, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Bahceci (76. Akin), Nartikoev, Akgüvercin, Schlüter (88. Schulte), Raulf (85. Prior)
Tore: 0:1/0:3/0:5/0:6 (6./49./55./57.) Schlüter, 0:2/0:4 (11./52.) Akgüvercin, 0:7 (71.) Eigentor

Die Rot-Weißen aus Erlinghausen waren am heutigen Abend in Torlaune und haben mal wieder gezeigt, wozu sie in der Lage sind, wenn sie offensiv einmal ins Rollen kommen. Schon früh deutete sich der Verlauf des Abend an. Bereits nach sechs Minuten klingelte es zum ersten Mal im Wendener Kasten. Frederik Schlüter markierte seinen ersten von vier Treffern. Nur fünf Minuten später (11.) erhöhte sein Sturmpartner Bilal Akgüvercin auf 2:0. Das war auch der Halbzeitstand einer vergleichsweise ereignislosen ersten Hälfte.
Direkt nach Wiederanpfiff erlebten die Zuschauer in Wenden ein Dé·jà-vu. Wieder waren es Frederik Schlüter und Bilal Akgüvercin (49. und 52.) die innerhalb weniger Minuten nach dem Anpfiff das Ergebnis in die Höhe schraubten. Bei Frederik Schlüter war spätestens jetzt der Knoten geplatzt und er legte mit seinen Treffern drei und vier (55. und 57.) nochmal einen drauf und machte das halbe Dutzend voll. In der 71. Spielminute erzielte dann Luis Stracke mit seinem Eigentor das 7:0. Er konnte das zwar kurz darauf (77.) mit seinem Treffer wieder gutmachen und Andre Schilamow erzielte vor Abpfiff auch noch das 2:7, aber am Ende steht eine deftige Niederlage für die Hausherren, für die die Luft im Abstiegskampf immer dünner wird.
(www.match-day.de, 05.05.2022)
So., 01.05.2022, 29. Spieltag:
RWE - SV Hüsten 4:2 (2:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Bahceci (89. Schulte), Nartikoev (85. Domingues), Akgüvercin, Schlüter, Raulf (52. Salokat)
Tore: 1:0/2:1/3:1 (10./34./48.) Raulf, 4:1 (58.) Akgüvercin

Landesligist RW Erlinghausen landet drei Big Points im Abstiegskampf. Beim 4:2 (2:1) gegen den SV Hüsten 09 machte es sich RWE mit einer mangelhaften Chancenauswertung selber unnötig schwer. Zu Beginn spielte RWE gut auf, Frederik Schlüter verpasste bei einer Großchance die schnelle Führung. Besser machte es Pascal Raulf, der eine Vorarbeit von Ekinci zum 1:0 verwertete. Doch der Gast schlug zurück, Burak Yagli köpfte eine Ecke zum Ausgleich ein. RWE zeigte sich nicht geschockt, wiederum Pascal Raulf erzielte die erneute Führung der Rot-Weißen. Schlüter und Akgüvercin vergaben gute Chancen noch vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Dzijan, der auf beiden Seiten viele Zweikämpfe durchgehen ließ, den dritten Treffer nachzulegen.
Nach dem Wechsel zog RWE erneut durch Raulf sowie Akgüvercin auf 4:1 davon. Auf der Gegenseite schaffte man es aber nicht, die Standards sauber zu verteidigen, so konnte Yagli per Kopf zum 4:2 verkürzen. Hüsten versuchte noch einmal alles, kam aus dem Spiel heraus aber nicht zu Chancen und präsentierte sich insgesamt zu ungefährlich, um ernsthaft für einen Punktgewinn in Betracht zu kommen. Auf der Gegenseite vergaben Nartikoev und Raulf Chancen zum fünften Treffer.
Letztlich blieb es beim verdienten und wichtigen Erfolg für RWE. In den kommenden Tagen stehen in Wenden und Lüdenscheid zwei Auswärtsspiele an, in denen weitere Punkte Richtung Klassenerhalt geholt werden können.
(M.S.)
Do., 28.04.2022, Nachholspiel:
RWE - SC Obersprockhövel 1:5 (0:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Valton Kodra, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra (70. Domingues), Bahceci, Nartikoev, Akgüvercin, Schlüter (78. Topallaj), Raulf (52. Salokat)
Tor: 1:4 (56., FE) Bahceci

Ohne Chance war Landesligist RW Erlinghausen im Nachholspiel gegen den SC Obersprockhövel. Das 1:5 (0:3) gegen den Tabellenführer und designierten Meister war auch in der Höhe verdient.
RWE startete defensiv, die erste Abwehrreihe hatte Vaidas Petrauskas an der Mittellinie postiert. So erarbeitete sich der Gast bei besten äußeren Bedingungen ein optisches Übergewicht, in den ersten 20 Minuten gelang es RWE aber die Partie offen zu halten. Danach drehte der Gast auf und kam durch einen Doppelschlag des früh eingewechselten Dawid Ginczek und Patrick Dytko zur 2:0 Führung. Der SC, der mit Passsicherheit, lautstarker Kommunikation und Geschwindigkeit gefiel, setzte nach und markierte durch Arber Berbatovci noch vor der Pause den dritten Treffer.
Auch nach dem Wechsel präsentierte sich das gleiche Bild: Einen herausragenden Angriff schloss erneut Ginczek zum 4:0 ab. Zumindest ergab sich RWE nicht komplett, Ümral Bahceci konnte einen Foulelfmeter zum 1:4 nutzen. Nach zehn starken RWE-Minuten flachte die Partie dann ab, beide Trainer wechselten durch und kurz vor Ende schob Berbatovci zum Endstand ein.
RWE hat gleich am Sonntag beim Heimspiel gegen den SV Hüsten 09 die erneute Chance, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Insofern gilt es, die Niederlage gegen eine deutlich überlegenen und hochmotivierten Gast schnell abzuschütteln.
(M.S.)
So., 24.04.2022, 28. Spieltag:
SpVg. Olpe - RWE 2:3 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Valton Kodra, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Bahceci (92. Topallaj), Nartikoev, Akgüvercin, Schlüter, Raulf (71. Kraemer)
Tore: 0:1 (33.) Schlüter, 0:2 (39.) Akgüvercin, 1:3 (87.) Nartikoev

Fußball-Landesligist SpVg Olpe verpasste den ersehnten Befreiungsschlag. Die Elf von Trainer Ottmar Griffel verlor das Heimspiel gegen RW Erlinghausen mit 2:3 (0:2) und hat vor dem spielfreien nächsten nächsten Wochenende ein Sechs-Punkte-Polster auf Abstiegsplatz 14.
Ein Doppelschlag durch Frederick Schlüter (33.) und Bilal Akgüvcerin (39.), der von zwei Abwehrfehlern der Olper begünstigt wurde, brachte die Gastgeber nicht unverdient mit 0:2 in Rückstand. In der 62. Minute brachte Sandro Steglich mit dem Tor zum 1:2 wieder Spannung ins Spiel. Jetzt gingen die Olper mehr Risiko und kamen auch zu einigen guten Chancen. In der 68. Minute stand Germann nach einer Flanke von Jannik Buchen am Fünfer, konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend mit dem Kopf drücken. In der 81. Minute tauchte Sandro Steglich nach einem Freistoß frei am Fünfmeterraum auf, wurde aber im letzten Moment von Malte Kriesche gestoppt. Drei Minuten vor dem Ende fiel die mutmaßliche Entscheidung. Da schloss Nartikoev einen Konter zum 1:3 ab. Doch eine Minute später bediente Maatalla Jannik Buchen mit einer schönen Hereingabe von rechts, die der SpVg-Torjäger zum 2:3 verwandelte. Doch zu mehr reichte es für Olpe nicht mehr.
Ottmar Griffel war enttäuscht: „In der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Zugriff. In der zweiten Hälfte haben wir uns aufgebäumt. Vom Spielverlauf her wäre ein Remis verdient gewesen.“ Kapitän Thomas Rath ärgerte sehr: „In der ersten Hälfte war es wieder das alte Leid. Wir machen nichts aus unseren Chancen und hinten Fehler, die auch in der Kreisliga B bestraft werden. Nach der Pause lief es nach Umstellungen besser, aber da hatten wir wenig Glück. So ist das eben, wenn man gegen den Abstieg spielt.“
(Westfalenpost Olpe, 25.04.2022)
Mo., 18.04.2022, 27. Spieltag:
RWE - VfL Bad Berleburg 4:5 (1:3)
Aufstellung:
Krefeld, Salokat, Meyer (56. Domingues), Valton Kodra, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Nartikoev, Akgüvercin, Schlüter (52. Kraemer), Raulf
Tore: 1:1/3:4/4:5 (37./59./90.) Akgüvercin, 2:4 (58., FE) Raulf

Statt des erhofften finalen Befreiungsschlages gab es heute im Hans-Watzke-Stadion kollektive Ernüchterung. Gegen das Tabellenkellerkind aus Bad Berleburg setzte es eine unerwartete, unnötige und auch nicht ganz unverdiente 4:5 (1:3)-Niederlage.
Bei RWE vertrat Marcel Salokat den gesperrten Ümral Bahceci auf der „6“, dafür rückte Nils Meyer wieder in die Innenverteidigung. Bei besten äußeren Bedingungen geriet RWE nach einem Abwehrfehler schnell in Rückstand. Ebenso schnell zeigte sich, dass RWE im Spielaufbau große Probleme hatte. Erst nach einer halben Stunde befreite sich RWE, folgerichtig erzielte Bilal Akgüvercin nach Vorarbeit von Frederik Schlüter den Ausgleich. Der Treffer gab RWE allerdings keinen Schwung, vielmehr setzte der Gast nach und kam noch vor der Pause zu zwei weiteren Toren. Als kurz nach dem Wechsel der vierte Gästetreffer fiel, wollte der ein oder andere Zuschauer schon nach Hause gehen, doch RWE raffte sich noch einmal auf. Ein Doppelschlag (Raulf per FE sowie Akgüvercin) sorgte wieder für Spannung. Doch Bad Berleburg verteidigte nun mit allen Kräften und RWE schaffte es nicht, gute Chancen zu verwerten. Stattdessen verwandelte der Gast einen Foulfelfmeter im Nachschuss zum 3:5. Das letzte Tor der Partie von Akgüvercin kam dann für RWE zu spät.
Insgesamt ein gebrauchter Ostermontag, RWE bleibt im Abstiegskampf und muss sich wieder deutlich steigern, um nicht noch tiefer in die Gefahrenzone zu rutschen.
(M.S.)
Do., 14.04.2022, 26. Spieltag:
BSV Menden - RWE 1:3 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Salokat (89. Meyer), Valton Kodra, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Nartikoev (90. Schulte), Bahceci, Akgüvercin, Schlüter (83. Domingues), Raulf (75. Kraemer)
Tore: 0:1 (7.) Raulf, 0:2 (45., FE Bahceci), 1:3 (85.) Akgüvercin

Nach dem erlösenden 4:1-Erfolg gegen den SC Berchum/Garenfeld ist es RW Erlinghausen gelungen, vier Tage später auch die Partie beim Tabellenzweiten BSV Menden für sich zu entschieden und damit drei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Pascal Raulf war nach drei torlosen Spielen wieder erfolgreich und brachte RWE schon in der siebten Minute in Führung. Menden hatte in der Folge allerdings mehrere gute Gelegenheiten, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten RWE-Keeper Kevin Krefeld. Das zahlte sich aus, denn mit dem Pausenpfiff konnte Ümral Bahceci per Elfmeter auf 2:0 für die Gäste erhöhen.
Die sahen sich auch nach dem Seitenwechsel wütenden Angriffen der Hausherren ausgesetzt, die aber erst in der 82. Minute durch Nico Hallmanns verkürzen konnten. In Gefahr geriet Erlinghausens Sieg aber nicht mehr, da Kapitän Bilal Akgüvercin drei Minuten später mit dem 3:1 die Vorentscheidung herbeiführte (85.).
„Kevin Krefeld hat einen Sahnetag erwischt und war überragend. Offensiv haben wir unsere Chancen dagegen eiskalt genutzt, weshalb es ein verdienter Sieg ist“, stellte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller klar.
(www.match-day.de, 14.04.2022)
So., 10.04.2022, 25. Spieltag:
RWE - SC Berchum/Garenfeld 4:1 (3:1)
Aufstellung:
Krefeld, Salokat, Valton Kodra, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Nartikoev, Bahceci, Akgüvercin, Schlüter (90. Kraemer), Raulf (86. Domingues)
Tore: 1:1 (15.) Bahceci, 2:1 (35.) Nartikoev, 3:1 (38.) Akgüvercin, 4:1 (66.) Ekinci

RW Erlinghausen kann noch gewinnen. Mit einem 4:1 (3:1) gegen die SC Berchum/Garenfeld holte RWE wichtige drei Punkte im Abstiegskampf.
Dabei begann die Partie alles andere als nach Maß. Bereits nach acht Minuten ging der Gast aus dem Raum Hagen in Führung. Vladimir Kunz konnte den Ball aus halblinker Position flach ins Tor bugsieren. Der Ausgleich fiel kurios, Ümral Bahceci schaltete nach einem Foul am schnellsten und überraschte aus 25 Metern Lukas Leuchtmann im Tor der Gäste, als dieser noch mit dem Stellen der Mauer beschäftigt war. Danach drehte RWE auf. Sven Nartikoev mit einem Distanzschuss und Bilal Akgüvercin nach einem Solo sorgten für den 3:1 Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel behielt die Elf von Vaidas Petrauskas die Kontrolle, Nartikoev und Akgüvercin verpassten aber die Vorentscheidung. So blieb es Anil Ekinci vorbehalten, den vierten Treffer für RWE zu markieren.
Bei RWE machte sich positiv bemerkbar, dass mit Marcel Salokat und Malte Kriesche zwei erfahrene Defensivakteure wieder eingreifen konnten. Gegen die stabile rot-weiße Verteidigung hatten die Gäste kaum Chancen. Jetzt gilt es für RWE nachzulegen, um weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
(M.S.)
So., 27.03.2022, 23. Spieltag:
RWE - TuS Langenholthausen 0:0
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Valton Kodra, Schulte, Ekinci, Valdrin Kodra, Nartikoev, Bahceci, Akgüvercin, Domingues (65. Schlüter), Raulf (82. Kraemer)

RW Erlinghausen hat nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder gepunktet und sich gegen den TuS Langenholthausen ein torloses Remis erkämpft.
Beide Teams suchten aus einer kontrollierten Defensive heraus den Weg nach vorne, entwickelten in der gegnerischen Hälfte aber zu wenig Durchschlagskraft. Sowohl Erlinghausen als auch Langenholthausen versuchten sich durch die dicht gestaffelten Defensivabteilungen hindurch zu spielen, was aber nur selten gelang. In der Schlussphase fehlte beiden Mannschaften dann der unbedingte Wille, die drei Punkte einzufahren. Keiner der beiden Kontrahenten wollte zu viel Risiko eingehen und Gefahr laufen, möglicherweise in einen Konter zu geraten, der womöglich den Punkt gekostet hätte. So stand letztlich unter dem Strich eine Punkteteilung, da Dominik Beutler in der Nachspielzeit mit einer direkt auf das Tor gezogenen Ecke ebenfalls kein Glück hatte.
„Ich muss den Jungs ein Lob machen, dass sie 72 Stunden nach dem schwachen Auftritt in Arpe eine Reaktion gezeigt haben. Die Mannschaft hat die richtige Einstellung an den Tag gelegt und gezeigt, dass sie verstanden hat, um was geht. Das ist nach vier Niederlagen in Folge nicht selbstverständlich, weshalb wir den Punkt gerade gerne nehmen“, erklärte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller. Langenholthausens Spielertrainer Tim Rademacher sagte: „Wir können mit dem Remis leben. Erlinghausen ist eine gute Mannschaft, die ihre Punkte definitiv noch holen wird. Wir hatten vor allem in der Defensive einige Ausfälle, aber die Jungs aus der zweiten Reihe haben ihre Sache sehr gut gemacht. Ein 0:0 in Erlinghausen ist absolut in Ordnung.“
(www.match-day.de, 27.03.2022)
Do.,24.03.2022, Nachholspiel:
FC Arpe-Wormbach - RWE 2:0 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Valton Kodra, Schulte, Ekinci, Valdrin Kodra, Nartikoev, Bahceci, Akgüvercin, Schlüter, Raulf

Der FC Arpe/Wormbach hat am Donnerstag, den 24. März, das Nachholspiel gegen RW Erlinghausen mit 2:0 für sich entschieden und damit in der Tabelle der Landesliga Staffel 2 einen großen Sprung gemacht. Nach dem frühen Treffer von Adriano-Domenico Dolcinelli (2.) und dem spät verwandelten Strafstoß von Andreas Schütte (90.) ist der FC gleich um fünf Plätze gestiegen und nun Fünfter, während Erlinghausen die vierte Niederlage in Folge hinnehmen musste.
Mehr als anderthalb Jahre hat es gedauert, bis endlich das erste Landesligaduell zwischen dem FC Arpe/Wormbach und RW Erlinghausen über die Bühne gehen konnte. Obwohl beide Mannschaften schon seit Sommer 2020 in ein und derselben Liga spielen, verhinderte die Corona-Pandemie mehrfach die Austragung dieses Duells. Immerhin konnte aber zweieinhalb Monate vor Saisonende mit dem HSK-Derby zwischen diesen beiden Teams endlich die Hinrunde in der Landesliga Staffel 2 abgeschlossen werden. Terminlich gab es sie also, aber sportlich war von einer langen Anlaufzeit nichts zu spüren. Die Partie startete schon nach zwei Minuten mit einem Hallo-Wach-Effekt für die Gäste, die sich gleich mit dem ersten Arper Angriff das 0:1 einfingen. Nach einem Ballverlust im vorderen Drittel reichte dem FC ein Doppelpass, um das komplette Mittelfeld zu überbrücken und Adriano-Domenico Dolcinelli auf die Reise zu schicken, der auf der linken Außenbahn Tempo machte und die Kugel schließlich sehenswert ins lange Eck schlenzte. Erlinghausen hatte vor 150 Zuschauern, die das Flutlichtspiel auf dem Kunstrasenplatz in Arpe verfolgten, früh die Gelegenheit, um auszugleichen. Der von Sven Nartikoev in Szene gesetzte Bilal Akgüvercin setzte seinen Versuch in der zwölften Minute jedoch knapp am FC-Kasten vorbei. Ansonsten aber ließen die Hausherren, die vor anderthalb Jahren noch das Endspiel im HSK-Kreispokal gegen RWE mit 1:5 verloren hatten und damals schon nach 22 Minuten mit 0:3 zurücklagen, wenig zu und erarbeiteten sich 19 Minuten sogar eine weitere ordentliche Möglichkeit. Marco Entrups Schuss kam aber zu zentral auf den Kasten und stellte daher für Gäste-Keeper Kevin Krefeld kein Problem dar. Insgesamt war die Pausenführung für den FC Arpe/Wormbach nach 45 Minuten nicht unverdient, da Erlinghausen immer wieder Schwierigkeiten bei der Absicherung im eigenen Ballbesitz hatte und die stets aktiven Marius Habel und Adriano-Domenico Dolcinelli nicht wirklich unter Kontrolle bekam. Größter Aufreger des zweiten Teils der ersten Halbzeit war allerdings ein Foul von Joan Nieswand an Bilal Akgüvercin, das Schiedsrichter Marcel Voß mit der gelben Karte ahndete. Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller protestierte lautstark gegen die Entscheidung, hatte mehr als nur eine Verwarnung gegen Arpes Mittelfeldspieler gesehen und sah dafür ebenfalls den gelben Karton (31.).
Nach dem Seitenwechsel flachte das Spielgeschehen zunächst merklich ab. Erlinghausen schaffte es zwar, nun Lösungen auf Arpes Herangehensweise zu finden und die Hausherren weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten, was allerdings auch merklich zu Lasten der eigenen Angriffsbemühungen ging. Die Partie hielt daher kaum noch Höhepunkte parat, sodass die erste gute Gelegenheit nicht nur bis zur 73. Minute auf sich warten ließ, sondern auch aus einem Fehler im RWE-Aufbauspiel resultierte. Adriano-Domenico Dolcinelli verpasste aber die mögliche Entscheidung und setzte das Leder dieses Mal knapp am Pfosten vorbei. Dennoch tickte die Uhr zu Gunsten des FC Arpe/Wormbach, der auch in der Schlussphase mehr Nadelstiche setzen konnte als RWE. Die Vorentscheidung fiel schließlich in der neunzigsten Minute, als Andreas Schütte einen von Kevin Schneider herausgeholten Elfmeter zum 2:0 verwandeln konnte. Erlinghausens gebrauchter Tag drückte sich dagegen nicht nur in der Niederlage, sondern auch noch in einem verschossenen Strafstoß aus, den Ümral Bahceci in der dritten Minute der Nachspielzeit nicht im Tor unterbringen konnte. Die Punkte wanderten damit auf das Konto der Gastgeber, die mit dem achten Saisonsieg einen großen Sprung von Platz zehn auf Rang fünf machten. Erlinghausen verharrt derweil nach der vierten Niederlage in Folge auf Platz 13 und hat einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst.
„Meiner Meinung nach ist der Sieg verdient. Wir haben die Zweikämpfe angenommen, waren präsent und hatten im nach der Pause sogar die besseren Chancen als der Gegner. Wir freuen uns riesig, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, stellte Arpes Coach Jens Richter klar. Benedikt Müller erklärte: „Ich bin schon schwer enttäuscht. Mir fehlen ehrlich gesagt auch ein wenig die Worte, denn die zweite Halbzeit war im Gesamten einfach zu wenig. Das war alles zu fehlerbehaftet und offensiv nicht zwingend genug. Letztlich sind wir an einem effizienten Gegner gescheitert. Wir müssen jetzt ganz, ganz schnell die Kurve bekommen, denn es geht nur noch um den Klassenerhalt. Ich hoffe, dass das nach diesem Spiel nun auch der Letzte bei uns verstanden hat.“
(www.match-day, 24.03.2022)
So., 20.03.2022, 22. Spieltag:
TSV Weißtal - RWE 2:1 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Valton Kodra, Kriesche, Ekinci, Valdrin Kodra, Nartikoev, Bahceci, Akgüvercin, Schlüter (74. Domingues), Raulf
Tor: 0:1 (15.) Raulf

Die Rückkehr in den Spielbetrieb verlief für RW Erlinghausen nicht wie erhofft. Vier Wochen nach dem verlorenen HSK-Derby gegen Brilon durften die Rot-Weißen beim TSV Weißtal endlich wieder um Punkte spielen, mussten sich bei der Mannschaft der Stunde aber mit 1:2 geschlagen geben. Dabei hatte das RWE-Spiel eigentlich alles, was es benötigt, um drei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen. Da war einerseits der frühe Führungstreffer von Pascal Raulf in der 15. Minute und andererseits eine starke Moral, die das Team auf das Eigentor von RWE-Schlussmann Kevin Krefeld zeigte (19.). Angeführt von Kapitän Bilal Akgüvercin erspielten sich die Gäste, die aber auch Glück hatten, dass Richard Moh in der 36. Minute einen Elfmeter verschoss, immer wieder hervorragende Gelegenheiten, die die formstärkste Mannschaft der Liga aber immer wieder schadlos überstand. Und da die Gäste es im zweiten Abschnitt schlichtweg verpassten, auf die Siegerstraße einzubiegen, blieb Weißtal im Spiel und wusste den Spielverlauf mit einem seiner wenigen Vorstöße auf den Kopf zu stellen. Jan-Michael Moses brachte den TSV in der 71. Minute tatsächlich in Führung, woraufhin sich Erlinghausen zwar noch nicht aufgab, letztlich aber keine Antwort mehr fand und sich daher nicht für eine starke Leistung belohnte. Entsprechend bedient war Co-Trainer Benedikt Müller: „Das war die bitterste Niederlage der Saison. Wir haben das Spiel insbesondere in der zweiten Halbzeit diktiert, uns zahlreiche Chancen herausgespielt und uns durch eklatante Fehlerketten um den Ertrag gebracht.“
(www.match-day.de, 20.03.2022)
So., 20.02.2022, 19. Spieltag:
RWE - SV 20 Brilon 2:3 (2:2)
Aufstellung:
Krefeld, Schulte, Valton Kodra, Valdrin Kodra, Nartikoev, Bahceci, Kraemer (77. Domingues), Akgüvercin, Schlüter (89. Prior), Raulf
Tore: 1:0 (4.) Raulf, 2:2 (38., HE) Bahceci

Usselig. Mit diesem wunderbaren Sauerländer Wort kann man den heutigen Nachmittag im Hans-Watzke-Stadion beschreiben. Dabei gilt das Adjektiv sowohl für das Wetter als auch die Partie - zumindest aus Erlinghäuser Sicht. Mit 2:3 (2:2) ging das Lokalderby gegen den SV 20 Brilon verloren.
Zunächst begann die Partie für RWE nach Maß. Pascal Raulf traf bereits nach drei Minuten im Anschluss an eine Ecke zur Führung. Doch bei RWE merkte man schnell, dass mit Nils Meyer, Marcel Salokat und Malte Kriesche drei wichtige Defensivakteure fehlten. Das nutzte der clevere Sturmführer der Gäste, Max Ulbrich, aus und drehte mit zwei Toren die Partie. Kurz vor dem Wechsel glich Ümral Bahceci per Handelfmeter aus.
Nach der Pause hofften die rot-weißen Fans buchstäblich auf Rückenwind, doch das Gegenteil trat ein. Schnell markierte Patrick Rummel, der ein starkes Spiel machte, die erneute Gästeführung. RWE kam kaum zu zwingenden Offensivaktionen, immer wieder ging der Ball zu schnell verloren. Auch Bilal Akgüvercin, der mit Gesichtsschutz heute im zentralen Mittelfeld agierte, konnte sich nur selten in Szene setzen. Da sich die Briloner ebenfalls keine weiteren Chancen erarbeiten konnten, blieb das Match bis zum Ende spannend, doch die letzten Rot-Weißen Standards brachten keinen Erfolg.
Insgesamt nehmen die Briloner die drei Punkte nicht unverdient mit nach Hause, da sie sich zweikampfstärker und bissiger präsentierten. Bei RWE gilt es wieder einmal den Schalter umzulegen, um nicht erneut in einen Negativstrudel zu gelangen.
(M.S.)
So., 13.02.2022, 18. Spieltag:
SC Drolshagen - RWE 5:0 (3:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Schulte, Valton Kodra, Nartikoev, Bahceci, Kraemer, Domingues (46. Valdrin Kodra), Akgüvercin, Schlüter Raulf (70. Prior)

Eine deutliche Schlappe hat RW Erlinghausen beim SC Drolshagen kassiert. Vor allem Eike Pfeiffer bekamen die Gäste dabei zu keiner Zeit in den Griff. In der 16. Minute gelang ihm zunächst der Führungstreffer für die Drolshagener und baute den Vorsprung selbst durch zwei weitere Tore auf 2:0 (26.) und 3:0 (32.) aus. Antonio Tuttolomondo legte im zweiten Durchgang früh das 4:0 nach, womit nach 55 Minuten die Vorentscheidung gefallen war. Mike Schrage setzte schließlich in der achtzigsten Minute den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand. „Das war über die gesamte Spielzeit eine völlig indiskutable Leistung. Eine verdientere Niederlage, auch in dieser Höhe, habe ich selten gesehen“, fand Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller, der mit seiner Mannschaft das Hinspiel vor zwei Wochen noch mit 2:1 gewinnen konnte, deutliche Worte.
(www.match-day.de, 13.02.2022)
So., 30.01.2022, Nachholspiel vom 1. Spieltag:
RWE - SC Drolshagen 2:1 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat (30. Schulte), Ekinci, Valton Kodra, Nartikoev, Bahceci, Kraemer, Akgüvercin, Schlüter (78. Valdrin Kodra), Raulf
Tore: 1:1 (42.) Schulte, 2:1 (57.) Akgüvercin
Gelb-Rot: Ekinci (92.)

Landesligist RW Erlinghausen ist erfolgreich in das Jahr 2022 gestartet. Der 2:1-Erfolg im Nachholspiel gegen den SC Drolshagen kann dabei unter die Kategorie „Arbeitssieg“ verbucht werden.
RWE begann mit dem böigen Wind im Rücken spielbestimmend, allerdings ohne zunächst große Torchancen herauszuspielen. Holger Burgmann hatte den Gast defensiv eingestellt, in der Regel zog sich der SC komplett in die eigene Hälfte zurück. Mitte der ersten Halbzeit verletzte sich Marcel Salokat an der Schulter, für den Routinier kam der erst 18jährige Jonas Schulte zu seinem Debüt im RWE-Dress. Wie aus heiterem Himmel fiel kurz darauf die Führung für die Gäste, nach einem Foul von Nils Meyer verwandelte Oliver Weuste den berechtigten Elfmeter zur Führung. Doch noch vor dem Wechsel köpfte Schulte im Anschluss an eine Ecke den Ausgleich.
Nach dem Wechsel übernahm RWE das Ruder, hatte jedoch durchaus Probleme mit der robusten und zweikampfstarken Gästeabwehr. So musste eine Standardsituation zum zweiten Rot-Weißen Treffer herhalten. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld tauchte Bilal Akgüvercin frei vor dem Tor auf und schob das Leder ins Netz. Dabei profitierte der RWE-Kapitän davon, dass die Gäste sich mental auf einen Wechsel eingestellt hatten, den Schiedsrichter Martin Gratzla, der mit der zunehmend hektischen Partie alle Hände voll zu tun hatte, jedoch nicht durchführte. Dementsprechend heftig fielen die Proteste der Drolshagener Spieler aus. Da RWE, vor allem in Gestalt von Kevin Kraemer, es nicht schaffte, beste Chancen zum 3:1 zu verwerten und zudem Anil Ekinci noch die Gelb-Rote-Karte sah, blieb das Match bis zum Ende spannend.
Am Ende blieben die drei Punkte jedoch nicht unverdient im Hans-Watzke-Stadion. Um nächste Woche beim starken FC Arpe-Wormbach zu bestehen, muss sich RWE jedoch vor allen Dingen hinsichtlich der offensiven Effizienz weiter steigern.
(M.S.)
So., 05.12.2021, 14. Spieltag:
RW Hünsborn - RWE 1:4 (1:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Kraemer (83. Kodra), Akgüvercin, Schlüter (88. Prior), Raulf
Tore: 1:1/1:3 (31./67.) Kraemer, 1:2 (50.) Raulf, 1:4 (73.) Bahceci

RW Erlinghausen hat sein letztes Pflichtspiel des Jahres 2021 erfolgreich gestaltet und ist mit dem vierten Sieg innerhalb der letzten fünf Partien auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. Bei RW Hünsborn, der mittlerweile seit acht Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartet, verschlief Erlinghausen aber die Anfangsphase und geriet nach 13 Minuten durch ein Tor von Tom Siewer in Rückstand. Danach wachten die Gäste aber auf und bekamen mit zunehmender Spieldauer mehr Zugriff auf die Partie. So war es Kevin Kraemer, der das Leder in der 31. Minute zum mittlerweile verdienten 1:1 in die Maschen jagte.
Im zweiten Durchgang diktierte RWE schließlich das Geschehen und schaffte durch Pascal Raulf die Wende (50.). Das Spiel war somit zu Gunsten der Gäste gekippt, die die Führung in der 67. Minute durch das zweite Tor von Kevin Kraemer auf 3:1 ausbauten. Hünsborn schaffte es daraufhin nicht noch einmal zu verkürzen und war nach dem 4:1 von Ümral Bahceci in der 73. Minute endgültig geschlagen. „Wir haben zum Jahresabschluss noch einmal ein hervorragendes Spiel gezeigt und hätten bei besserer Chancenauswertung das Ergebnis noch höher gestalten können. Auch nach dem frühen Rückstand haben wir unser Spiel konsequent durchgezogen und den Gegner phasenweise an die Wand gespielt. Aus einer starken Mannschaftsleistung ragte Sven Nartikoev heraus, der offensiv wie defensiv sensationell gespielt hat“, lobte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller.
(www.match-day.de)
So., 28.11.2021, 13. Spieltag:
RWE - RW Lüdenscheid 2:0
Rot-Weiß Lüdenscheid hatte auf die Austragung der Partie aufgrund von Corona-Verdachtsfällen verzichtet. Das Spiel wurde mit 2:0-Toren für RWE gewertet.
So., 14.11.2021, 12. Spieltag:
SV Hüsten 09 - RWE 0:4 (0:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Tilly, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (71. Kraemer), Raulf
Tore: 0:1 (9.) Raulf, 0:2 (23.) Akgüverin, 0:3 (45.) Eigentor, 0:4 (88.) Kraemer

Eine deutliche Niederlage hat der SV Hüsten 09 im HSK-Derby gegen RW Erlinghausen kassiert. Im heimischen Stadion Große Wiese fanden die Grün-Weißen überhaupt kein Mittel gegen die überraschend im Abstiegskampf steckenden Gäste, die die Partie schon im ersten Durchgang zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Pascal Raulf brachte Erlinghausen schon in der neunten Minute in Führung. Und obwohl der Torjäger der Rot-Weißen keine 120 Sekunden später wie schon in der Vorwoche einen Strafstoß verschoss und aus elf Metern an 09-Schlussmann Jannik Heppelmann scheiterte (11.), gelang es RWE, sich immer wieder gefährlich vor das gegnerische Gehäuse zu kombinieren und die Führung bis zur Pause durch Treffer von Bilal Akgüvercin (23.) und ein Eigentor von Sebastian Rogalski (45.+1) auf 3:0 auszubauen.
Im zweiten Durchgang schaltete Erlinghausen vor den Augen von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zwar einen Gang runter, hatte aber nach wie vor alles im Griff und hätte das Resultat gut und gerne noch weiter in die Höhe schrauben können. Letztlich fiel kurz vor dem Ende aber nur noch das 4:0 durch den eingewechselten Kevin Kraemer, womit die in jeglicher Hinsicht enttäuschenden Hüstener noch gut bedient waren.
„Wir haben das Feuer, das für ein HSK-Derby nötig ist, leider einfach nicht entfachen können. Ein Lob muss ich Jannik Heppelmann machen, der uns mit einer starken Leistung vor einer noch höheren Niederlage bewahrt hat“, sagte 09-Trainer Jörg Fischer. Erlinghausens Coach Vaidas Petrauskas resümierte: „Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben an die guten Leistungen der vergangenen Spiele angeknöpft und uns zahlreiche Möglichkeiten erspielt. Die Chancenverwertung ist zwar nach wie vor ein Manko, aber wenn man 4:0 gewinnt, darf man sich nicht beschweren.“
(www.match-day.de)
So., 07.11.2021, 11. Spieltag:
RWE - SpVg. Olpe 1:1 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (90. Tilly), Raulf
Tor: 1:0 (49.) Bahceci

1:1 hört sich als Endergebnis eines Fußballspiels zunächst etwas langweilig an, doch im Fall der Landesligapartie zwischen RW Erlinghausen und der SpVg. Olpe täuscht das Resultat. Die Zuschauer im Hans-Watzke-Stadion sahen eine intensive, spannende und bis zum Ende komplett offene Begegnung.
In der ersten Hälfte begann RWE sehr stark und spielte sich mehrere gute Chancen heraus. Christoph Sauermann im Tor der Gäste zeigte allerdings ebenso schnell, welch guter Keeper er ist. Spätestens als Sauermann einen Foulelfmeter von Pascal Raulf erstklassig parierte, konnten sich die Olper bei ihrem Zerberus bedanken, dass es mit einem 0-0 in die Halbzeit ging.
Nach dem Wechsel wurde das Match offener. Den ersten Stich setzte RWE. Den zweiten vom souveränen Schiedsrichter Tim Feldmann geahndeten Foulelfmeter der Partie übernahm Ümral Bahceci, wieder erahnte Sauermann die Ecke, doch der Schuss des rot-weißen Mittelfeldstrategen war selbst für den Olper Keeper zu platziert. Bei nunmehr widrigsten äußeren Bedingungen entwickelte sich eine offene Regen- und Feldschlacht. Nach einer Ecke köpfte Jan Germann zum Ausgleich ein. In den letzten Minuten der Partie schien sich das Blatt komplett zu drehen, als nach einem Handspiel im rot-weiß Strafraum Jannik Buchen zum Elfmeterpunkt schritt. Doch dieses mal zeigte Kevin Krefeld sein Können und fischte den Ball aus dem unteren Eck.
Letztlich können beide Teams sowohl mit der gezeigten Leistung als auch mit dem Ergebnis zufrieden sein. Bei RWE überzeugten besonders Marcel Salokat und Anil Ekinci in der Defensive, aber auch insgesamt geht der Trend der Mannschaft in die richtige Richtung.
(M.S.)
So., 31.10.2021, 10. Spieltag:
VfL Bad Berleburg - RWE 0:1 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci (80. Tilly), Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (90. Topallaj), Raulf
Tor: 0:1 (581.) Raulf

RW Erlinghausen hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Am zehnten Spieltag der Fußball-Landesliga 2 gewannen die Rot-Weißen beim Tabellenletzten VfL Bad Berleburg mit 1:0 (0:0) und fuhren damit im neunten Spiel den ersten Sieg ein. Damit hat der Rücktritt des Teammanagers Olcay Eryegin vor wenigen Tagen nun offenbar das Team zumindest aufgeweckt. Das Team hielt dem Druck stand.
Totale Erleichterung war nach dem Schlusspfiff bei RWE-Trainer Vaidas Petrauskas zu spüren. „Natürlich bin ich glücklich über den ersten Dreier. Das ist in diesem Jahr mal ein ganz anderes Gefühl gewesen. Wir haben bis zum Ende an den Sieg geglaubt.“
Der Erfolg hätte jedoch viel höher und wesentlich früher unter Dach und Fach gebracht werden können. Zahlreiche Einschussmöglichkeiten wurden in den beiden Halbzeiten erneut vergeben. Als Meister seines Fachs zeigte sich VfL-Torhüter Ludwig Klein, der einen Sahnetag erwischte und zahlreiche Möglichkeiten der Gäste aus Marsberg zunichte machte. „Unser Torwart hat die verdiente Niederlage in Grenzen gehalten. Wir konnten nicht an die besseren Leistungen aus den letzten Wochen anknüpfen. Es war ein überschaubares Landesliganiveau“, lautete das Fazit von Johannes Röhl, Sportlicher Leiter beim VfL Bad Berleburg. Die Gastgeber standen sehr tief und lauerten auf Konter. Zwingende Torchancen konnten sie sich allerdings während der 90 Minuten nicht erspielen. Hier wurde auch deutlich, dass die VfL-Offensive in den neun bisherigen Spielen erst sieben Mal getroffen hat.
Bereits im ersten Durchgang vergaben Erlinghausens Frederik Schlüter und Bilal Akgüvercin dicke Möglichkeiten. Auch nach der Pause das gleiche Bild: Angriff auf Angriff rollte auf das Gehäuse der Hausherren, die aber zunächst das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten. „Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz und wenigstens sechs hundertprozentige Torchancen. Da kann man schon mal schnell verzweifeln. Ich habe jedenfalls während des gesamten Spiels Blut und Wasser geschwitzt“, berichtete RWE-Co-Trainer Benedikt Müller nach der Partie.
Die Rot-Weißen behielten dieses Mal aber die Ruhe und spielten weiter auf das 1:0. Das fiel dann endlich neun Minuten vor dem Ende durch Pascal Raulf. Der RWE-Torjäger der vergangenen Jahre köpfte den Ball nach einer Musterflanke von Frederik Schlüter aus kurzer Entfernung ins Tor. VfL-Torhüter Klein hatte dieses Mal keine Abwehrchance. Das war bereits das achte Saisontor für Pascal Raulf, der damit mit dem führenden Luca Künchen von RW Hünsborn gleichgezogen hat. „Objektiv freuen wir uns natürlich über den Sieg. Subjektiv sind uns jetzt viele Steine vom Herzen gefallen. Auf dieses Ergebnis und auch die Leistung können wir aufbauen“, sagte Bene Müller.
Die Badestädter glauben trotz der siebten Niederlage weiter an den Klassenerhalt. „Wir müssen weiter kämpfen. Noch ist alles möglich, da unten noch alles eng zusammenliegt“, sagte Johannes Röhl abschließend.
(Westfalenpost, 01.11.2021)
So., 24.10.2021, 9. Spieltag:
RWE - BSV Menden 1:3 (0:2)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Tilly (46. Salokat), Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter (83. Topallaj), Raulf
Tor: 1:2 (53.) Raulf

Landesligist RW Erlinghausen kann in der Meisterschaft einfach nicht mehr gewinnen. Gegen den BSV Menden setzte es eine verdiente 1:3 (0:2)-Niederlage.
Nach einem ausgeglichenen Beginn gelang dem BSV nach 20 Minuten die Führung durch Rejhan Zekovic. RWE drückte auf den Ausgleich, doch mehr als ein Lattentreffer von Akgüvercin sprang nicht heraus. Stattdessen fiel kurz vor der Pause noch der zweite Treffer für den Gast.
Nach dem Wechsel schöpften die RWE Fans kurz Hoffnung, als Pascal Raulf den Anschlusstreffer markierte. Doch viele Unkonzentriertheiten im Aufbau belasteten das Rot-Weiße Spiel, so dass der BSV mit einem Konter zum 1:3 die Vorentscheidung herbeiführen konnte.
Nach dem Abpfiff der gut leitenden Jana Klaaßen zogen die RWE-Fans mit hängenden Köpfen ratlos von dannen.
(M.S.)
So., 17.10.2021, 8. Spieltag:
SC Berchum/Garenfeld - RWE 3:3 (2:3)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci (84. Tilly), Domingues, Akgüvercin, Schlüter, Raulf
Tore: 0:1/2:3 (4./41.) Schlüter, 2:2 (37.) Akgüvercin

Einmal mehr hat RW Erlinghausen einen Anlauf für den ersten Saisonsieg gestartet, einmal mehr hat es nicht gereicht. Beim SC Berchum/Garenfeld gingen die Rot-Weißen zwar zwei Mal in Führung, mussten sich am Ende aber wieder mit einem 3:3 begnügen. Frederik Schlüter (4. und 41.) und Bilal Akgüvercin (37.) schossen die drei RWE-Tore im ersten Durchgang, die nach 45 Minuten allerdings nur zu einem knappen 3:2-Vorsprung reichten, da die Hausherren die Partie durch Treffer von Jerome Nickel (16.) und Luca Becker (21.) zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung drehen konnten.
Im zweiten Durchgang gelang es den Gästen jedoch nicht, den eigenen Vorsprung auszubauen. Das rächte sich in der 62. Minute, als Christian Deuerling einen Strafstoß zum 3:3 verwandelte. Auch in der Folge schaffte es Erlinghausen nicht, noch den vierten Treffer folgen zu lassen, wodurch es auch im siebten Saisonspiel nicht zum ersten Sieg reichte.
„Die Jungs haben sich stets zurück ins Spiel gebissen, sich jedoch wieder nicht für den Aufwand, den sie betrieben haben, belohnen können. Wir hätten einfach den vierten Treffer nachlegen müssen. Das Unentschieden hilft uns nicht weiter“, haderte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller.
(www.match-day.de, 17.10.2021)
So., 10.10.2021, 7. Spieltag:
RWE - SV 04 Attendorn 1:1 (0:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Petrauskas, Ekinci, Kriesche, Nartikoev, Bahceci, Domingues, Akgüvercin, Schlüter, Raulf
Tor: 1:1 (79.) Raulf

Landesligist RW Erlinghausen muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Beim 1:1 (0:0) gegen den SV 04 Attendorn bissen sich die Rot-Weißen die Zähne an der gut stehenden Gästeabwehr aus. Zu Beginn der Partie legte RWE los wie die Feuerwehr: Pascal Raulf und Freddy Schlüter scheiterten aber am gut aufgelegten Gästekeeper Marius Klose. Trainer Rolf Sonnenberg hatte seine Mannschaft defensiv eingestellt und die erste Kette an der Mittellinie postiert. Dementsprechend eng ging es in der Attendorner Hälfte zu. Zudem wurde Bilal Akgüvercin konsequent gedoppelt. Im Laufe der ersten Halbzeit gelang es RWE daher kaum, weitere Chancen herauszuspielen. Dafür tauchte kurz vor dem Pausenpfiff der früh eingewechselte Philipp Gryn zwei mal gefährlich vor dem Erlinghäuser Tor auf.
Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Die Gäste, die in Gedenken an ihren verstorbenen früheren Trainer Timo Winheller mit einem Trauerflor aufliefen, agierten defensiv nach wie vor stark und gingen sogar in Führung, als Kapitän David Heide einen Freistoß unter Mithilfe der tief stehenden Sonne ins Erlinghäuser Tor platzierte. RWE versuchte verzweifelt Lücken in der Attendorner Abwehr zu finden, aber Dziugas Petrauskas, der für den fehlenden Marcel Salokat in der Mannschaft stand, scheiterte an der Latte. Erst Goalgetter Pascal Raulf konnte per Flachschuss das 1:1 markieren. Zu mehr reichte es nicht, und am Ende teilte man sich zu recht die Punkte.
Die Gäste können mit ihrem Punkt sicher besser leben als RWE, faktisch bleiben beide Mannschaften im Tabellenkeller hängen.
(M.S.)
So., 03.10.2021, 6. Spieltag:
TuS Langenholthausen - RWE 4:2 (2:1)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer (55. Nartikoev), Tilly (63. Petrauskas), Bahceci, Schlüter, Raulf, Domingues
Tore: 1:1 (29.) Raulf, 3:2 (77.) Domingues

RW Erlinghausen steckt spätestens nach der 2:4-Niederlage beim TuS Langenholthausen in einer handfesten Krise. Die Rot-Weißen blieben auch in ihrem fünften Ligaspiel sieglos und haben bereits 13 Zähler Rückstand auf Tabellenführer SC Obersprockhövel.
Am Düsterloh musste RWE auf Spielmacher Bilal Akgüvercin verzichten und geriet bereits nach drei Minuten durch ein Tor von Jan Elias Clement in Rückstand. Die Reaktion der Gäste stimmte aber, denn der in die Startelf zurückbeorderte Pascal Raulf markierte in der 29. Minute das 1:1. Davon ließ sich der TuS jedoch ebenfalls nicht beeindrucken und bog durch weitere Treffer von Lukas Kessler (44.) und Jan Elias Clement (69.) auf die Siegerstraße ein. Daran änderte auch der Anschlusstreffer der Erlinghauser durch Eduardo Filipe Domingues nichts mehr (77.), denn der eingewechselte Leonhard Diehl sorgte mit dem 4:2 in der zweiten Minute der Nachspielzeit für die Entscheidung.
„Diese Niederlage ist einfach nur bitter und völlig unnötig. Wir haben alles abgerufen, um für einen Sieg in Frage zu kommen: Einstellung, Laufbereitschaft, Tormöglichkeiten. Jedoch war neben einem guten Gegner das Spielglück nicht auf unserer Seite. Wenn man bereits nach drei Minuten und direkt vor der Pause gegen eine Mannschaft wie Langenholthausen Gegentore kassierst, kann das auch schnell ganz deftig werden. Aber die Jungs haben sich immer wieder zurück ins Spiel gebissen und hätten bei besserer Chancenauswertung mindestens ein Unentschieden verdient gehabt. Wenn man allerdings zwei hundertprozentige Chancen nicht nutzt, wird es gegen eine Mannschaft wie Langenholthausen immer schwer. Im Endeffekt stehen wir ohne Punkte da, müssen aus der Partie aber das Positive ziehen, dann das hat definitiv überwogen“, erklärte Erlinghausens Co-Trainer Benedikt Müller.
(www.match-day.de, 03.10.2021)
So,, 26.09.2021, 5. Spieltag:
RWE - TSV Weißtal 2:2 (1:0)
Aufstellung:
Krefeld, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer, Nartikoev, Akgüvercin, Bahceci, Schlüter (66. Raulf), Domingues
Tore: 1:0 (28.) Akgüvercin, 2:2 (89.) Meyer

Landesligist RW Erlinghausen muss weiter auf den ersten Sieg der Saison warten. Beim 2:2 (1:0) gegen den TSV Weißtal hatte man sogar Glück, dass Nils Meyer kurz vor Schluss zumindest den einen Punkt sicherte.
RWE begann zunächst ohne Pascal Raulf, dafür stand mit Frederik Schlüter und Kevin Kraemer eine Doppelspitze in der Startformation. Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten aber dafür, dass die Heimelf kaum Gefahr ausstrahlte. Einen der wenigen guten Angriffe schloss Bilal Akgüvercin mit der Führung ab.
Nach dem Wechsel kam der TSV stärker auf, folgerichtig erzielte Kapitän Moses den Ausgleich. Als sich viele Zuschauer schon mit einem 1:1 abgefunden hatten, kam es für RWE sogar noch schlimmer: Kraft brachte die kämpferisch starken Gäste mit 2:1 in Front. Kurz vor Ende konnte Nils Meyer eine Ecke per Kopf zum Ausgleich nutzen.
Insgesamt war die Partie nach dem guten Match im Pokal gegen Erkenschwick ein klarer Rückschritt. Somit geht das Warten auf das Erfolgserlebnis weiter, und statt wie geplant obere Tabellenplätze anzustreben, müssen nunmehr zunächst die Blicke in den Tabellenkeller gehen.
(M.S.)
So., 20.09.2021, 4. Spieltag:
SC Obersprockhövel - RWE 4:2 (1:0)
Aufstellung:
Rüther, Meyer (85. Tilly), Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer, Nartikoev, Akgüvercin, Bahceci, Schlüter, Raulf
Tore: 3:1/3:2 (64./65.) Raulf

Gegen einen der stärksten Gegner der Landesliga setzte sich der SCO verdient mit 4:2 durch und springt wieder an die Tabellenspitze. Nach einer Viertelstunde war es Felix Gremme, der nach herrlicher Vorarbeit von Dawid Ginczek die Führung erzielte. Kurz nach der Pause hatte Obersprockhövel dann die beste Phase. Nachdem sie in der ersten Hälfte noch die eine oder andere Chance ausgelassen hatten, erspielten sie sich Chancen im Minutentakt. Moritz Schrepping setzte einen tollen Schuss in den rechten Winkel zum 2:0 (48.), Mert Özkan krönte eine Minute später einen feinen Spielzug zum 3:0. Danach hatten Moritz Schrepping und Dawid Ginczek das 4:0 auf dem Fuß, vergaben aber. Das rächte sich nach einer guten Stunde, als die Gäste aus Erlinghausen durch einen Doppelpack von Pascal Raulf innerhalb von einer Minute auf 2:3. Den Toren waren individuelle Fehler des SCO im Spielaufbau vorausgegangen. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff dann die Entscheidung durch den zweiten Treffer des Tages von Dawid Ginczek. Danach versäumten es die Obersprockhöveler, noch weitere Treffer zu erzielen. Dennoch war der Sportliche Leiter Jörg Niedergethmann sehr zufrieden: „Das war eine tolle Leistung gegen einen starken Gegner, ein Spiel auf Westfalenliga-Niveau. Nur müssen wir deutlich höher gewinnen.“
(Westdeutsche Zeitung)
So., 12.09.2021, 3. Spieltag:
RWE - VSV Wenden 3:3 (1:1)
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche (64. Tilly), Kraemer, Nartikoev, Akgüvercin, Bahceci, Schlüter (74. Topallaj), Raulf
Tore: 1:1 (36.) Kraemer, 2:1/3:3 (57./81.) Raulf

Landesligist RW Erlinghausen kommt weiterhin nicht richtig in Tritt. Beim 3:3 (1:1) im Heimspiel gegen den VSV Wenden hatte die Elf von Vaidas Petrauskas letztendlich noch Glück, dass dem Gast in der Schlussphase nicht noch der Siegtreffer gelang.
Bereits zu Beginn der Partie zeigten sich die Spieler von Jörg Rokitte agiler und bissiger. Wenig verwunderlich gelang dem starken Stoßstürmer Vlachos schnell die Führung. RWE unterliefen im Spielaufbau zu viele unnötige Ballverluste. Erst nach einem schönen Angriff über Salokat, Akgüvercin und Kraemer fiel durch den Neuzugang aus Marsberg per Kopf der Ausgleich.
Nach dem Wechsel präsentierte sich RWE zunächst besser, Pascal Raulf erzielte folgerichtig die Führung. Doch fast im Gegenzug nutzte erneut Vlachos Abstimmungsprobleme in der RWE Abwehr zum Ausgleich. Nach einem weiteren katastrophalen Fehler im Spielaufbau gingen die Gäste sogar mit 2:3 in Führung, ehe Pascal Raulf per Heber zum 3:3 ausglich.
Bester Mann auf dem Platz war Schiedsrichter Swiers, der fast alle Situationen richtig einordnete. Bei RWE überzeugte Marcel Salokat mit einer guten und zweikampfstarken Leistung, viele andere Stammakteure haben hingegen noch deutlich Luft nach oben. Entscheidend wird sein, dass man schnell ein Erfolgserlebnis verbucht, um nicht in eine mentale Negativspirale zu rutschen. Eine deutliche Steigerung wird dazu allerdings nötig sein, zumal am kommenden Wochenende in Obersprockhövel die unbestritten spielstärkste Mannschaft der Liga auf RWE wartet.
(M.S.)
So., 05.09.2021, 2. Spieltag:
SV 20 Brilon - RWE 0:0
Aufstellung:
Rüther, Meyer, Salokat, Ekinci, Kriesche, Kraemer, Petrauskas (53. Nartikoev), Akgüvercin, Bahceci (85. Tilly), Schlüter (80. Topallaj), Raulf
Tore: Fehlanzeige

Eine Punkteteilung gab es im Briloner Rembe-Sportpark an der Jakobuslinde beim Derby zwischen dem SV Brilon und RW Erlinghausen. Die Lokalrivalen trennten sich nach einem guten und spannenden Spiel mit einem 0:0-Unentschieden.
Die 450 Zuschauer auf den Tribünen, zu denen auch BVB-Legende und Europapokalsieger Wolfgang Paul aus Bigge sowie BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gehörten, bekamen direkt von Beginn an ein munteres Spiel auf beiden Seiten zu sehen. Zur ersten guten Chance kamen die Gäste durch Frederik Schlüter nach Vorlage von Ümral Bahceci, dessen Schuss allerdings über dem Kasten von SVB-Torhüter Neil Feldmann landete (10.). Im direkten Gegenzug kam es zur ersten guten Chance der Hausherren, aber die scharfe Hereingabe von der rechten Seite durch Stephan Wiese verpassten die Briloner Stürmer nur knapp. Die Szene des Spiels ereignete sich in der dreißigsten Minute: Ein mutmaßliches Tor von Max Ullbrich nach Vorlage von Sascha Ruhnau wurde vom Schiedsrichtergespann nicht anerkennt, da sich der SVB-Angreifer im Abseits befunden haben soll. Diese Situation sorgte auch nach dem Spiel noch für Diskussionen, da sich Sascha Ruhnau zum Zeitpunkt des Passes in der Nähe der Grundlinie befand. Den Führungstreffer für die Rot-Weißen hatte dann Pascal Raulf kurz vor dem Pausenpfiff nach einer Flanke von Ex-Briloner Malte Kriesche auf dem Fuß. Der Ball ging allerdings knapp über das Tor.
Auch im zweiten Durchgang sollte der Ball auf keiner Seite des Spielfeldes mehr den Weg ins Tor finden, obwohl es noch gute Chancen gab. Aber weder die Erlinghauser, die aufgrund der Corona-Zwangspause im Derby ihr erstes Pflichtspiel der Saison 2021|22 bestritten, noch die neuformierte Briloner Mannschaft, die immer wieder lautstark von Kapitän Patrick Rummel dirigiert wurde, konnte am Ende noch den Lucky-Punch setzen.
„Für die Zuschauer war es ein attraktives Spiel. Es gab auf beiden Seiten gute Chancen, um das Spiel zu gewinnen, aber das Unentschieden geht in Ordnung“, sagte RWE-Coach Vaidas Petrauskas gegenüber match-day.de. Eine ähnliche Analyse gab auch „Aki“ Watzke nach dem Spiel ab: „Wir hatten vielleicht die ein oder andere gute Chance mehr, aber am Ende ist es ein leistungsgerechtes Unentschieden.“ Auch Mario Emde, Coach des SV Brilon, war mit dem Remis nicht unzufrieden: „Die Leidenschaft hat gestimmt. Wir haben allerdings nach einer starken Anfangsphase etwas den Faden verloren und RWE ist besser ins Spiel gekommen. Warum unser Tor nicht gegeben wurde, hat allerdings jeden gewundert. Aber insgesamt hatten beide Teams den Siegtreffer auf dem Fuß. Wir haben eine der besten Offensiven der Liga in Schach gehalten.“
(www.match-day.de, 05.09.2021)

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